Mit Stipendium an die IE Business School

Innovation studieren in Madrid

Die IE Business School vergibt an e-fellows.net-Stipendiaten und -Alumni exklusiv ein MBA-Stipendium. e-fellow Markus hat eins ergattert.

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e-fellow Markus (26) studiert an der IE Business School in Madrid – mit einem Stipendium exklusiv für Stipendiaten und Alumni von e-felllows.net. Zuvor hat er BWL in Ravensburg studiert und bei Boehringer Ingelheim als Projektmanager gearbeitet. An der IE Business School reizte ihn der Schwerpunkt "Innovation und Entrepreneurship", denn Markus hat selbst eine kleine Firma. Er verkauft nebenberuflich ferngesteuerte Flugzeuge an "erwachsene Kinder".

Warum hast du dich für einen MBA entschieden?

Nach dem Studium war mir relativ schnell klar, dass ich noch ein Aufbaustudium machen möchte. Ein international ausgerichtetes MBA-Studium hilft in der heutigen Welt, wo man mit vielen Kulturen und Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommt. Mir ging es dabei weniger um die theoretischen BWL-Kenntnisse, sondern um die verschiedenen Ansichten, die man in einem solchen MBA-Programm vermittelt bekommt. Außerdem möchte ich zukünftig beruflich mehr Verantwortung übernehmen. Ich hatte zwar vorher schon einen anspruchsvollen Job, aber ich wollte mich weiterbilden und weiterentwickeln.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Über die Website der IE Business School habe ich erfahren, welche Stipendien vergeben werden und bin dort auf das Stipendium von e-fellows.net aufmerksam geworden. Die Voraussetzung, um sich bei e-fellows.net für das Stipendium zu bewerben, ist eine Zulassung für die Business School. Diese hatte ich. Ich habe mit Thomas Graf gesprochen, zwei Aufsätze geschrieben und war dann ganz gespannt, was am Ende dabei rauskommt. Der Auswahlprozess hat sich etwa drei, vier Monate hingezogen, dann bekam ich die Nachricht, dass es geklappt hat.

Wie und wann hast du dann erfahren, dass du das Stipendium bekommst?
Ich war gerade bei meiner Freundin in Düsseldorf und checkte am Abend meine E-Mails, als ich die Nachricht von der IE im Posteingang hatte. Damit hatte ich um diese Uhrzeit nicht gerechnet. Ich habe mich riesig gefreut und das war auch ein guter Anlass, um mit meiner Freundin in ein schönes Restaurant zu gehen.

Warum hast du dich für das MBA-Programm an der IE entschieden?

Ich habe mir lange Gedanken gemacht, war auf Messen und habe Business Schools im Ausland besucht, um mich zu informieren. Den Ausschlag gegeben haben drei Dinge: Das erste war die Internationalität des Programms. In Spanien herrscht eine andere Kultur, man lernt eine neue Sprache. Die IE ist außerdem dafür bekannt, dass hier Studenten aus über 70 Ländern zusammenkommen. Das ist genau das, was mir Spaß macht: Ich habe bei der Arbeit häufig mit Kollegen aus anderen Ländern zusammengearbeitet. Da nimmt man zwar auch mal ein Fettnäpfchen mit, aber es ist herausfordernd, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die anders ticken als man selbst.

Und was war die anderen beiden ausschlaggebenden Argumente?
Das zweite war die Qualität. Die IE hat gute Platzierungen in allen wichtigen Rankings. Da gibt es drei europäische Schulen, die immer vorne mit dabei sind: INSEAD, die London Business School und die IE Business School in Madrid. Der dritte Punkt war dann der Inhalt des Programms. Die IE legt einen Schwerpunkt auf Innovation und Entrepreneurship. Ich habe selber eine kleine Firma: Ich verkaufe ferngesteuerte Flugzeuge an "erwachsene Kinder". Selbstständig zu arbeiten und ein Unternehmen zu führen macht mir riesigen Spaß und darum passt dieses Programm super zu mir. Aber man muss in jedem Beruf unternehmerisch handeln und Initiative zeigen.

Hättest du den MBA auch ohne Stipendium absolviert?
Auf jeden Fall, ich bin davon überzeugt, dass mir das MBA-Programm etwas bringt. Klar, es ist eine große Investition: An Geld, an Zeit, an Leidenschaft. Es ist ein Jahr, in dem man sich richtig reinhängen muss. Aber das zahlt sich aus. Das Stipendium hilft mir natürlich sehr bei der Finanzierung.

Hast du einen Tipp für künftige Bewerber?

Man sollte in seinem Leben etwas gemacht haben und das auch vermitteln können. Wenn die eigenen Stärken im Unternehmertum liegen und man offen für Neues ist, hat man gute Chancen. Hier trifft man Leute mit ganz verschiedenem Hintergrund, auch mal jemanden, der Kunst studiert hat und eine ganz andere Sichtweise mitbringt – wobei das für die BWLer auch mal schwierig sein kann! Das Vorstellungsgespräch hatte ich mit einer MBA-Absolventin aus Sierra Leone. Die sagte mir, dass es für mich als Deutscher eine schwierige Zeit werden würde, weil die anderen Studenten oft nicht pünktlich kommen. Und das stimmt tatsächlich!

 


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