von Julia Büttner

MBA-Stipendium der Copenhagen Business School

Mit Volldampf ins Berater-Dasein

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Vor einem Jahr begann e-fellow Stephanie Streitner (29) ihren MBA an der Copenhagen Business School mit einem MBA-Stipendium von e-fellows.net. Die Unterstützung traf die Richtige: Ihr Studium schloss Stephanie - wie schon ihr Vorgänger Timm Wallrodt - als Jahrgangsbeste ab. Als Anerkennung gab es etwas typisch Dänisches zum Zusammenbauen.


Herzlichen Glückwunsch! Du bist von der CBS als beste Studentin deines Jahrgangs ausgezeichnet worden – was war das für ein Gefühl?
Das war natürlich toll. Ich wusste zwar, dass ich im Rennen bin, aber das endgültige Ergebnis habe ich erst bei der Graduation erfahren. Die Auszeichnung ist natürlich eine schöne Bestätigung, dass das Jahr super gelaufen ist. Aber es gibt so vieles, was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe und das mir viel wichtiger ist.

Was war das zum Beispiel?
In diesem Jahr habe ich sehr viel von anderen Leuten gelernt. Wir waren 46 Studenten aus 20 Nationen mit im Schnitt sechs Jahren Berufserfahrung, alles starke Persönlichkeiten. In einem MBA lernt man ja von seinen Mitstudenten immer mindestens genauso viel wie durch die Kurse. Und auch als Person habe ich mich entwickelt. Ich weiß nach diesem Jahr viel genauer, wer ich bin und was ich will, wo meine Stärken liegen und wo ich mich noch entwickeln muss. Wir hatten regelmäßige Feedbackrunden. So ehrliche und direkte Rückmeldungen bekommt man später nicht mehr. Mir hat das irrsinnig geholfen.

Wo möchtest du denn jetzt hin?
Der MBA ist ein generalistisches Programm und ich habe entdeckt, dass auch ich in meiner Arbeit gerne breit aufgestellt sein möchte. Ich möchte in mehreren Industrien und verschiedenen betriebswirtschaftlichen Fachbereichen Erfahrungen sammeln. Darum werde ich jetzt in die Beratung einsteigen und habe mich für Siemens Management Consulting entschieden.

Du hast vor einem Jahr gesagt, du möchtest gerne international arbeiten. Hat sich dieser Wunsch erfüllt?
Ja, ich werde von München aus als Consultant mit sehr internationalen Projekten arbeiten.

Wenn du auf das letzte Jahr zurückblickst - was war dein Highlight?
Ein Highlight war der Leadership-Schwerpunkt. Zum einen war da der Workshop in Schweden, wo man in der freien Wildnis seine Führungs- und Teamqualitäten unter Beweis stellen kann. Aber auch die Möglichkeit, im Advisory Board eines Start-ups zu sitzen, war toll. Dann gab es exzellente Gastvorträge von Leuten, die in Aufsichtsräten großer Firmen sitzen. Und gut fand ich, dass Themen wie Mergers & Acquisitions aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden: aus der juristischen, aber auch aus der finanzwissenschaftlichen Sicht. So war das in mehreren Kursen.

Würdest du die Entscheidung, auf die CBS zu gehen, noch einmal treffen?
Auf alle Fälle. Der Eindruck, den ich bei meinem ersten Besuch gewonnen habe, hat sich voll bestätigt. Ich habe mich dort wohl gefühlt, der skandinavische Ansatz hat mir gefallen und auch die Betreuung war super. Man hat an der CBS außerdem ein gewisses Mitspracherecht. Wir konnten immer Feedback geben und Vorschläge zur Verbesserung anbringen, das wurde sehr ernst genommen.

Die wichtigste Frage zum Schluss: Was hast du geschenkt bekommen?
Die Mærsk Line hat eine Patenschaft für unseren Studiengang übernommen, das ist eine dänische Containerschiffsreederei und das größte Unternehmen des Landes. Ich habe ein Lego-Mærsk-Schiff geschenkt bekommen. Das Geschenk sollte Dänemark präsentieren – Mærsk und Lego kommen beide aus Dänemark – und zugleich die Internationalität dieser Unternehmen betonen, für die ja auch unsere MBA-Klasse steht. Ich hoffe, dass ich bald mal Zeit habe, das zusammenzubauen. Vielleicht jetzt im Urlaub – den brauche ich auch, denn die nächste Herausforderung steht ja schon vor der Tür.

 

 


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