MBA-Stipendium der Copenhagen Business School

Von Schanghai nach Kopenhagen

Stephanie Streitner CBS Stipendium

In Schanghai war es schon Nacht, als
e-fellow Stephanie Streitner (28) erfuhr, dass sie das e-fellows.net MBA-Stipendium für die Copenhagen Business School bekommen hat. Klar, dass Stephanie darauf mit ihren Mitbewohnern angestoßen hat - denn mit dem Stipendium ist die Hälfte der Studiengebühr gedeckt. Und das sind immerhin 16.500 Euro. Mitte September geht es los.


Warum hast du dich für das Stipendium von e-fellows.net und der CBS beworben?
Wenn man die Homepage der CBS durchschaut, stößt man schnell auf das Stipendium. Als ich die Zusage bekommen habe, habe ich natürlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, da das Studium schon eine große finanzielle Belastung ist.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
Ich habe zuerst Kontakt mit der CBS aufgenommen und das Admissions Office war mit Informationen sehr entgegenkommend. Das schriftliche Bewerbungsverfahren war aufwändig; ich habe neben meinen normalen Bewerbungsunterlagen drei Essays eingeschickt. Anfang Oktober habe ich mit der schriftlichen Bewerbung begonnen, Mitte Januar war ich dann beim mündlichen Bewerbungsgespräch.

Wie und wann hast du erfahren, dass du das Stipendium bekommst?
Kurz nach Ende der Bewerbungsfrist, das hat nicht mal zwei Wochen gedauert. Da war ich gerade in China. Es war spät abends, als ich noch einmal meine E-Mails gecheckt habe. Erst habe ich mich gar nicht getraut, die Mail zu öffnen. Als ich sie dann doch gelesen habe, war das natürlich toll. Ich habe gleich mit meinen beiden Wohnungskollegen in Schanghai eine Flasche Wein aufgemacht.

Warum hast du dich für ein MBA-Programm an der CBS entschieden?
Ich wollte immer nach meinem Studienabschluss noch etwas draufsetzen. Am Anfang war mir nicht ganz klar, in welche Richtung ich gehen wollte. Im Laufe der Zeit hat sich aber herauskristallisiert, dass es ein generalistischer MBA sein sollte. Und ich wollte in Europa bleiben. Was meine Aufmerksamkeit geweckt hat, war der Schwerpunkt auf Entrepreneurship und Leadership. Dazu kommt, dass die Zusammensetzung des Jahrgangs sehr unterschiedlich ist, das hat mir gut gefallen. Die Leute kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Das war mir wichtig, denn ich habe selbst großes Interesse daran, international zu arbeiten. Ausschlaggebend war auch, dass ich mich beim Interview sehr wohl gefühlt habe. Die Leute kümmern sich individuell und persönlich um einen.

Hast du selbst einen unternehmerischen Hintergrund?
Bisher nicht. Doch wenn man eine Führungsposition einnehmen will, braucht man immer einen unternehmerischen Schwerpunkt. Ich halte mir noch alle Optionen offen. Das Jahr wird mich sicher sehr beeinflussen, ich werde viel Neues kennenlernen und in einem Jahr möglicherweise ganz andere Vorstellungen haben als jetzt.

Hättest du den MBA auch ohne Stipendium absolviert?
Ja, auf alle Fälle. Ich habe mich dafür entschieden, es ist das richtige Programm und ein guter Zeitpunkt, das zu machen. Es wäre natürlich schwieriger gewesen ohne das Stipendium. Ich hätte sonst einen Kredit aufnehmen und meine Familie um Unterstützung bitten müssen.

 

 


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