Copenhagen Business School

MBA mit skandinavischem Ansatz

"The diversity of the MBA class as well as the individual attention you will receive from the faculty make the programme stand out. Furthermore Copenhagen is a wonderful city to live in, supporting its green city image by featuring numerous bike lanes, parks, city beaches and a CSR conscious corporate agenda." Das sagt Birthe Larsen, Associate Dean an der Copenhagen Business School (CBS). Das Besondere an der Hochschule ist ihr Schwerpunkt auf wissensintensiven Unternehmen. Und die Propagierung eines "skandinavischen Ansatzes" im Management.

 

Die Copenhagen Business School vergibt ein Teilstipendium über bis zu 40 Prozent der Studiengebühren exklusiv an e-fellows.

Kontakt

Copenhagen Business School
CBS Full-time MBA Program
Råvarebygningen
Porcelænshaven 22,
DK-2000 Frederiksberg
Copenhagen
Denmark
Ansprechpartner: Thuli Kutloano Skosana
Telefon: +45 3815 6022
Fax: +45 - 2757 8388
E-Mail: tks.mba@cbs.dk

www.mba.dk

Die Copenhagen Business School wurde bereits 1917 gegründet und ist heute eine der führenden MBA-Schulen in Skandinavien. Sie arbeitet mit zahlreichen namhaften Unternehmen wie McKinsey oder IBM zusammen. Seit 2003 gibt es das Vollzeit MBA-Programm. Dabei bekommt man in einem Jahr eine generelle Managementausbildung. Außerdem bietet die Hochschule einen Executive MBA an. Dieser kann wahlweise in 18 oder 25 Monaten absolviert werden.

Wissensintensiv und skandinavisch

Die CBS liegt in der Region am Öresund, einer Wachstumsregion, die durch den Bau der Öresund-Brücke noch an Dynamik gewonnen hat. Viele Unternehmen aus Technik und Forschung lassen sich hier nieder. Dem möchte die CBS Rechnung tragen, indem sie einen besonderen Schwerpunkt auf wissensintensive Unternehmen legt. "Wissensmanagement" spielt im Unterricht eine besondere Rolle. Und das mit einem "skandinavischen Ansatz". Er zeichnet sich durch eine informative und involvierende Unternehmenskultur aus. Die Mitarbeiter, ihre Ideen und ihre Kreativität spielen eine wichtige Rolle. Sie werden in alle Entscheidungsprozesse einbezogen. Wer also ein modernes und aufgeklärtes Management mit Zukunft erlernen will, ist an der CBS gut aufgehoben.

Fragen zur Copenhagen Business School in der Community

 

Im Profil: Vollzeit-MBA an der CBS

Titel

Master of Business Administration (MBA) 

Programmtyp

Vollzeitprogramm

Akkreditierung

AACSB, EQUIS, AMBA

Unterrichtssprache

Englisch

Dauer

zwölf Monate

Studienbeginn

Jedes Jahr im September

Zielgruppe

Akademiker mit sehr guten Leistungen und mindestens drei Jahren Berufserfahrung.

CBS- und e-fellows.net-Alumnus Niels Fischer berichtet über seine MBA-Wahl und seine Laufbahn nach dem Abschluss:

  

Mehr lesen Sie im Interview, das e-fellows.net mit ihm geführt hat.

Ablauf

Das Programm ist in drei Trimester eingeteilt. In den ersten beiden Studienabschnitten erweitern die Teilnehmer ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Kursen wie Corporate Finance, Marketing Management, International Business oder Change Management. Im letzten Trimester schärfen sie ihr Profil durch fünf Wahlfächer. Der MBA endet mit einem Strategie-Projekt, bei dem die Studenten in Kleingruppen ein Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum Kopenhagen beraten. Die drei zentralen Themen Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Leadership werden das ganze Jahr über in den Lehrplan integriert - das eröffnet den Teilnehmern eine 360-Grad-Perspektive und einen praxisbezogenen Einblick, wie diese im Geschäftsalltag zum Tragen kommen.

Teilnehmer

Pro Jahr werden maximal 45 Bewerber aufgenommen. Das Durchschnittsalter der Studierenden liegt bei 32 Jahren.

Dozenten

Internationale Zusammensetzung von Dozenten und hochrangige Mentoren aus den kooperierenden Unternehmen.

Career Service

Ein "Leadership Discovery Process" ermöglicht den Studierenden die Zusammenarbeit und Supervision durch Führungskräfte von Unternehmen. Weitere Elemente sind:

  • Karriereberatung
  • Präsentationen von Unternehmen auf dem Campus
  • Workshops zu Jobsuche, Bewerbung und Bewerbungsgesprächen
  • CV Book von allen Absolventen des Jahrgangs
  • Alumni-Netzwerk

Top-Recruiter

Carlsberg, Novo Nordisk, Novozymes, BMW, Siemens, Maersk und weitere

Alumni-Netzwerk

90.000 Alumni insgesamt, über 1.000 davon aus den MBA-Programmen der CBS.

Studiengebühren

319.000 Dänische Kronen (circa 43.000 Euro), zahlbar in drei Raten, zuzüglich geschätzter Lebenshaltungskosten von etwa 125.000 DKK (circa 16.350 Euro).

Finanzierung

Es stehen Stipendien zur Verfügung, für die man sich im Vorfeld extra bewerben kann (siehe Bewerbungsfrist). Darin sollte eine ausführliche Begründung für den Stipendienwunsch genannt werden. Weitere Informationen auf der CBS-Webseite. Die Copenhagen Business School bietet zudem exklusiv für einen Alumnus von e-fellows.net ein Teilstipendium in Höhe von bis zu 50 Prozent der Studiengebühren für das Vollzeit-MBA-Programm.

Anforderungen

  • Universitätsabschluss oder gleichwertige Qualifikation
  • Zwei bis drei Jahre für das Programm relevante Berufserfahrung
  • GMAT mit einem Mindestergebnis von etwa 550 Punkten
  • Drei Empfehlungsschreiben
  • Bestandenes Aufnahmegespräch in Kopenhagen

Bewerbungsverfahren

Eine Auswahl von Bewerbern wird zu einem Aufnahmegespräch in Kopenhagen eingeladen. Für Bewerber, die nicht nach Kopenhagen fahren können, besteht die Möglichkeit einer Telefonkonferenz.

Bewerbungsfrist

  • 1. Bewerbungsfrist: 22. Dezember 2013
  • 2. Bewerbungsfrist: 11. April 2014
  • 3. Bewerbungsfrist: 13. Juni 2014

Im Porträt: Programmteilnehmer

"Ich habe viel über mich gelernt"

MBA an der Copenhagen Business School

In Brasilien aufgewachsen, in Italien an der Freien Universität Bozen studiert und dann zum MBA in den hohen Norden. "Ich wollte sehen, was es in der BWL-Welt noch alles gibt", sagt Niels Fischer (31) über seine Entscheidung, einen MBA an der Copenhagen Business School zu machen.

Sie haben in Italien BWL studiert, warum braucht man danach noch einen MBA?

Ich habe in Italien einen Bachelor in BWL gemacht und dann vier Jahre als Berater bei Ernst&Young im Bereich Mergers & Acquisitons in Düsseldorf gearbeitet. In dieser Zeit hatte ich hauptsächlich mit Finance-Themen zu tun. Nach einer Weile habe ich gemerkt, dass ich noch was anderes im Leben machen möchte und habe angefangen, mich nach neuen Ideen umzuschauen.

Wie kamen Sie da auf die Copenhagen Business School?

Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen wollte ich gern den Norden Europas kennen lernen, und zum anderen interessiert mich das Thema Entrepreneurship sehr. Ich wollte immer gern ein Unternehmen gründen. 

Und da ist die CBS die richtige Anlaufstelle?

Der MBA dort ist zwar auch generalistisch angelegt, aber man kann mit den Wahlfächern sehr gut eigene Schwerpunkte setzen. Einer davon ist eben Entrepreneurship. Diese Wahlmöglichkeit habe ich ausgiebig genutzt und mich während meines MBA-Jahres damit auseinandergesetzt.

Wie wurde dieses Thema im Studium umgesetzt?

Wir haben in diesen Kursen Business-Pläne geschrieben und haben Start-up Unternehmen beratend zur Seite gestanden. Dabei mussten wir als Experten Strategie-Vorschläge machen. Außerhalb des Studiums haben gab es viele Möglichkeiten, das eigene Venture-Capital-Netzwerk auszubauen. Auch unsere Dozenten kannten sich in der Szene aus, einige haben sogar selbst ausgiebig Unternehmen gegründet.

Die CBS stellt ihren "skandinavischen Ansatz" in den Vordergrund - was ist das?

Dieser Ansatz hat etwas damit zu tun, wie die skandinavische Gesellschaft funktioniert. Die Hierarchien sind sehr flach und alle werden immer mit einbezogen. Das ist auch in den Unternehmen so. Jeder kann und soll seine Meinung äußern und seine Kreativität einbringen. Weil die Skandinavier aber auch eine zupackende, unternehmerische Mentalität haben, verlaufen die Dinge dann nicht in ewigen Diskussionen, sondern werden meist zügig umgesetzt. 

Auch im MBA-Programm geht es sehr kameradschaftlich zu. Für viele war das ein gute Arbeitsweise, einzig die asiatischen Kommilitonen haben sich damit schwer getan. Sie sind es nicht gewöhnt, dem Chef oder Dozenten zu widersprechen und eigene Ideen einzubringen. 

Was hat Ihnen der MBA gebracht?

Vordergründig würde ich sagen: Ich habe einen neuen Job in Dänemark gefunden, habe mehr Verantwortung hier als in Deutschland und verdiene auch mehr. Was mir aber viel wichtiger ist: Ich konnte über den Tellerrand meiner BWL-Ausbildung schauen, meine Soft Skills ausbauen und für mich selbst feststellen, was ich im (Berufs-)Leben machen möchte. 

Welche Soft Skills meinen Sie?

Neben dem Entrepreneur-Schwerpunkt hat mich auch der Leadership-Fokus der CBS weitergebracht. Dort haben wir viel darüber gelernt, wie wir selbst funktionieren, wie wir an Aufgaben herangehen. Das hilft mir jetzt sehr dabei, auch andere zu verstehen. Wenn ich beispielsweise Aufgaben an meine Mitarbeiter verteile, habe ich im Hinterkopf, dass nicht alle so perfektionistisch sind wie ich.

Früher habe ich die Aufgabe rausgegeben und war dann oft mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Jetzt sehe ich das Ganze als einen Lernprozess, für mich und für meinen Mitarbeiter. Ich begleite ihn und manage den Prozess, anstatt einfach nur Aufgaben zu verteilen. Wir arbeiten sehr gut zusammen und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Allen ist also geholfen.

Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel, aber das was man im MBA lernt, erleichtert mir in vielen Teilen den Arbeitsalltag.

Gibt es etwas, dass Sie den e-fellows empfehlen möchten?

Wenn man sich überlegt, einen MBA zu machen, sollte man genau wissen, was man will. Man braucht einen Plan für die Zukunft und sollte nicht erwarten, dass einem alles in den Schoß gelegt wird. Auch in einem MBA muss man sich selbst das Wissen zusammensuchen, Netzwerke knüpfen und das Beste für sich rausholen. Wenn man das vor Augen hat, bereichert ein MBA das (Berufs-)Leben ungemein.