Collège des Ingénieurs

Voll finanziertes MBA-Programm

Ein MBA direkt nach dem Examen? Und dann auch noch voll finanziert? Der trinationale MBA des Collège des Ingénieurs (CDI) in Paris gilt als führend auf dem Gebiet der postgradualen Managementausbildung und ist speziell auf hoch qualifizierte Absolventen der Ingenieur- und Naturwissenschaften zugeschnitten. Der englischsprachige Studiengang wird gänzlich von der Industrie finanziert und ist daher völlig kostenlos. Die Teilnehmer erhalten sogar finanzielle Unterstützung.

Kontakt

Iris Kopp

Collège des Ingénieurs in Deutschland

Fürstenstrasse 8
80333 München
Telefon: +49 (0)89 600 399 10
Fax: +49 (0)711 728 75 62
E-Mail: IKopp(at)cdi.eu
Internet: www.cdi.eu

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Persönlichkeiten französischer Elitehochschulen und der europäischen Industrie riefen das Collège des Ingénieurs 1986 ins Leben. Ziel war und ist es, die besten Ingenieur- und Naturwissenschaftler aus aller Welt auf den Einstieg in Führungspositionen vorzubereiten. Die vor allem bei Unternehmen äußerst renommierte Schule hat ihren Hauptsitz in Paris, ist darüber hinaus in München und Turin zu Hause.

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Exklusiv für Ingenieur- und Naturwissenschaftler

Das CDI ist zugeschnitten auf den Bedarf von Absolventen der Ingenieur- und Naturwissenschaften, die nach einem Universitätsstudium (Diplom, Master oder Promotion) eine Führungslaufbahn anstreben. Akademische Exzellenz ist dabei wichtigstes Kriterium, vorherige Erfahrungen in der Wirtschaft sind nicht vonnöten. Denn wie man als Führungskraft in einem Unternehmen erfolgreich ist, wird einem am CDI in kompakter Form vermittelt.

Das Collège des Ingénieurs vergibt pro Jahr drei Plätze - sogenannte Fellowships - exklusiv an e-fellows.net-Stipendiaten.

Ein innovatives Lernkonzept

Die zu Grunde liegende Philosophie lautet dabei "Action learning": ein Konzept, das die Business Week unlängst als eine der wichtigsten Innovationen des letzten Jahrhunderts in der Personalentwicklung bezeichnete. Kern des "Action Learning" ist, dass die Lernenden kein fiktives, sondern ein aktuell drängendes Problem in einem Unternehmen lösen sollen. Es begünstigt damit die Entwicklung unternehmerischen Verhaltens bei Mitarbeitern und Managern. Hiermit schlägt man gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe. Man findet eine gute Lösung für ein Problem, das sowieso ansteht, und die Fellows sammeln wichtige Erfahrungen und entwickeln ihre Kompetenzen weiter.

Exzellenz im internationalen Netzwerk

Das CDI ist als Spin-off französischer Eliteinstitutionen weltweit eng mit den besten Hochschulen vernetzt. Neben Kooperationen in Europa, USA und China arbeitet das CDI in Deutschland mit den TU 9 German Instituts of Technology zusammen. TU9 ist der Verband der führenden Technischen Universitäten: RWTH Aachen, TU München, KIT, TU Darmstadt, Universität Stuttgart, die TU in Berlin, Dresden, Hannover und Braunschweig. Dadurch wird speziell den Absolventen der TU9 die Möglichkeit gegeben, sich optimal auf den Karrierestart vorzubereiten. Etwa 90% der Absolventen aus Deutschland kommen von den TU9. Viele der Absolventen wurden neben dem Studium gefördert. Fast die Hälfte der am CDI aufgenommenen Absolventen der letzten Jahre sind e-fellows.

Promotionsprogramm mit dem Karlsruher KIT

Drei Jahre Promotion, zwei Abschlüsse: Erstmals gibt es in Deutschland die Möglichkeit, den Doktor der Naturwissenschaften mit einem postgradualen MBA zu kombinieren. "Science & Management" - so heißt das Promotionsprogramm, welches das CDI gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab 2011 anbietet. Junge Wissenschaftler, die eine führende Position anstreben, können hier ihr fachliches Know-how mit einer speziell für Naturwissenschaftler und Ingenieure konzipierten Managementausbildung am Collège des Ingénieurs verbinden.

Im Profil: MBA-Programm des CDI

Titel
Master of Business Administration (MBA)

Programmtyp

Vollzeitprogramm

Unterrichtssprache

Englisch

Dauer

zehn Monate

Studienbeginn

September und Januar

Ablauf

Vom Ablauf her ähnelt der MBA am CDI einem Executive Program. Er umfasst 80 Seminartage, die auf insgesamt zehn Monate verteilt sind (ungefähr ein bis zwei Seminarwochen pro Monat) und meist in Form von kurzen, intensiven Blöcken stattfinden. Seminarorte sind Paris, München und Turin. Die Seminare werden in Form von Workshops, Case Studies und Soft-Skill-Trainings sowie Vorlesungen abgehalten. Die restliche Zeit ist man direkt beim Unternehmen als Juniorberater in ein Technologieprojekt eingebunden, bei dem auch Managementkenntnisse gefragt sind. Seminar- und Projektwochen wechseln sich ab. Finance, Innovation, Marketing, Leadership und Strategy bilden die Schwerpunktmodule.

Teilnehmer

Den MBA am CDI absolvieren jährlich etwa 90 Fellows aus rund zehn Nationen, davon stammt etwa ein Drittel aus Deutschland. Die Programmteilnehmer haben üblicherweise einen ausgezeichneten Abschluss in den Ingenieur- oder Naturwissenschaften und streben eine Karriere als Führungskraft an. Sie sollten sich bereits während des Studiums durch Engagement und ein hohes akademisches Niveau ausgezeichnet haben. Die meisten CDI-Fellows sind zwischen 25 und 26 Jahren alt und kommen direkt von der Universität. Das Jahr am CDI ist für sie die erste Managementerfahrung.

Dozenten

Etwa 20 angesehene Managementprofessoren aus der ganzen Welt unterrichten am CDI. Dazu kommen ca. 25 Dozenten, die bei internationalen Top-Unternehmen Führungspositionen inne haben oder als Berater bei renommierten Consulting-Firmen tätig sind.

Partnerunternehmen

Die Pariser Schule kann sich mit über 175 Referenzen von erstklassigen Unternehmen und öffentlichen Institutionen schmücken. Die wichtigsten Partner in Europa sind Airbus, Air Liquide, Areva, Arcelor, Bouygues, CALyon, Cartier, Daimler, Electricité de France, EADS, FIAT, Lufthansa, Louis-Vuitton-Moët-Hennessy, McKinsey & Company, MTU Aeroengines, Renault, Siemens und SNCF.

Alumni-Netzwerk

Über 1.500 CDI-Alumni sitzen heute in Führungspositionen zahlreicher großer Unternehmen. Einmal jährlich ist Alumni-Treffen in Baden-Baden. In Deutschland gibt es das Alumni-Netzwerk sogar als eingetragenen Verein, darunter auch vier regionale Gruppen. Das sorgt für ein aktives und ertragreiches Netzwerk.

Studiengebühren/Finanzierung

Das CDI wird zu 100 Prozent von der Industrie finanziert. Daher kann der MBA völlig kostenfrei angeboten werden. Die CDI-Fellows besitzen keinen Studentenstatus, sind dafür aber am CDI angestellt und bekommen während des Programms eine finanzielle Unterstützung zur Deckung der Lebenshaltungskosten in Höhe von rund 1.000 Euro brutto pro Monat. Anfahrts-, Unterbringungs- und Reisekosten werden ebenfalls übernommen.

Anforderungen

  • Universitätsabschluss oder Promotion mit hervorragenden Noten an einer international renommierten Hochschule
  • Führungspotenzial
  • sehr gute Soft Skills
  • fließendes Englisch
  • Internationale Erfahrung
  • Mobilität

Bewerbungsverfahren

Nach Ausfüllen und Einsenden der Bewerbungsmappe findet ein Auswahlgespräch in Paris oder München statt. Die Bewerbungsunterlagen können direkt am CDI angefordert werden (siehe Kontakt oben).

Bewerbungsfrist

Das zehnmonatige Programm beginnt zweimal im Jahr - im Januar und im September. Für den Start im Januar endet die Bewerbungsfrist am 30. September, wer im September starten möchte, sollte sich bis 31. März bewerben. Der 31. Mai ist der Termin für Nachrücker.

Im Porträt: Programmteilnehmer

"Das CDI ist eine Herausforderung!"

MBA am CDI - Interview mit Kevin Stella

e-fellows.net-Alumnus Kevin Stella (26) hat Physikalische Chemie an der Universität Duisburg-Essen studiert und dort auch promoviert. Aber schon in den ersten Semestern stellte er fest, dass er sich ebenfalls sehr für Management-Themen interessiert. Da war der Weg zum MBA am Collège des Ingénieurs nicht weit.

Über das zehnmonatige Programm sagt er: "Das CDI ist eine Herausforderung!"

Wozu braucht man als Chemiker noch zusätzlich Management-Wissen?

Man braucht es nicht zwingend. Aber wenn man sich wie ich sehr für Unternehmensabläufe interessiert und später auch im Management arbeiten möchte, bietet sich das an. 

Warum hast du dich nach deiner Promotion noch für einen MBA am CDI entschieden?

Als Chemiker stellt man vielleicht Grundkomponenten für Produkte her, aber ich fand es schon immer interessant auch zu sehen, wie ein Produkt hinterher fertig aussieht und vermarktet wird. Auch unsere Professoren an der Uni haben uns anhand praktischer Beispiele unterrichtet. Aber ganz ohne Wirtschaftswissen wollte ich dann doch nicht ins Management. 

Wie ist denn der MBA aufgebaut?

Das Programm dauert zehn Monate, von September bis Juli. Einwöchige Kurse wechseln sich mit Praxisphasen in den Unternehmen ab. Die Kurse finden in Turin, St. Gallen, Paris und München statt. Die Praxisphase richtet sich danach, wo das Unternehmen sitzt. Ich bin zum Beispiel bei Infineon in Regensburg. 

Wie können Sie denn ein Projekt im Unternehmen durchführen, wenn Sie ständig "unterbrochen" werden?

Man lernt einfach schnell ein sehr gutes Zeitmanagement. Man muss wirklich genau planen, wie man seine Arbeit aufbaut. Ich hatte aufgrund meines Chemie-Studiums keine großen Schwierigkeiten, aber ich weiß von anderen Kommilitonen, dass das eine Herausforderung sein kann. Motivation ist essentiell.

Wann erfährt man denn, bei welchem Unternehmen das Praxisprojekt stattfindet?

Nachdem man ins CDI-Programm aufgenommen wurde, bespricht man das in einem Projektauswahlgespräch. Es gibt eine Reihe von Partnerunternehmen, die Projekte anbieten. Man kann aber auch ein eigenes Projekt mitbringen. 

Das MBA-Programm ist ja straff organisiert. Kann man in den Kurs-Phasen wirklich im Stoff so in die Tiefe gehen, dass man viel daraus mitnimmt?

Ja, ich denke, dass man das auf jeden Fall kann. Die Zeit ist zwar recht knapp, aber der Unterricht ist sehr intensiv. Die Dozenten sind industrieerfahrene Persönlichkeiten oder Professoren von renommierten Universitäten und haben wirklich Spaß daran, uns zu unterrichten. Wir haben pro Tag ein Thema, zum Beispiel Finance, Marketing oder Strategie, und arbeiten uns ein. Allerdings ist es mit den Vorlesungen nicht getan. Wenn wir wieder im Unternehmen sind, bearbeiten wir virtuell in Gruppen verschiedene Aufgaben, die das Gelernte vertiefen.

Das heißt, Sie arbeiten den ganzen Tag und abends ist Büffeln angesagt?

Genau. Man sollte das MBA-Programm nicht unterschätzen, ein gutes Durchhaltevermögen ist hilfreich. Ich beschäftige mich jeden zweiten Abend mit den Themen, kurz vor Prüfungen oder Präsentationen wird es dann etwas mehr, weil wir uns bei Gruppenarbeiten auch mehr abstimmen müssen. 

Was ist denn für Sie als Naturwissenschaftler am schwierigsten zu lernen bei den BWL-Themen?

Wirklich schwierig ist das meiste nicht. Ich habe eher das Gefühl, dass manche Abläufe unlogisch sind. Wir entwickeln zum Beispiel öfters eigene neue Herangehensweisen an Probleme, die vor allem unsere "technische" Sicht mit einbeziehen. 

Würden Sie dieses MBA-Programm noch mal wählen?

Auf jeden Fall! Ich habe sehr viel gelernt und es hat großen Spaß gemacht, mit den anderen Studenten und Dozenten zusammenzuarbeiten. Zusätzlich habe ich weitere Einblicke in Unternehmensabläufe und kulturelle Besonderheiten bekommen. Für mich die beste Vorbereitung auf einen Job im Management.


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