Kay Szantyr

Studentenrabatte

Spartipps für schlaue Studenten

Stipendiat hin, Topstudent her: Das Leben während des Studiums ist teuer, und ein Stipendium allein macht den Geldbeutel auch nicht fett. Da bleibt dir eigentlich nur eine Möglichkeit: Informiere dich, wo du als Student überall Geld sparen kannst.

Große Sprünge können die wenigsten Studenten mit ihrem monatlichen Budget machen. Das ist normal. Bis zu einem gewissen Grad könnte man das auch als Teil der Reifung und Charakterbildung betrachten - aber muss man wirklich jeden Cent dreimal umdrehen? Muss man nicht - wenn man weiß, an wie vielen Ecken Studenten Vorteile und Rabatte erhalten.

Von allem etwas: Studentenrabatt-Portale

Wer dauerhaft nach Studentenrabatten hungert, der findet bei Studentenrabatt-Portalen Nahrung. Unideal.de beispielsweise bietet ein tagesaktuelles "Schnäppchen- und Gutschein-Blog von und für Studenten". Hier findest du viele Studentenrabatte, so zum Beispiel für Strom-, Handy- und DSL-Tarife, Giro- und Kreditkarten, Studentenversicherungen, Notebook-Shops oder Sprachkurse. Außerdem hat Unideal zahlreiche Service-Tipps zum Unileben und drumherum. Weitere Rabattportale sind card4students.de, geizstudent.de, studentenrabatte.org und studenten-spartipps.de. Umfassend und speziell für Studenten ist die Internationale Studentenkarte. Damit bekommst du weltweit Rabatte unter anderem bei Reisen, Unterkunft, Museen, Einkaufen und Essen.

Angebote für Notebooks, Software oder Abos

Neben den allgemeinen Anbietern gibt es auch solche, die sich auf ein bestimmtes Produkt spezialisieren, zum Beispiel Notebooks, Abos oder Bücher. 

Studium

Notebooks

Der mobile Computer erleichtert das Studentenleben sehr, schließlich muss man nicht mehr alle Bücher aus dem Handapparat handschriftlich exzerpieren und daheim die Notizen abtippen. Spätestens bei der ersten wissenschaftlichen Arbeit wird das Notebook also zum ständigen Begleiter. Mithilfe deiner Immatrikulationsbescheinigung kannst du beim Kauf auf Studententarife zurückgreifen. Die Rabatte sind nicht riesig, aber für den schmalen Studenten-Geldbeutel bedeuten sie doch eine Erleichterung. Vergünstigte Notebooks gibt es unter anderem bei campuspoint.de, notebooksbilliger.de, ok1.de, studentbook.de oder Apple on Campus.

Software

Der neue Rechner ist da, aber was hilft er ohne die richtige Software? Photoshop für dein Community-Bild, InDesign für das Layout deiner Hausarbeit und Acrobat, um deine Online-Bewerbungen zu erstellen - das geht ins Geld. Die meisten Softwarefirmen geben aber Studentenversionen ihrer Produkte heraus. Die sind teilweise in der Leistung abgespeckt, aber dafür auch deutlich billiger. Welche Software es günstiger gibt, kannst du unter educheck.de herausfinden – und auch, wo du sie bestellen kannst. Außerdem bieten viele Unis oder Fachbereiche über MSDNAA kostenlose Microsoft-Betriebssysteme und andere Software an.

Lektorat

Es geht bei deiner Arbeit eher um den korrekten Forschungsablauf als um rhetorisch ausgefeilte Satzkonstruktionen? Das ist sicher richtig, aber ab einer gewissen Anzahl von Rechtschreibfehlern oder grammatischen Lapsi ist auch der freundlichste Professor genervt. Wenn du dir deines schriftlichen Könnens nicht sicher bist, solltest du deine Doktorarbeit, eventuell auch schon deine Abschlussarbeit Korrektur lesen lassen. Das nennt man meist Lektorat - richtig ist aber die Bezeichnung "Korrektorat", da es rein um die formale Richtigkeit geht. Beinahe jeder Lektor bietet hierfür Studentenpreise an. Vergleichen und nachfragen kann viel Geld sparen. Billig ist es auch dann nicht - kann aber über die Nachkommastelle deiner Arbeit entscheiden.

Studenten-Abos

Natürlich kannst du auch einfach "DEUTSCH perfekt" abonnieren, um sprachlich fit zu sein. Aber manchmal will man in seiner Freizeit lieber etwas Entspannendes lesen. Wo die Vorlieben liegen, ist egal - Geld sparen kannst du in jedem Fall. Viele Verlage bieten bis zu 50 Prozent rabattierte Studentenabos an. Es gibt beispielsweise die "WirtschaftsWoche", das italienische Sprachmagazin "Adesso" oder das englische "Spotlight" um jeweils rund ein Viertel verbilligt. Zu anstrengend? Auch "Kicker", "Amica" oder das "Golf-Magazin" gibt es günstiger. Eine Übersicht über deine Sparmöglichkeiten findest du unter studentenpresse.de. Noch günstiger geht's nur mit einem der vielen Gratis-Abos im Stipendium von e-fellows.net.

Bücher

In Deutschland gilt die Buchpreisbindung - Studentenrabatte auf Bücher wären also illegal. Restposten oder Mängelexemplare dagegen dürfen billiger verkauft werden. Um ein spezielles Fachbuch zu finden, muss man sehr viel Glück haben. Verschiedene (Online-)Buchläden bieten aber Bücher, die sehr gute Übersichten über Spezialgebiete liefern, billig an. Meist sind die Bücher nicht eigentlich "mangelhaft", sondern nur nicht die aktuelle Auflage - oder sie haben einen Tippfehler im Buchcover. Ebenso gut kannst du das BWL-Fachbuch aber auch gleich von einem Kommilitonen irgendwo in Deutschland kaufen. Dabei hilft dir die Online-Bücherbörse bookya.de, die e-fellow Norman gemeinsam mit einem Freund gründete.
Stipendiaten von e-fellows.net bekommen Gratis-Ausgaben der Reihe e-fellows.net wissen. Dort findest du Bücher über Unternehmensberatungen, Investment Banking oder LL.M. und Co.. 

Leben

Rundfunkgebühren

Fernseher und Radio dienen nicht nur der Entspannung - sie sind auch notwendig, um über die Weltpolitik, Börsenkurse und Firmenfusionen informiert zu sein. Um die Geräte zu betreiben, muss man in Deutschland Rundfunkgebühren zahlen. Diese finanzieren die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosender. Und auch wenn du nur CNN und N24 über Satellitenschüssel siehst, sind monatlich 17,98 Euro für Fernseher, Radio und internetfähigen Rechner fällig. Ausnahme: Du bist Student und beziehst BAföG. Dann darfst du die Geräte kostenlos betreiben, nachdem du deinen aktuellen BAföG-Bescheid eingereicht hast. Wenn du noch bei deinen Eltern wohnst, ist auch das überflüssig - dann sind deine Geräte üblicherweise im Familienhaushalt angemeldet. Aber Vorsicht: Theoretisch nur, solange du nicht mehr als 278 Euro pro Monat hinzuverdienst.

Krankenversicherungen

Privat oder gesetzlich - das ist hier nicht die einzige Frage, aber die erste. Wie immer du dich zu Beginn des Studiums entscheidest - du musst bis zum Studienende mit deiner Wahl leben. Wenn du in eine private Krankenkasse wechselst, kannst du nicht mehr zurück. Die Tarife der Privaten sind oft günstiger als die der Gesetzlichen. Die Leistungen differieren aber stark - hier heißt es: genau vergleichen. Du kannst mit etwas Geschick einen wirklich billigen Tarif mit guten Leistungen finden. Was aber nie vorhersehbar ist, sind die Tariferhöhungen - die werden nämlich jedes Jahr neu berechnet. Und es kann durchaus vorkommen, dass du plötzlich 50 Euro mehr pro Monat zahlen musst. Dann bleibt dir nur, gleich zu kündigen und die nächste Kasse zu suchen.
In der gesetzlichen Krankenversicherung bleibst du von solchen Tarifsprüngen verschont, musst aber teilweise höhere Beiträge und geringere Leistungen in Kauf nehmen. Auch hier gibt es einen günstigen Studententarif. Und bis zum 25. Lebensjahr sind Studenten ohnehin bei den (gesetzlich versicherten) Eltern mitversichert - solange sie mit ihren Studentenjobs nicht zu viel Geld verdienen. Wer zügig studiert und wenig arbeitet, muss sich also unter Umständen während des gesamten Studiums nicht selbst versichern. Die Tarife der Gesetzlichen kannst du unter krankenkasseninfo.de oder krankenkassentarife.de vergleichen.

Handy

Du kannst natürlich auch einfach deine Freunde fragen, bei welchem Anbieter sie sind. Bei vielen gibt es aber spezielle Studententarife. Sie gewähren Rabatt auf die Grundgebühr, zusätzliche Frei-SMS oder günstigere Flatrates. Einen Vergleich der Tarife findest du bei onlinekosten.de.

 

Spartipps von e-fellows für e-fellows

"Apple on Campus", Eintrittskarten-Vergünstigungen oder Stipendien - die e-fellows haben viele Tipps, wie man als Student billiger lebt.

Bankkonto

Girokonten kosten Kontoführungsgebühren, für Kreditkarten zahlst du Ausgabe- und Jahresgebühren, und dann will deine Bank auch noch für jede Überweisung Geld. Wende dich an deinen Bankberater und nimm gleich eine Immatrikulationsbescheinigung mit. Die meisten Banken bieten spezielle Studententarife an (zum Beispiel das Studentenvorteilskonto der Deutschen Bank oder die kostenlose Kreditkarte der DKB-Bank). Bei diesen entfallen die Kontoführungsgebühren, EC-Karten werden kostenlos ausgegeben. Wenn du wirklich von dem Wettbewerb im Finanzsektor profitieren willst, dann vergleiche aber nicht nur die Kosten, sondern auch deinen Gewinn. Inzwischen gibt es bei vielen Girokonten sogar Zinsen auf das Guthaben - so wird aus etwas Geld mehr Geld. Einen Vergleich der Konditionen findest du bei vergleich.de.

Reisen

Köln-Frankfurt für 12 Euro statt für 64 Euro im ICE? Mit der Bus-Mitfahrzentrale Deinbus.de kein Problem. Über die Internetplattform des Studenten-Start-Ups können sich Mitfahrer zu Bus-Fahrgemeinschaften zusammenschließen. Wenn sich genug Reisende finden, organisiert das Unternehmen einen Bus. Wer lieber mit dem Zug reist, bekommt aber auch bei der Bahncard Rabatte.


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