Studieren mit BAföG

Lass den Staat deine Ausbildung fördern

Erst war das BAföG ein Geschenk des Staates an bedürftige Studenten, später wurden die Vergabekriterien zur praktisch unüberwindbaren Hürde. Seit der Reform 2001 ist der zinslose Kredit vom Staat nach dem Stipendium und der Erbschaft tatsächlich wieder die günstigste Möglichkeit, das Studium zu finanzieren. Und endlich gibt es auch mehr Geld.

Jeder kennt die Abkürzung, kaum ein Studienanfänger weiß, was wirklich dahintersteckt. Das BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) regelt die Verteilung oder, genauer, Verleihung von Geld an Studenten. Das Ziel ist es, auch finanziell Schwächeren die gleichen Chancen auf Bildung und einen guten Start in die Karriere zu ermöglichen. Inzwischen ist der Name des Gesetzes zum Synonym für die monatlichen Überweisungen selbst geworden.

Ein paar Zahlen zum BAföG

2009 erhielten rund 600.000 Studenten BAföG - Tendenz steigend dank Studiengebühren und straffer Bachelor-Programme, die einen Job neben dem Studium kaum zulassen. Im Schnitt haben Studenten in Deutschland 812 Euro im Monat zur Verfügung (Stand 2009, Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks), genauso viel wie drei Jahre zuvor. Berücksichtigt man die Inflation, sind es faktisch fünf Prozent weniger.
 
Dieses Geld wird auch bei BAföG-Empfängern nur zu etwa der Hälfte vom Staat überwiesen. Im Schnitt erhalten "bezugsberechtigte" Studenten nämlich nur 376 Euro BAföG pro Monat. Wie gut, dass der Bundestag endlich einer Erhöhung der Monatssätze und der Freibeträge zugestimmt hat. Seit dem Wintersemester 2008/09 gibt es daher zehn Prozent mehr Geld für BAföG-Empfänger.

Wann bekomme ich BAföG?

Die finanzielle Unterstützung erhält aber nicht jeder. Ob du sie einfordern darfst und wenn ja, wie du den Antrag stellst, erfährst du auf den folgenden Seiten.

Weitere Informationen im Netz


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