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Ein Fest für Technik und Wissenschaft

Leistungselektronik, Hardware-Entwicklung [Quelle: freeimages, Autor: Axonite]

Quelle: freeimages, Axonite 

Einen Film über Avatar-Flugzeuge sehen, einen Geräte-Erfinder treffen, mit einem Wissenschaftler vom Moscow Institute of Physics and Technology diskutieren - das kannst du beim Big Techday von TNG Technology Consulting. Henrik Klagges, geschäftsführender Partner bei TNG, erinnert sich an seine Highlights beim Big Techday - und verrät das diesjährige Programm.

Was ist der Big Techday?

Zwei Mal im Monat findet bei uns im Büro eine Weiterbildungsveranstaltung statt, der Techday. Diese firmeninternen Fortbildungen bringen uns weiter und haben so viel Freude ausgelöst, dass wir das Ganze groß aufziehen wollten - als "Big Techday". Wir organisieren den Big Techday mittlerweile seit 2007, und jedes Jahr kommen noch mehr Teilnehmer. Der Big Techday ist einfach ein Fest, bei dem wir Technik und Wissenschaft feiern.

Wer sind die Redner beim Big Techday?

Das sind Leute, die wirklich Ahnung haben. Die über ein Thema ziemlich gut Bescheid wissen, das ihnen am Herzen liegt. Die Vorträge müssen mit Technik und Wissenschaft zu tun haben und können gerne etwas skurril sein. Es kann auch sein, dass die Redner zwar ingenieurartig denken, aber Künstler sind und deshalb ein technisch inspiriertes Kunstwerk vorstellen.

Wie viele Besucher nehmen teil?

2007, beim ersten Big Techday, kamen ungefähr 110 Teilnehmer, letztes Jahr waren es 400.

Was war Ihr persönliches Highlight beim Big Techday?

Am relevantesten fand ich den Vortrag über Roboterkriegsführung von Peter W. Singer. Er ist ein Experte auf dem Gebiet und das Thema wird immer wichtiger: Irgendwann einmal werden Roboter sowohl als Attentäter als auch als Polizisten und Soldaten eingesetzt werden. Sehr gut war auch der Vortrag von Trappy über Avatar-Flugzeuge. Das hat natürlich auch ein bisschen den Reiz des Verbotenen, aber es ist auch einfach beeindruckend, was diese Truppe mit wenig Geld, aber viel Hirn und viel Elektronik anstellt. Das sind Sachen, die vorher nicht gingen und mit denen man die Imagination der Menschen einfängt.

Welche Sprecher sind Ihnen noch besonders gut in Erinnerung?

Ein ganz toller Redner ist zum Beispiel Steven Pinker. Er schreibt sehr gute Bücher über Evolutionspsychologie und ist einfach eine Größe in seinem Fach. Es ist ein Top-Wissenschaftler und gleichzeitig ein Show-Man. Wir lassen mehrere Vorträge parallel laufen und versuchen immer, die verschiedenen Tracks so gut zu besetzen, dass man überhaupt nicht mehr ein noch aus weiß, wohin man gehen soll. Aber zum Trost stellen wir ja auch die Vortragsvideos nachher auf unserer Website online.

Warum sollte ein e-fellow auf den Big Techday gehen?

Der Big Techday ist etwas für Menschen, die sich für wissenschaftliche Allgemeinbildung, Technik und technische Kunst interessieren. Die Vorträge, die man dort hören kann, sind am Puls der Zeit und manchmal sogar ihrer Zeit voraus. Es ist auch nicht so, dass es beim ganzen Event nur zwei, drei gute Vorträge gibt, sondern man hat eine tolle Auswahl zu vielen verschiedenen Themen. Außerdem trifft man sehr viele interessante Menschen. Nach der Abendveranstaltung wollen die Leute gar nicht nach Hause gehen, so gut amüsieren sie sich.

Können Sie schon etwas über das Programm des diesjährigen Big Techday verraten?

Das Programm ist schon online, 27 Vorträge sind bestätigt. Besonders spannend finde ich Dr. Andrey Ustyuzhanin vom Moscow Institute of Physics and Technology. Er und sein Team arbeiten mit dem CERN zusammen, sie suchen in den Datenmengen, die das CERN erzeugt, nach ungewöhnlichen Ereignissen. Er sagt, dass es Dinge gibt, die man einfach tun muss, egal ob es Geld einbringt oder nicht. Das sind ganz leidenschaftliche Forscher. Toll ist auch der Vortrag von Prof. Dr. Rolf Pfeifer, der über den humanoiden Roboter "Roboy" sprechen wird. Und Joachim Buff, der aus den ungewöhnlichsten Materialien Geräte zusammenbaut. Die Bandbreite an Themen ist auch dieses Jahr wieder sehr groß.

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