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"Naturwissenschaftler haben bei Roche alle Möglichkeiten"

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Können Naturwissenschaftler im Vertrieb arbeiten? Oder im Marketing oder in der Logistik? Unbedingt, meint Vertriebsleiter und Biochemiker Dr. Bodo Eickhoff von Roche. Denn in allen diesen Jobs ist bei Roche naturwissenschaftliches Denken gefragt.

Wie kommt ein Naturwissenschaftler in den Vertrieb?

Angefangen habe ich bei Roche als Verkäufer im Außendienst. Dabei habe ich viel gelernt über mich selbst. Verkäufer im Außendienst ist eine übliche Einstiegsposition, man lernt die Bedürfnisse der Kunden kennen, versteht, was ein Kunde ist und was Verkaufen bedeutet. Der Unterschied zu einer Stelle in der Roche-Zentrale: Man ist Einzelkämpfer, ist irgendwo in der Republik und bekommt auch mal direkt den Unmut zu spüren, wenn etwas nicht funktioniert. Das ist aber auch der Vorteil: Die Verkäufer erhalten ungefilterte Infos. Sie haben einen direkten Draht zum Kunden. Die Verkäufer sind für mich als Vertriebsleiter sehr wichtig.

Und was sind Ihre Aufgaben in Ihrer jetzigen Position?

Ich leite den Vertrieb für die Roche-Sparte "Applied Science und Molecular Diagnostics". Dazu gehören bei Roche Verkauf und Marketing. In meinem Team arbeiten ungefähr 60 Leute. Ich führe Mitarbeitergespräche, mache die strategische Planung des Vertriebs und habe die Umsatzzahlen im Auge. Außerdem entwickle ich Marketingpläne und bespreche mit Schnittstellen verschiedene Prozessthemen. Zu meinen Aufgaben gehört auch die operative Planung.

Können Sie als Beispiel eines Ihrer aktuellen Projekte beschreiben?

Gerade läuft bei uns ein neues Projekt zum besseren Verständnis einer für uns noch neuen Kundengruppe, den Pathologen. Dazu brauchen wir neue Vermarktungskonzepte: Wie bringen wir die Produkte in den Markt, was ist der richtige Zeitablauf?

Wo hilft Einsteigern ihr Wissen aus dem naturwissenschaftlichen Studium bei einer Tätigkeit bei Roche?

Bei der Arbeit geht es um Problemlösungskompetenz, um naturwissenschaftliches Denken. Naturwissenschaftler denken anders als BWLer: Diese denken eher in Prozessen, Naturwissenschaftler eher in Systemen. Es ist spannend zu sehen, wie verschieden ausgebildete Leute an Probleme herangehen. Das Fachwissen aus dem naturwissenschaftlichen Studium hilft, neues Wissen einzuordnen und zu bewerten, es in den Zusammenhang zu stellen: Was sind die Risiken von Projekten, welche Chancen und Nutzen gibt es? Außerdem bringen Naturwissenschaftler Methodenkompetenz mit, sie können wissenschaftlich arbeiten und Probleme strukturieren. Und mit einer Promotion weist man nach, dass man eine hohe Frustrationstoleranz hat - das hilft immer.

Welche Voraussetzungen muss man als Naturwissenschaftler mitbringen, um bei Roche anfangen zu können?

Roche braucht Menschen mit Persönlichkeit, die zu den Werten des Unternehmens passen: Mut, Leidenschaft und Integrität. Menschen mit viel Sozialkompetenz, die im Team arbeiten können. Bei Roche können wir keine Einzelkämpfer brauchen. Innovation soll bei uns an jedem Arbeitsplatz stattfinden, jeder sollte sich fragen: Wie kann ich meine Produkte verbessern, wie kann ich kreativ neue Märkte erschließen? Ein guter Uni-Abschluss ist uns auch wichtig. Aber Mitarbeiter allein auswählen anhand von Qualifikationen oder Formalvoraussetzungen ist kaum möglich. Wichtig sind ebenfalls Begeisterungsfähigkeit, Engagement, soziale Kompetenz im Sinne von Kommunikationsfähigkeit.

Was kann man als Naturwissenschaftler bei Roche machen, was in anderen Unternehmen so nicht möglich ist?

Für mich war einer der Hauptgründe, zu Roche zu gehen, dass ich dort viele verschiedene Aufgaben übernehmen kann. Es ist hier möglich, sich weiterzuentwickeln, auf jedem Kontinent und in fast jeder Position. Im Hintergrund steht ein Unternehmen, das genau dies fördert. Außerdem sind mir die Werte und Ziele eines Unternehmens wichtig. Bei Roche kann ich einen Beitrag leisten zur Gesundheit und Lebensqualität von Menschen. Wir können Leben retten - das ist ein hoher Wert, für den ich gerne arbeite.

In welchen Sparten werden Naturwissenschaftler bei Roche eingesetzt?

Naturwissenschaftler haben bei Roche grundsätzlich alle Möglichkeiten. Interessant finden die Studenten natürlich oft Forschung und Entwicklung. Dass sie als Naturwissenschaftler auch im Vertrieb arbeiten können, daran denken die wenigsten. Aber man muss viel über das Produkt wissen, um es verkaufen zu können, und da sind Naturwissenschaftler im Vorteil. Naturwissenschaftler können bei Roche aber auch im Marketing arbeiten, zum Beispiel als Marketing Manager und Produktmanager - oder als Führungskräfte im Verkauf oder in der Logistik. Was den Studenten manchmal schwerfällt zu verstehen: Das Thema ihrer Abschlussarbeit oder die Spezialisierung im Studium ist in der Arbeitswelt dann gar nicht mehr so relevant, zumindest außerhalb der Abteilung "Forschung und Entwicklung". Man muss offen sein und schnell dazulernen, dann gibt es bei Roche wirklich viele Möglichkeiten.

Wie fördert Roche Nachwuchskräfte?

  • Veranstaltungen und Workshops: Gelegenheit, das Unternehmen kennenzulernen
  • Mentorenprogramm: Eine Führungskraft gibt dir Einblick ins Unternehmen
  • Management-Start-Up-Trainee-Programm: Zwei Jahre, vier verschiedene Stationen im Unternehmen, Auslandsaufenthalt
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