Partner von:

Spezialist mit breiter Perspektive

Suche Jobsuche Blickwinkel Blick in die Ferne [Quelle: Fotolia, Kurhan]

© Kurhan - Fotolia.com

Einerseits eine Fachlaufbahn einschlagen, sich aber andererseits trotzdem alle Möglichkeiten offenhalten: Warum nicht? Trainee Hendrik Meis will jedenfalls ausgiebig die Karrierewege nutzen, die sich ihm bei Bosch eröffnen - plus die Möglichkeit, zwischen ihnen zu wechseln.

Warum haben Sie sich für das Graduate Specialist Program (GSP) entschieden?

Das Programm sprach mich aus mehreren Gründen an: Zunächst einmal liegt es mir, mich tief in Themen hineinzuarbeiten und hineinzudenken, wofür ja das "Specialist" steht. Außerdem war klar, dass ich mir in dem Programm ein großes Netzwerk würde aufbauen können und dass die Schulungen sehr gut sowohl auf eine Fach- als auch auf eine Führungskarriere vorbereiten.

Ich dachte, nur auf die Fachlaufbahn?

Zwar ist das GSP darauf ausgerichtet, ja. Allerdings kann man auch erste Führungsaufgaben übernehmen bspw. während einer Projekttätigkeit. Und wenn einem das gefällt und man geeignet ist, kann man später zwischen den Laufbahnen wechseln. Das wiederum kann ich mir gut vorstellen, denn eine große Motivation für meine Bewerbung war, die Möglichkeiten innerhalb des Bosch-Konzerns auszuschöpfen.

Wie lange dauert das Programm?

In der Regel zwei Jahre, in denen man ca. fünf Stationen absolviert. Allerdings werde ich bereits nach drei Stationen auf eine Planstelle wechseln. Es ist  zwar nicht üblich, aber durchaus möglich, das Programm in Absprache mit seinem Mentor und der Personalabteilung abzukürzen, wenn man vorzeitig seinen Aufgabenbereich gefunden hat. Auch bei der Länge der Stationen ist Bosch flexibel: Fünf Monate werden empfohlen, aber das kann sich je nach Interesse des Teilnehmers und unternehmerischen Erfordernissen ändern. Ich selbst absolvierte Stationen, die mit Fertigung zu tun haben, also BPS (Bosch Production System), Qualität und Produktionsplanung. Sehr schön finde ich, dass man eine Station im Ausland verbringt - bei mir war das in Aveiro in Portugal.

Und die Schulungen, die Sie ansprachen?

Es gibt Pflichtschulungen je nach Funktionsrichtung - bei mir waren das Seminare zu den Themen Qualität, MTM, aber auch zu Projektmanagement oder Präsentationsfähigkeiten. Darüber hinaus kann man in Abstimmung mit seinem Mentor oder dem Vorgesetzen der Fachabteilung einer Station weitere Schulungen besuchen. 

An welchen Projekten haben Sie während des GSP mitgearbeitet?

Sehr gut gefallen hat mir beispielsweise das Projekt in Aveiro, bei dem ich Projektleiter für ein kleines Team war: Meine Aufgabe lag in der Einführung von E-Kanban in der Produktion für Wärmetauscher. Ich war somit u. a. verantwortlich für die  Berechnung der benötigten Kanbans, Änderungen der SAP-Einstellungen oder die Planung und Koordination des Umbaus der Komponenten-Supermärkte. Es war erfreulich, zu sehen, wie sich unmittelbar danach messbare Verbesserungen einstellten: Wir reduzierten Bestandskosten und Platz für zwischengelagertes Material, und die Arbeitsabläufe waren effizienter, da zu keinem Zeitpunkt mehr Material fehlte.

Und wie sieht Ihre Zukunft bei Bosch aus?

Auf meiner Anschlussstelle werde ich für das Werk in Eibelshausen BPS (Bosch Production System)- und Industrie-4.0.-Koordinator sein und die entsprechenden Projekte im Werk steuern. Längerfristig will ich wie gesagt von der großen Auswahl an Karrierewegen profitieren, die Bosch bietet und kann mir sowohl eine Fach- als auch eine Führungslaufbahn vorstellen.

nach oben
Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren