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Vorurteile ade - willkommen USA

Bosch Junior Managers Program, amerikanische Flagge [Quelle: freeimages, Autor: bosela]

Quelle: freeimages, bosela 

Christian hatte Vorurteile gegen Trainee-Programme - heute ist er überzeugter Teilnehmer des Junior Managers Programs. Das hat ihn bis in die USA gebracht - wo er an Photovoltaikprojekten arbeitet. Teilnehmer aus den Bereichen Vertrieb & Marketing, Einkauf und Logistik erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Junior Managers Program.

Das Junior Managers Program von Bosch ist ein Programm, um Nachwuchskräfte nach einem individuellen Plan ins Unternehmen einzuführen, sie fachlich vorzubereiten und sie für eine Führungslaufbahn zu rüsten. Du kannst dich dabei zwischen acht Schwerpunkten entscheiden:

 Vertrieb und Marketing

Wieso sind Sie ins Junior Managers Program eingestiegen?

Im Studium hatte ich Vorurteile gegenüber Trainee-Programmen: Weniger Geld für gleiche Arbeit und den Status eines Praktikanten. Während eines Praktikums bei Bosch in Frankreich erzählte mir dann der Abteilungsleiter, ein ehemaliger Bosch-Trainee, vom Programm bei Bosch. Er erklärte, dass das Trainee-Programm bei Bosch eine Investition in die Unternehmenszukunft und eine Hilfe für einen erfolgreichen Karrierestart sei. Es ermögliche mir, meine eigenen Stärken und Vorlieben zu entdecken und zu nutzen. Ich war überzeugt.

Wie sieht die Vorbereitung auf die Führungsposition aus?

Wir Programmteilnehmer können verschiedene Fortbildungsangebote nutzen: Führungs-Workshop, Planspiel zur Unternehmensführung und dergleichen. Die beste Vorbereitung ist aber meiner Meinung nach das Beobachten von Chefs und deren Vorgesetzten während der unterschiedlichen Stationen. Auch in persönlichen Gesprächen, zu denen viele gerne bereit sind, kann man wichtige Tipps und Erfahrungsberichte bekommen.

Welche Projekte haben Sie schon übernommen?

Neben der für Marketing- und Vertriebstrainees wohl obligatorischen Markt- und Wettbewerbsanalyse habe ich an der Strategie für ein neues Geschäftsfeld mitgearbeitet und den Auftritt für eine Messe geplant und umgesetzt. Momentan erkunde ich unter anderem neue Geschäftsfelder für Photovoltaikanwendungen in den USA.

Was ist das Besondere an Ihrem Fachbereich Vertrieb und Marketing?

Vertrieb und Marketing ist meiner Meinung nach einer der vielfältigsten Fachbereiche. Von klassischer Werbung über technischen Vertrieb, von Vertriebscontrolling bis hin zu Produktmanagement kann man vielfältige Aufgaben mit mehr oder weniger Kundenkontakt, nationaler oder eher internationaler Ausrichtung, entwicklungsnah und technisch anspruchsvoll oder entwicklungsfern übernehmen. Der Markt ist nah und man bekommt schnell mit, was der Kunde möchte und was ihm gefällt oder auch nicht.

Wo verbringen Sie Ihre Auslandsstation?

Nachdem ich bereits in Deutschland bei Bosch Thermotechnik mit dem Projektgeschäft zu tun hatte, also der Installation großer Anlagen, wollte ich das im Ausland vertiefen. Die Möglichkeit ergab sich mit Bosch Solar Energy, für die ich jetzt in Palo Alto, Kalifornien auf Photovoltaikprojekten arbeite und für die Geschäfte von morgen und übermorgen plane. 

  Einkauf

Warum haben Sie sich für das Junior Managers Program entschieden?

Ein ehemaliger Kommilitone hatte mich auf die Idee gebracht, eine Bewerbung für das Junior Managers Program abzuschicken. Nachdem er mir begeistert von seinen Erfahrungen bei Bosch berichtet hatte, habe ich mich im Internet genauer mit den Inhalten und dem Ablauf des Programms auseinandergesetzt. Dabei habe ich festgestellt, dass das genau das ist, was ich machen möchte. Besonders gereizt haben mich die gezielte Vorbereitung auf Führungsaufgaben, der Auslandseinsatz und die wechselnden Stationen in verschiedenen Geschäfts- und Funktionsbereichen an unterschiedlichen Standorten. Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren zudem der gute Ruf und die lange Historie des Junior Managers Programs.

Wie werden Sie auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet?

Durch die ausgewogene Mischung zwischen Tagesgeschäft und Projekttätigkeiten baue ich Fachwissen auf und sammle erste Führungserfahrung im Arbeitsalltag, zum Beispiel wenn ich kleinere Projekte leite. Durch die häufigen Stationswechsel hat man zudem die Möglichkeit, mit mehreren Vorgesetzten zusammenzuarbeiten und verschiedenste Führungsstile zu erleben und zu beobachten. Ergänzend dazu wird man durch mehrere Workshops und Seminare gezielt auf das Thema Führung vorbereitet.

Wieso haben Sie den Fachbereich Einkauf gewählt?

Am Einkauf reizt mich besonders die Aufgabenvielfalt. Neben den jährlichen Preisverhandlungen bin ich unter anderem zuständig für das Vertragsmanagement, die Erstellung der Lieferantenstrategie und die Auswahl neuer Lieferanten. Die Anforderungen sind dabei sehr unterschiedlich: Während es bei den Preisverhandlungen vor allem auf Verhandlungsgeschick und kommunikative Fähigkeiten ankommt, setzt man sich beim Vertragsmanagement mit Paragraphen auseinander und arbeitet eng mit der Rechtsabteilung zusammen.

Arbeiten Sie auch mit anderen Abteilungen zusammen?

Ja, auch mit anderen Abteilungen wie Logistik, Entwicklung und Qualität ist eine enge Abstimmung nötig. Dadurch erhält man über den Einkauf hinaus einen guten Überblick über das Unternehmensgeschehen. Ein weiterer spannender Aspekt ist aus meiner Sicht der regelmäßige Kontakt mit den weltweiten Lieferanten und die damit verbundenen Reisen. Die weltweite Ausrichtung des Einkaufs erfordert ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz, und man kann viel über andere Völker und Kulturen lernen.

Logistik

Wie werden Sie auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet?

ährend des Programms hatte ich die Gelegenheit, an einem zweitägigen Führungsworkshop teilzunehmen. Dort konnte ich meine persönliche Einstellung zum Thema Führung reflektieren und mich mit anderen austauschen. Außerdem habe ich am Unternehmensplanspiel "AVALON" teilgenommen und konnte mich dabei in verschiedenen Rollen ausprobieren. Das Feedback der anderen Teilnehmer und der Seminarleiter war dabei sehr konstruktiv. Auch bei meiner Arbeit in den verschiedenen Stationen gab es immer wieder Führungsaufgaben. Ich musste zum Beispiel Aufgaben delegieren und übergreifend koordinieren. Oder Kollegen von der Umsetzung eines Projekts überzeugen und während der gemeinsamen Durchführung entsprechend motivieren.

In welchen Projekten haben Sie schon gearbeitet?

Ich habe ein Kennzahlensystem in der physischen Logistik entwickelt und mich auch um die Einführung gekümmert, um die Güte verschiedener Teilprozesse verfolgen zu können. Außerdem habe ich Point-CIP in der Planungslogistik eingeführt während meiner Auslandsstation in Japan. Dadurch konnten wir den Bestand kontinuierlich verfolgen und die Prozesse im Bereich der Erzeugnisrohstoffe stabilisieren und verbessern. Und ich habe mitgearbeitet bei der Umstrukturierung der Vertriebslogistik im Geschäftsbereich "Automotive Electronics" in der zentralen Logistik.

Was ist das Besondere an der Logistik?

Die Logistik bietet ein sehr umfassendes und spannendes Aufgabenfeld, bei dem es viel um Koordination und Abstimmung geht. Sowohl logistikintern, zu anderen Abteilungen wie beispielsweise Einkauf, Qualitätsprüfung oder Fertigung als auch extern zu Kunden und Lieferanten gibt es Schnittstellen, die das Arbeiten in der Logistik sehr abwechslungsreich machen.

Wie sah Ihr Auslandseinsatz aus?

Ich war am japanischen Standort in Tomioko im Geschäftsbereich "Automotive Electronics". Dort habe ich in der planerischen Logistik gearbeitet. Meine Aufgaben reichten von der operativen Unterstützung im Tagesgeschäft über die Analyse der abteilungsinternen Prozesse bis zur Erstellung und Umsetzung von Verbesserungskonzepten.

Interessiert? Dann bewirb dich fürs Junior Management Program.

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