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Wen sucht McKinsey 2015?

Bewerbung, HR, Personalmanagement, Personalmarketing, Stellenanzeige, Stellenangebot (© Trueffelpix - Fotolia.com)

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McKinsey will im laufenden Jahr 250 neue Berater einstellen – und Beraterinnen. Die neue Recruiting-Chefin Nadja Peters will noch mehr Ingenieure, Spezialisten und Frauen für den Consulting-Beruf begeistern. Zudem kündigt sie Unterstützung für soziales Engagement an.

Frau Peters, wen suchen Sie 2015 besonders?

Wir suchen nach wie vor eine Mischung aus Generalisten und Spezialisten mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Momentan entwickelt sich unser Leistungsportfolio besonders rasant weiter – Stichworte sind da zum Beispiel das Digital Lab oder Orphoz, eine McKinsey-Tochter, die sich auf die Beratung von Krankenhäusern und andere öffentliche Einrichtungen und Institutionen spezialisiert hat und einen besonderen Schwerpunkt auf Umsetzung legt. Da wird es immer wichtiger, die richtige Mischung hochmotivierter Leute zu gewinnen. So haben wir momentan zum Beispiel einen besonders hohen Bedarf an Naturwissenschaftlern und Ingenieuren – sowohl direkt von der Uni als auch mit mehreren Jahren Berufserfahrung in der Industrie. Auch wollen wir noch besser kommunizieren, dass McKinsey für Frauen ein spannendes Umfeld ist. Wir bemühen uns sehr intensiv darum, mehr Frauen für uns zu begeistern und bei uns zu halten. Da erzielen wir schon erste gute Erfolge, auf denen ich aufbauen möchte.

Wie viele Berater hat McKinsey im vergangenen Jahr eingestellt?

Unser Recruiting-Ziel letztes Jahr lag bei 250 neuen Beratern. Das haben wir erreicht. Darunter waren auch über 30 Prozent Frauen, was uns wie gesagt besonders freut. Unser aktuelles Ziel liegt hier bei 40 Prozent.

Und wie viele sollen es dieses Jahr werden?

Unser Geschäft entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch. Deshalb suchen wir auch in diesem Jahr wieder etwa 250 Berater – und Beraterinnen - sowie über 100 Praktikanten.

Welche Neuerungen gibt es für McKinsey-Mitarbeiter?

Flexibilität und Gestaltungsspielraum sind zwei Aspekte, die unseren jungen Beratern besonders wichtig sind. Wir sprechen regelmäßig mit ihnen über ihre Zufriedenheit und nehmen ihren Input sehr ernst. So entstand zum Beispiel die Idee für unser Auszeit-Programm Take Time, das sehr gern in Anspruch genommen wird. Ich selbst habe auch schon Take Time genutzt und bin mit dem Fahrrad durch Nordafrika geradelt – eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Ganz neu ist der Social Leave. Im Rahmen des Fellow-Programms können unsere Berater sich ab sofort neben einem MBA oder einer Promotion während ihres Leaves auch für eine soziale Einrichtung engagieren. Außerdem fragen immer mehr Bewerber, ob sie statt eines früher so beliebten Firmenwagens alternativ ein Firmenfahrrad, eine BahnCard oder Carsharing nutzen können. Das machen wir gerne möglich.

Nicht zuletzt unternehmen wir an allen Fronten viel dafür, um unseren Frauenanteil auf allen Ebenen weiter zu erhöhen. Im Recruiting sprechen wir zum Beispiel gezielt Frauen an, ein Praktikum zu machen und haben mehr weibliche Praktikanten als jemals zu vor. Das Female Leadership Program vermittelt jungen Studentinnen erfahrene McKinsey-Mentorinnen. Auch dafür bekommen wir viel positives Feedback.

Wie sind Sie selbst zu McKinsey gekommen?

Ich studierte Sinologie in Cambridge und hatte die Unternehmensberatung so gar nicht auf dem Schirm. Völlig unvoreingenommen ging ich zu einem Abendessen für deutsche Studenten, zu dem McKinsey eingeladen hatte. Ich habe mich mit den anwesenden Beratern auf Anhieb super verstanden. Vor allem mit einem Kollegen, der damals gerade ein Projekt ein China betreute, das hat mich brennend interessiert. Ich habe richtig Lust auf den Beraterberuf bekommen und mich kurz darauf erfolgreich als Fellow beworben.

Haben Sie Tipps für e-fellows, die sich bei McKinsey bewerben?

Mein Tipp an alle e-fellows ist erst einmal: Grübelt nicht, ob euer Studienfach zu McKinsey passt, bewerbt euch einfach! Wir haben Mitarbeiter mit den verschiedensten Hintergründen. Um uns kennenzulernen, bieten sich unsere Events oder ein Praktikum an.

Für diejenigen, die schon eine Zusage für ein persönliches Gespräch haben: Seid authentisch und versucht nicht, irgendeinem Rollenvorbild zu entsprechen. Wir suchen Persönlichkeiten mit individuellen Interessen und Profilen. Bereitet euch auch nicht zu sehr auf die Fallstudien in den Interviews vor. Klar, Ihr solltet natürlich schon wissen, was euch erwartet, aber wir suchen nicht nach Standard-Lösungen aus der Schublade, sondern nach euren eigenen Denkansätzen.

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