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"Ich bin ein Fan der e-fellows.net community"

Die e-fellows.net Community [Quelle: e-fellows.net]

Im Interview verrät Recruiting-Chef Thomas Fritz, was McKinsey für das nächste Jahr plant und wieso er Fan der e-fellows.net community ist.

Woran erinnern Sie sich besonders gerne, wenn Sie an letztes Jahr denken?

2012 war ein sehr erfolgreiches Jahr, sowohl für McKinsey Deutschland insgesamt als auch für das Recruiting. Wir haben unser Recruiting-Ziel erreicht und viel Neues gestartet. Zum Beispiel haben wir das GapYear-Programm eingeführt, das auf ein konkretes Bedürfnis der Studenten antwortet: Wie nutze ich die Zeit zwischen Bachelor und Master sinnvoll und bekomme mehrere gute Praktikumsstellen hintereinander? Mit dem Programm können Bachelor-Absolventen drei Praktika bei vier Unternehmen machen - bei der Allianz, Bertelsmann, Henkel und McKinsey.

Was war das erfolgreichste Event bei McKinsey im letzten Jahr?

Eine sehr erfolgreiche Innovation war "Crossing Borders". Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Studenten, die gerade im Ausland sind. Das ist eine sehr spezifische Zielgruppe, aber das Format ist bei den Leuten sehr gut angekommen. Am erfolgreichsten war allerdings unser Women's Day. Bei dieser Veranstaltung kommen jedes Jahr alle deutschen Beraterinnen von McKinsey zusammen, also knapp 300. Dazu laden wir auch ausgewählte Studentinnen ein, die sich intensiv mit den Beraterinnen austauschen und an Trainings, Vorträgen und Diskussionen teilnehmen. Die Resonanz war wirklich beeindruckend: Es gab dieses Jahr einen Bewerber-Rekord.

Gab es 2012 eine Überraschung?

Ich war positiv überrascht, wie gut unser GapYear-Programm angekommen ist. Wir hatten einen späten Start, weil wir das Programm erst im Januar beworben haben - zu diesem Zeitpunkt hatten viele Bachelor-Absolventen schon Pläne für ihr Jahr vor dem Master. Aber es bewarben sich 800 Studenten und für 2013 haben wir sogar 1.000 Bewerbungen erhalten. Da haben wir wohl den Nerv der Zeit getroffen.

Wie viele Berater wird McKinsey im Jahr 2013 einstellen?

Wir haben uns wieder ein sehr ehrgeiziges Ziel gesetzt und wollen bis zu 230 Berater einstellen. Von Krise kann keine Rede sein. Unsere Klienten haben weiterhin großen Beratungsbedarf und wir haben Bedarf an guten Beratern. Wir sind also weiter auf der Suche nach sehr guten neuen Leuten.

Was wird 2013 wichtig fürs Beratergeschäft und für Recruiting bei McKinsey?

Im Beratergeschäft werden wir unsere Angebote für die Klienten weiterentwickeln, wir möchten noch stärker Expertenwissen anbieten. Wichtig wird zum Beispiel, große Datenmengen zu analysieren - Stichwort Big Data. Außerdem starten wir ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Lufthansa Technik AG, das Klienten dabei unterstützen wird, Transformationsprogramme operativ bestmöglich umzusetzen. Das Joint Venture wird voraussichtlich nach der Genehmigung durch die Kartellbehörden im ersten Halbjahr 2013 die Arbeit aufnehmen. Auch spezifische Beratungsangebote wie zum Beispiel das "McKinsey Hospital Institute" oder das "Client Capability Center" bauen wir weiter aus.

Was das Recruiting angeht: Für 2013 haben wir uns besonders zum Ziel genommen, noch mehr weibliche Kolleginnen für McKinsey zu gewinnen. Auch ein großes neues Event zu einem internationalen Thema wird es 2013 geben. Im Februar finden dann die Auswahltage für das GapYear-Programm statt. Außerdem bieten wir auch wieder das Campus-Event an, also den Mini-MBA für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler, ebenso "Spuren hinterlassen" und den Women's Day.

Bei uns im Recruiting wird Online-Kommunikation und Social Media sehr stark im Mittelpunkt stehen. Seit einiger Zeit haben wir ja eine deutschsprachige Facebook-Karriereseite und bald gehen wir mit einer völlig neuen deutschen Website an den Start. Und natürlich wird es auch wieder einen Live-Case in der e-fellows.net community geben - denn ich bin ein großer Fan der Community. Da finden Diskussionen statt, die richtig klasse sind.

Welchen Tipp haben Sie für die Stipendiaten fürs neue Jahr?

Mein Tipp ist: Man sollte sich nicht verrückt machen lassen von "Lebenslauf-Optimierern", sondern seinen eigenen Weg finden. Dann ist man am ehesten erfolgreich.

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