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Wandel als Chance

Berit Vider ist Head of Employer Branding & Recruitment bei KPMG [Quelle: KPMG]

Quelle: KPMG

Mit ihrem Team zeichnet Berit Vider, Head of Employer Branding & Recruitment bei KPMG, für die neue Arbeitgeber-Kampagne #GameChanger verantwortlich. Im Interview erklärt sie, was es mit der Kampagne auf sich hat und wie KPMG sich von den anderen Unternehmen der Big Four unterscheidet.

Frau Vider, gleich zum Einstieg eine Frage, auf die Sie bestimmt in einem Satz antworten können: Wen sucht KPMG eigentlich?

Eine schöne Einstiegsfrage, aber dafür benötige selbst ich als Head of Employer Branding and Recruitment mehr als nur einen Satz! In der Kürze formuliert würde ich sagen: Für alle, die sich Herausforderungen stellen und gern komplexe Rätsel im Team lösen, sind wir die erste Wahl. Also die Herausforderungen der Wirtschaftswelt von morgen gemeinsam anzugehen, das ist im Kern das, was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei KPMG täglich antreibt, zur Arbeit zu gehen.

KPMG launcht gerade eine Kampagne unter dem Hashtag #GameChanger. Was hat es damit auf sich?

Wir leben in digitalen und damit zunehmend dynamischen Zeiten. Wir wollen Leute, die wie wir Wandel als Chance verstehen und mit uns gemeinsam den Unterschied für unsere Kunden und die Öffentlichkeit machen. Als Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft arbeiten wir an einer wichtigen Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Öffentlichkeit und Gesellschaft. Daraus resultieren Verantwortung und spannende Themenfelder – für die wir echte GameChanger im Team wollen. Die Start-up-Szene, Fintechs, Cyber Security, Investor Relations oder auch geopolitische Veränderungen wie der „Brexit“ sind da nur ein paar brandaktuelle Themen. Wir glauben: Mit einem Job bei KPMG arbeitet man nicht nur an den Themen von heute, sondern vor allem an wichtigen Fragestellungen von morgen. Eine Auswahl dieser Fragestellungen zeigen die Motive unserer Kampagne.

Vom Internet der Dinge über Künstliche Intelligenz bis hin zur virtuellen Realität: Eine grundlegende Transformation der Wirtschaft ist in vollem Gange. Wie wirkt sich das auf die Aufgaben der Berufsbilder bei KPMG aus?

Diese Berufsbilder ändern sich nicht nur bei KPMG. Wenn beispielsweise die Kernprozesse einer Prüfung digitaler werden, dann wird vom Wirtschaftsprüfer ein zusätzliches technisches Know-how benötigt – Know-how, das sich auch im Bereich ITConsulting wiederfindet. Die Grenzen zwischen den Berufsfeldern sind also fließender. Das ergibt spannende neue Aufgabenfelder für Absolventen. Diese Entwicklung schafft auch neue Einstiegsmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen der MINT-Studiengänge bei uns – so haben wir beispielsweise ein IT-Einstiegsprogramm entwickelt, in dem man sich unter anderem auf bestimmte digitale Themenfelder spezialisieren kann. Das kann die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle sein oder auch die IT-Begleitung eines M&AProzesses. Ich kann nur raten, sich einen ersten Eindruck durch ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit bei uns zu verschaffen.

Was für ein Mindset sollten Absolventinnen und Absolventen mitbringen, um die Herausforderungen, vor denen KPMG angesichts Digitalisierung und Globalisierung steht, mit anzugehen?

Wir lieben es bei KPMG, uns den Herausforderungen zu stellen – das kann für den einzelnen Mitarbeiter vieles sein. Ob die Übernahme eines neuen Projekts, ein Auslandseinsatz oder auch, unsere Kunden ganzheitlich zu verstehen. Deshalb wollen wir uns permanent weiterentwickeln, von Problemstellungen lernen und diese lösen. Wir schauen ganz genau hin – das liegt natürlich in der Mentalität von Prüfern und Beratern, aber beschreibt ganz gut das Mindset, um bei KPMG Fuß zu fassen. Wer das mal an sich selbst testen möchte, sollte die Augen nach unserem jährlich stattfindenden KPMG International Case Competition (KICC) offen halten. KICC ist einer der größten Fallstudienwettbewerbe eines Unternehmens für Studierende weltweit – also quasi so etwas wie die exklusive Studenten- Weltmeisterschaft von KPMG. Das Finale der nächsten KICC findet in Kuala Lumpur, Malaysia, statt.

Mit welchen Attributen würden Sie KPMG als Arbeitgeber beschreiben? Was unterscheidet KPMG von anderen Unternehmen?

Ich höre in Interviews oft die Frage: Was unterscheidet eigentlich die "Big Four"? Für Außenstehende sind die Unterschiede oft marginal. Uns unterscheidet aber sicherlich die Art und Weise, wie wir an Probleme herangehen. Damit möchte ich gar keine Bewertung anführen, sondern vielmehr, dass Bewerber selbst herausfinden müssen, ob unser Ansatz bei KPMG, an ein komplexes Problem heranzugehen, auch ihnen selbst liegt. Die Frage ist also nicht, wie wir uns unterscheiden, sondern ob die Bewerber und wir zusammenpassen. Außerdem bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine solche Fülle an Fragestellungen, Themen und Herausforderungen, wie es sie in einem Unternehmen selten so gibt. Wer kann schon von sich behaupten, dass er heute im Umfeld eines Chemie- Giganten arbeitet, morgen eventuell für einen Automobilkonzern ein entscheidendes Change-Projekt treibt und übermorgen die Geschäftsführerin eines Hidden Champion persönlich kennenlernt? Ich bin jetzt mal frech und behaupte: die Wenigsten.

KPMG versteht sich als People-Business – wird das in Zeiten großer technologischer Veränderungen so bleiben?

Selbstverständlich! Gerade in Zeiten, in denen alles immer digitaler und schneller wird, steht für uns der Mensch im Mittelpunkt. Denn auch hinter jeder digitalen Lösung von KPMG steht ein Team, das den Unterschied für unsere Mandanten macht. Durch eine individuelle Identifikation und die Förderung von Stärken stellen wir sicher, dass jeder bei KPMG zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Platz im richtigen Team einnehmen kann. So können wir außergewöhnliche Veränderungen vorantreiben und individuelle Weiterentwicklung fördern.

Warum passt KPMG so gut zu Ihnen persönlich? Und Sie zu KPMG?

Ich habe mich mein gesamtes Berufsleben lang mit Menschen und Kommunikation beschäftigt – ob nun als Headhunter oder in Führungsrollen im Recruiting und Employer Branding verschiedener Unternehmen. Wer mit Menschen und Kommunikation arbeitet, braucht agilen Gestaltungsspielraum. KPMG bietet mir die Möglichkeit, sinnvolle Ideen schnell umzusetzen. Dieser Spirit faszinierte mich schon in den ersten Gesprächen mit KPMG. Und natürlich liebe ich die Herausforderung. Das spornt mich an, jeden Tag ins Büro zu gehen.

Was würden Sie gern Talenten mitgeben, die über eine Bewerbung nachdenken?

Lernen Sie KPMG kennen und finden Sie heraus, ob uns dieselben Themen antreiben! Wenn wir zueinanderpassen, dann werden Sie Teil eines unserer Teams, die gemeinsam das angehen, was die Wirtschaftswelt bewegt. Wir bieten Ihnen eine steile Lernkurve, wie man sie selten findet – ganz egal, ob in unseren Bereichen Audit, Tax, Deal Advisory, Consulting oder Financial Services. Unsere Teams arbeiten am Puls von Themen wie Blockchain, Brexit, dem Transaktionsmarkt oder dem Internet of Things – und sie machen dabei den Unterschied, davon bin ich überzeugt.

Dieses Interview stammt aus dem KPMG-Karrieremagazin "Perspektivwechsel" (02/2017).

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