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"Der Energiemarkt ist in Bewegung"

Energie Wind Highway (Quelle: freeimages.com, kovik)

Quelle: freeimages.com, kovik

Was die Arbeit von Dr. Götz Wehberg im Energy Consulting von KPMG spannend macht: Die Energiebranche ist stark in Bewegung und bringt ständig neue Herausforderungen mit sich. Seine Kollegen und er beraten Unternehmen aus der Energiebranche - und unterstützen sie dabei, im globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche Projekte gibt es im Energy Consulting?

Die Projekte sind sehr vielfältig, genauso wie die Herausforderungen für die Energiewirtschaft derzeit. Die Branche ist gerade in Bewegung. KPMG unterstützt die Unternehmen dabei, sich auf diese Veränderungen einzustellen. Wir übernehmen Projekte zu Themen wie Erzeugung, Handel, Netzwirtschaft, Vertrieb und Energiedienstleistungen, aber auch zu Querschnittsthemen wie Finance, Personalwesen, Einkauf. Dabei arbeiten wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette, das geht von großen Transformationsprojekten über Projekte zur Effizienzsteigerung bis hin zu strategischen Fragen.

Mit welchen Fragen treten Ihre Kunden an Sie heran?

Zum Beispiel: Wie kann ich Potenzial zur Effizienzsteigerung in meinem Energiekonzern entdecken und nutzen? Wie kann ich sogenannte smarte Technologien – also digitale Zähler, die auch kommunizieren können – nutzen, um künftig zusätzliches Geschäft zu generieren? Wir unterstützen auch beim Aufbau von Shared-Service-Centern, um die Administrationsprozesse in Unternehmen zu verschlanken und effizienter zu gestalten. Und wir beraten bei der Verhandlung von Konzessionen für die Versorgung mit Energie.

Welche Kunden kommen zu Ihnen?

Die vier großen Energieunternehmen, die Stadtwerke und regionale Energieversorger. Außerdem Industriekonzerne und Transportnetzbetreiber. Wir bieten das volle Spektrum an Beratungsleistungen an und sind das viertgrößte Management-Consulting-Unternehmen in Deutschland.

Welche Veränderungen gibt es gerade auf dem Energiemarkt?

Es stehen einige Neuerungen an, auch durch den Koalitionsvertrag. Ein wichtiges Thema ist natürlich die Energiewende und der Ausstieg aus der Kernkraft. Es wird eine große Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Energiewende für alle Parteien bezahlbar bleibt. Und zwar nicht nur für den Endverbraucher, sondern auch für die Industrie. Denn gerade für die energieintensive Industrie können die Energiewende und die damit verbundenen Kostensteigerungen zum Problem werden. Ein Aluminiumhersteller in Deutschland hat über 14 Prozent Energiekosten und bezahlt pro Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag, den sein US-amerikanischer Konkurrent nicht bezahlen muss – für diese Probleme gibt es keine einfachen Lösungen.

Wie haben sich die Projekte über die Jahre geändert?

Heutzutage sind die Projekte deutlich größer. Effizienzthemen waren früher auch relevant, aber jetzt werden Effizienzpotentiale noch viel rigoroser angegangen. Bei vielen Energieversorgern arbeiten jetzt auch ehemalige Berater. Das macht die Zusammenarbeit einfacher, weil die Kunden somit wissen, was sie in einem Projekt erwartet. Und vor 10 bis 15 Jahren unterlag die Energiewirtschaft noch nicht einem so großen Wandel wie heute.

Was war Ihr spannendstes Projekt?

Sehr interessant war ein Projekt, bei dem wir eine Firma unterstützt haben bei der Übernahme eines Unternehmens, das Energie-Dienstleistungen anbietet. Wir haben dabei geholfen, das Unternehmen in die bestehende Firma zu integrieren, haben eine Marktangangsstrategie entwickelt und geholfen, die Potenziale umzusetzen. Die Dienstleistungen des übernommenen Unternehmens wurden anschließend europaweit ausgerollt.

Was hat das Projekt spannend gemacht?

Die Tatsache, dass der Bereich der dezentralen Energiedienstleistungen sehr innovativ ist. In dieser Sparte gibt es enorme Wachstumspotenziale. Viel Freude hat mir auch die internationale Zusammenarbeit mit den Kollegen bereitet.

Wer ist für einen Job im Energy Consulting geeignet?

Bewerber sollten eine solide akademische Grundausbildung mitbringen, schnelle Auffassungsgabe und eine hohe Sozialkompetenz. Außerdem Interesse und Spaß an der Energiewirtschaft. Wichtig ist auch die Bereitschaft, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Man kann bei uns direkt nach dem Studium einsteigen und auch als Praktikant und Werkstudent arbeiten.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit?

Die ständig neuen Themen und Herausforderungen reizen mich. Man arbeitet mit sehr vielen netten und interessanten Menschen zusammen, sowohl auf Kundenseite als auch bei den Kollegen.

Wie groß ist der Bereich Energy Consulting bei KPMG?

Ungefähr 200 Mitarbeiter sind bei KPMG für die Beratung der Energiewirtschaft zuständig. Mein Team besteht aus 20 Kollegen, die aber auch ab und an in anderen Projekten involviert sind. Wir wachsen gerade sehr stark – das birgt natürlich tolle Karrierechancen für neue Kollegen.

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