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Finance - Gestaltungsfreiheit und viel Internationalität

Freshfield Finance (Autor: gigra, Quelle: Fotolia.com)

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'Finance' oder 'Bank- und Finanzrecht' - was bedeutet das eigentlich in der anwaltlichen Praxis? An der Hochschule begegnet man diesen Begriffen nicht sehr oft. Viele Absolventen glauben daher, es handele sich um eine völlig fremde Materie, über die sie im Studium überhaupt nichts erfahren haben - 'Recht exotisch', sozusagen. Aber das Gegenteil ist der Fall.

Finanzierungen sind ganz selbstverständlich wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftslebens. Neben der laufenden Unternehmensfinanzierung durch Kredite und Anleihen sind Finanzierungen von Investitionen von besonderer Bedeutung. So gibt es kaum einen größeren Unternehmenskauf ohne gesonderte Finanzierung. Auch der Erwerb von Anlagegütern, seien es Immobilien, Großanlagen, Flug- oder Schienenfahrzeuge, muss finanziert werden. Hinzu kommt die Entwicklung von Anlageprodukten für institutionelle und Privatanleger sowie die Refinanzierung von Kreditinstituten und Leasinggesellschaften, etwa durch Verbriefungsstrukturen.

Vielseitiges Rechtswissen als Grundlage

Wer bei so komplexen Finanzierungen beraten will, braucht hervorragende Kenntnisse im Schuld- und Vertragsrecht im Sachenrecht sowie im Handels- und Gesellschaftsrecht. Also Rechtsgebiete, mit denen gut ausgebildete Absolventen bestens vertraut sind. In der Praxis kommt es darauf an, diese Kenntnisse gestalterisch einzubringen, um den Anforderungen der jeweiligen Transaktion und des Mandanten optimal gerecht zu werden. Und gerade das macht eine Tätigkeit im Bereich Finance interessant.

Teamarbeit ist gefragt

Oft arbeiten die Finanzierungsfachleute mit Experten aus dem Steuerrecht oder anderen Rechtsgebieten eng zusammen - zum Beispiel öffentliches Recht bei Finanzierungen im kommunalen Bereich und Immobilienrecht. Aufgrund der hohen Volumina der Finanzierungen und der internationalen Ausrichtung der beteiligten Unternehmen und Projekte handelt es sich regelmäßig um grenzüberschreitende Transaktionen. Das bedeutet: Die Anforderungen verschiedener Rechtsordnungen spielen zusammen und müssen aufeinander abgestimmt werden.

Was ist Finance eigentlich?

Das Tätigkeitsfeld "Bank- und Finanzrecht" definiert sich über die Schnittstelle zwischen Anbietern und Nachfragern von Kapital. Große, internationale Unternehmen sind ebenso Mandanten von Freshfields wie der deutsche Mittelstand, internationale Investmentbanken, nationale und regionale Kreditinstitute, Versicherungs- und Rückversicherungs- gesellschaften oder auch Private Equity- und Risikokapitalgeber.

Ein Spezialgebiet für jedes Interesse

Die Schwerpunktbereiche bei Freshfields Bruckhaus Deringer werden produktbezogen definiert: Banking, Restrukturierungen und Sanierungen, Projektfinanzierungen, Asset Finance, strukturierte Finanzierungen und Anleiheemissionen sowie das Aufsichtsrecht.

Gestaltungsfreiheit inklusive

Was macht das Finanzrecht so besonders? Zum einen die große Vielseitigkeit der Transaktionen und die erhebliche Gestaltungsfreiheit für den einzelnen Anwalt, wenn es um die Berücksichtigung verschiedener Rechtsgebiete geht. Unterschiedliche wirtschaftliche Interessen müssen ausgeglichen und sachgerechte Lösungen entwickelt werden. Finance ist also, nicht zuletzt aufgrund der internationalen Ausrichtung, komplex und anspruchsvoll. Das macht diesen Tätigkeitsbereich für den Nachwuchs so interessant - und auch für erfahrene Anwälte und Partner wie Dr. Dirk Schmalenbach auch nach Jahren noch spannend.

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