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Berater-Job mit Studenten-Flair

Studenten [© Robert Kneschke - fotolia.com]

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Steile Lernkurve, spannendes Projekt - so weit ganz normal, wenn man in einer Unternehmensberatung arbeitet. Humane Arbeitszeiten und eine Atmosphäre wie in der Studentengruppe sind dagegen schon etwas Besonderes. Kein Wunder, dass sich Senior Consultant Nadja Gawlik bei zeb wohlfühlt.

Warum hast du dich fürs Consulting entschieden und warum für zeb?

Ich wollte eigentlich ins Banking und habe auch zwei Bankpraktika gemacht. Aber auf einer Karrieremesse in Mannheim habe ich beim zeb-Stand vorbeigeschaut, mich mit Mitarbeitern unterhalten und nach ein paar Tagen kam dann eine Mail mit der Einladung zum Praktikum. Das Praktikum hat mir so gut gefallen, dass ich mich schon währenddessen entschieden habe, bei zeb anzufangen. Ich bekam sofort viel Verantwortung und ein eigenes Thema. Die Kollegen waren alle supernett und ich habe mich gut aufgenommen gefühlt. Bis heute bin ich von dem ausgesprochen lockeren Arbeitsumfeld begeistert, das ich auch nicht mehr so schnell aufgeben möchte. Ich habe oft das Gefühl, ich arbeite wie in einer Studentengruppe mit Freunden an der Uni.

Was unterscheidet zeb von anderen Unternehmensberatungen?

zeb ist auf den Bank- und Versicherungssektor spezialisiert. Durch den Fokus auf eine Branche sind alle Kollegen wirkliche Experten und liefern immer individuelle Lösungen. Es gibt keine Beratung von der Stange. Jedes Projekt ist anders. Aber es gibt nicht nur eine unheimliche Fachtiefe bei zeb, sondern auch eine große thematische Breite. Organisiert ist zeb in die Bereiche Strategy & Business Model, Restructuring, Merger & Operating Model, Finance & Risk - in diesem Bereich arbeite ich -, IT und Human Capital. Diese Breite macht es möglich, die Herausforderungen der Kunden ganzheitlich zu lösen, mit der Strategie zu beginnen, Umsetzungskonzepte zu entwickeln und die (IT-)Umsetzung zu begleiten. Und die Kultur ist besonders. Irgendwie wie Uni.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Gerade bin ich bei einer Bank in Wien eingesetzt, die wir bei der Vorbereitung auf den AQR (Asset Quality Review) unterstützen. Dabei fordert die Aufsicht (die EZB) eine genaue Prüfung des Kreditgeschäfts einzelner Banken. Das ist wie ein "Gesundheits-Check" für die Banken, soll Transparenz nach außen schaffen und Bankenkrisen vermeiden. Ein Prüfer der Aufsicht kommt in die Bank und kontrolliert stichprobenartig einzelne Akten. Wir helfen den Verantwortlichen bei der Sammlung und Aufbereitung der Daten, was vor allem in den Tochterbanken in anderen Ländern oft eine Herausforderung ist. Zusätzlich simulieren wir, wie eine Stichprobe aussehen könnte und versuchen, Fehler bereits zu beheben. Wenn wir nicht im Hauptsitz in Wien sind, dann reisen wir in die anderen Länder und bereiten die Mitarbeiter auf den Prüfer vor. Gestern war ich zum Beispiel in Serbien.

Was war dein spannendstes Projekt?

Mein aktuelles, weil ich extrem viel lerne. Die Stichprobenauswahl war sehr mathematisch, bei der Kreditaktenaufbereitung lernt man den Aufbau eines Kreditvertrags im Detail kennen und im Moment bin ich in den Stresstest eingebunden. Die Lernkurve ist schon sehr steil.

Wie sehen deine Arbeitszeiten aus?

Das ist sehr projektabhängig. Unter der Woche ist es schon recht intensiv. Donnerstags reisen wir aber nicht zu spät ab, sodass ich am frühen Abend wieder zu Hause bin. Freitags arbeite ich weniger und gehe schon am Nachmittag aus dem Büro. Manchmal bin ich freitags auch im Home-Office. Über die Woche gesehen ist es also relativ human. Ich habe während der zwei Jahre dreimal am Wochenende gearbeitet, aber das war wirklich freiwillig. Und zusätzliche Urlaubstage habe ich auch dafür bekommen.

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