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"Es gibt kein up or out"

Private & Business Clients Deutsche Bank (Autor: runzelkorn, Quelle: Fotolia.com)

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Wovon hängt ein schneller Aufstieg in der Unternehmensberatung ab? Bei zeb vor allem von der eigenen Situation. Manager Mehmet Celebi kann jedenfalls selbst entscheiden, ob er aufsteigen oder auf seiner Position bleiben will. Die familiäre Atmosphäre bleibt ihm in jedem Fall erhalten.

Warum haben Sie sich fürs Consulting entschieden und warum für zeb?

Fürs Consulting, weil ich nicht immer das Gleiche machen wollte, sondern nach Abwechslung im Job gesucht habe: verschiedene Orte, verschiedene Aufgaben. Da kommt einem eben erst einmal die Beratung in den Sinn. Das war und ist ein super Modell für mich. Das kommt immer auf den Typ Mensch an: Für manche mag es attraktiv sein, immer die gleichen Aufgaben im Unternehmen zu übernehmen, andere suchen Abwechslung und immer neue Herausforderungen. Ich war immer eher der zweite Typ. Vor meiner Zeit bei zeb war ich bei einer Investmentbank-Boutique in Frankfurt, dort habe ich letztendlich auch schon als Berater gearbeitet: Ich habe M&A-Transaktionen begleitet und hatte somit immer verschiedene Kunden.

Das Banking war schon im Studium mein Schwerpunkt, es war aber ein glücklicher Zufall, dass ich dann zu zeb gekommen bin. Ein Freund von mir arbeitete bereits dort, wir saßen abends mal zusammen, und irgendwann hat sich dann die Möglichkeit geboten, zu zeb zu wechseln.

Was unterscheidet zeb von anderen Unternehmensberatungen?

Auf jeden Fall die Kultur. Die Leute hier sind sehr "down to earth". Das sagen natürlich alle, und ich will hier niemandem etwas aberkennen, aber das Familiäre wird hier großgeschrieben, deswegen bin ich seit fünf Jahren hier. Auf meine privaten Verpflichtungen wird Rücksicht genommen, sie werden sogar proaktiv gefördert. Das genieße ich bis heute sehr. Zu guter Letzt vertraut zeb sehr stark in seine Mitarbeiter.

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Ich habe einen starken Bezug zur Türkei, deshalb habe ich meinem Partner gesagt, dass ich den Markt dort gerne aufbauen würde. "Okay, mach mal!", war die Antwort. Damals war ich Senior Consultant und erst zwei Jahre dabei. Aber man hat mir Verantwortung sowie Budget gegeben, und andere Partner und Kollegen haben mich unterstützt. Das hat mich sehr an zeb gebunden.

Auf welchem Projekt sind Sie aktuell?

Ich bin gerade in Wien, vorher war ich acht Monate in Bukarest. Es geht um Big Data – konkret darum, eine Datenbank für eine Bank aufzubauen. Die soll sämtliche Bankdaten sowohl der Gruppe als auch der Auslandstöchter beinhalten. Das Projekt wird vom Mutterkonzern international ausgerollt, weswegen ich in der Wiener Zentrale das Projekt für sieben Länder koordiniere. Hierbei muss ich sicherstellen, dass alle Länder und Fachbereiche die gleiche Fachsprache sprechen und die Definitionen klar sind. Wenn man Banken kennt, dann weiß man, dass dies ein großes Problem ist. Es ist daher viel Abstimmung nötig, sowohl mit den Fachbereichen als auch der IT.

Was ist für den Aufstieg in einer Unternehmensberatung entscheidend?

Da ist zeb sicherlich eine Ausnahme. Hier ist man nicht soundsoviele Jahre auf einer Stufe und steigt dann auf. Es gibt auch kein "up or out". Man wird gefragt, ob man Lust hat, eine Stufe weiterzugehen, kann aber auch sagen, dass man auf seiner aktuellen Position bleiben will. Oft ist das auch von der Familiensituation abhängig. Wir haben aber auch ein paar sehr junge Partner. Der Aufstieg hängt einfach von der persönlichen Einsatzbereitschaft ab.

Wen wünschen Sie sich als Kollegen?

Wichtig sind Empathie und ein harmonischer Umgang miteinander. Auf die soziale Komponente wird deshalb auch bei der Einstellung sehr geachtet. Außerdem gehe ich grundsätzlich davon aus, dass unsere Kollegen in der Beratung starke fachliche Kompetenzen mitbringen. Daneben sollte man lernbereit sein und Maßnahmen schnell und eigenständig umsetzen können. Es wird aber auch erwartet, dass sich die Kollegen, die in der Hierarchie und Erfahrung weiter fortgeschritten sind, um jüngere Kollegen kümmern und ihnen Dinge beibringen.

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