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Bachelor trifft Bereichsleiter

Meeting [© Iurii Sokolov - Fotolia]

© Iurii Sokolov - Fotolia

Eben noch die Unibank gedrückt und schon geht’s ab ins erste Beratungsprojekt – für zeb-Analyst Frederik war das kein Problem. Sein nächster Karriereschritt: ein Master in Finance - mit finanzieller Unterstützung von zeb.

Wie bist du zu zeb gekommen?

Ein Freund, der gerade Praktikum bei zeb gemacht hatte, empfahl mir das Unternehmen. Nach ein wenig Recherche stieß ich auf das Programm zeb.bachelor.welcome. Dieses richtet sich, wie der Name schon sagt, ausdrücklich an Bachelorabsolventen, die einen Einstieg in die Unternehmensberatung suchen. Nach dem Bachelor-Abschluss arbeitet man zunächst ein Jahr lang als Analyst bei zeb und hat dabei nicht etwa Praktikantenstatus, sondern ist ein vollwertiges Team-Mitglied, das an Projekten beim Kunden mitarbeitet. Das ist anfangs zwar fordernd, aber auch sehr bereichernd. Nach dem ersten Jahr wird man für ein Vollzeit-Master-Studium freigestellt. Das Beste ist: Während des Studiums erhält man eine monatliche finanzielle Unterstützung und wird von einem Mentor betreut. Ich beginne zum Beispiel im September einen Master in Finance an der WHU-Otto Beisheim School of Management. Wenn ich den Abschluss in der Tasche habe, geht es bei zeb mit der nächsten Karrierestufe weiter: als Consultant.

Du bist als frisch gebackener Bachelor bei zeb eingestiegen. Da musstest du dir doch erst das Beraterwissen aneignen?

Ja, aber da hat zeb natürlich entsprechende Maßnahmen eingeplant. Meine Tätigkeit begann mit der sogenannten Startwoche. Dort lernte ich erst einmal alle organisatorischen Dinge rund um die Projektarbeit – bis hin zu Details wie Reisekostenabrechnung. Danach ging es schon los mit dem "Training on the Job": Ich wurde bereits im ersten Projekt eingesetzt. Die Arbeit beim Kunden wird von allerlei Workshops begleitet – vor allem zu den Themen Präsentieren und sozialen Fähigkeiten.

Wie verlief der Bewerbungsprozess?

Ich hatte mich schon Anfang des Jahres mit den üblichen Bewerbungsunterlagen für einen Start im Oktober beworben. Es folgten mehrere Interviewrunden mit den Personal- und Fachabteilungen. Mir ist dabei aufgefallen, wie viel Wert zeb auf den "Personal Fit" legt. Die Gespräche verliefen sehr natürlich – ohne die standardisierten Tests, die man aus Assessment-Centern kennt. Dabei war die entscheidende Frage, ob ich zur zeb-Kultur passe.

Und wie ist die zeb-Kultur?

Bei zeb herrscht ein lockerer, gleichzeitig aber auch respektvoller und wertschätzender Umgangston. Das merkt man oft an Kleinigkeiten: Die persönliche Situation wird wann immer möglich berücksichtigt und es wird nach individuellen Lösungen gesucht. Diese wertschätzende Kultur spürt man auch bei den Firmen-Events, allen voran bei der "zeb.uni", zu der alle Mitarbeiter einmal im Jahr für drei Tage nach Münster eingeladen werden, um fachliche Vorträge zu hören und sich bei gemeinsamen Abendessen auszutauschen.

Wie war das erste Projekt?

Aufregend. Im Oktober war ich eingestiegen, im November durfte ich schon zum ersten Kunden. Es ging um den Offenlegungsbericht für eine Bank. Dieser muss zusätzlich zum Jahresabschluss publiziert werden. In dem Bereich gab es umfassende gesetzliche Änderungen, denen die Bank natürlich gerecht werden musste. Dafür trug ich zuerst die relevanten Informationen aus den verschiedenen Abteilungen der Bank zusammen, die für den Bericht nach neuer Rechtslage gebraucht wurden. Daraufhin erstellte ich eine Gap-Analyse, koordinierte die Erstellung des Berichts mit den Bereichsleitern und schulte Mitarbeiter.

War es nicht schwer, als 22-jähriger Jungberater von den Bereichsleitern akzeptiert zu werden?

Überraschenderweise nicht. Das liegt wohl daran, dass wir alle das gleiche Ziel hatten und deshalb automatisch an einem Strang zogen. Da rückt der Altersunterschied schnell in den Hintergrund.

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