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Große Datenmengen sinnvoll nutzbar machen

Server Big Data IT Hardware Datenverarbeitung [Quelle: Pixabay.com, Autor: ColossusCloud]

Quelle: Pixabay.com, ColossusCloud

Im Praktikum bei TNG Technology Consulting half Matthias bei der Entwicklung einer Anwendung, die täglich mehrere Milliarden Events verarbeitet. Angesichts dieser Datenmenge war der Firmenbesuch auf dem Münchner Oktoberfest fast schon unspektakulär.

Unternehmen und Ort

TNG Technology Consulting, Unterföhring bei München

Zeitpunkt und Dauer des Praktikums

Anfang Juli bis Ende Dezember 2016

Position im Unternehmen

Junior Consultant

Erst Open Techday, dann Praktikum

Ursprünglich bin ich durch e-fellows.net und die Open Techdays auf TNG Technology Consulting aufmerksam geworden. Nachdem ich TNG vor einem Jahr auf einem solchen besucht hatte und direkt von der lockeren Atmosphäre sowie den spannenden Fachvorträgen begeistert war, stand für mich fest, dass ich dort gerne ein Praktikum absolvieren möchte. Kurz vor meinem Bachelor-Abschluss habe ich mich also bei TNG beworben. Nach einem einstündigen Telefoninterview mit Fragen zum persönlichen Werdegang und technischen Kenntnissen bekam ich im Anschluss die Zusage.

Kundenkontakt ab dem zweiten Arbeitstag

An meinem ersten Praktikumstag wurde ich mit der nötigen Hardware und den wichtigsten Informationen ausgestattet. Die Hardware war natürlich auf dem aktuellen Stand – generell unternimmt TNG sehr viel, um seinen Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu bieten. Neben der nötigen Ausrüstung sorgt die Firma nämlich auch für die Versorgung mit ausreichend Süßigkeiten und Getränken.

Bereits am zweiten Arbeitstag ging es für mich zum Kunden – einem großen Telekommunikationsanbieter in München. Dort war ich Projektmitglied in einem Team von anfangs sieben und später zehn Personen. Ich habe mich von Beginn an als vollwertiges Team-Mitglied gefühlt und wurde auch entsprechend eingebunden, was ich als sehr positiv empfunden habe. Dass man als Praktikant direkt wie ein festangestellter Mitarbeiter behandelt wird, ist nicht selbstverständlich.

Erkundung des Big-Data-Dschungels

Wir entwickelten für den Kunden eine Streaming-Anwendung, die unter anderem auf den Technologien Apache Flink und Kafka basiert. Einordnen lässt sie sich in den Bereich Big Data, da sie im Produktivbetrieb täglich etwa um die fünf Milliarden Events verarbeitet. Auf diesem Weg werden Daten für Analysen nutzbar gemacht.

Ich brachte bereits sehr viel Programmiererfahrung in Java mit, was mir den Einstieg in die Entwicklung erleichtert hat. Dennoch bin ich im Nachhinein überrascht, wie viele neue Technologien und Frameworks ich während meines Praktikums kennengelernt habe. Angefangen von Ansible, um die notwendige Cluster-Infrastruktur aufzusetzen, bis hin zu Amazon Web Services (AWS), um Teile der Anwendung in die Cloud auszulagern.

Programmieren im Doppelpack

Auf Kundenprojekten wendet TNG in erster Linie Prinzipien der agilen Softwareentwicklung an. Unser Team nutzte Scrum und hatte dabei Sprints von drei Wochen, in denen wir immer wieder neue Anforderungen des Kunden umsetzten.

Während eines Sprints arbeitet man mit Techniken wie Reviews, Pair Programming und Continuous Integration, um die Codequalität zu gewährleisten. Dabei geht es darum, dass der Code immer von mindestens zwei Personen betrachtet wird, bevor er ausgeliefert werden kann, und dass die Funktionalität durch Testfälle ausreichend überprüft wird. Dass damit die Qualität bei der Entwicklung zunimmt, habe ich immer wieder selbst feststellen dürfen, als ich neue Anforderungen implementiert habe.

Neben der Implementierung war es auch Teil meines Aufgabenspektrums, das Deployment der Änderungen vorzubereiten sowie die tatsächliche Auslieferung beim Kunden zu begleiten. Außerdem durfte ich dem Kunden selbst die Ergebnisse des jeweiligen Sprints vorstellen.

Oktoberfest und Sommer-Retreat in Tirol

Natürlich kamen auch die Firmenevents nicht zu kurz. Da ich sechs Monate im Unternehmen war, konnte ich nicht nur an sehr vielen Techdays teilnehmen und viele gegrillte Steaks genießen, sondern hatte auch die Möglichkeit, beim Sommer-Retreat in Tirol sowie auf dem Münchner Oktoberfest dabei zu sein.

Beim Sommer-Retreat zieht sich die ganze Firma für ein Wochenende zurück, um über die künftige strategische Ausrichtung zu diskutieren. Der Ausflug auf das Münchner Oktoberfest war ebenfalls ein persönliches Highlight und ist fast schon eine Pflichtveranstaltung, wenn man in München ist.

Fazit: TNG hat unglaublich viel zu bieten

Wenn man vor technischen Herausforderungen nicht zurückschreckt und agile Softwareentwicklung in großer Bandbreite kennenlernen möchte, dann ist man bei TNG genau an der richtigen Adresse. Generell findet man hier sehr spannende Aufgaben, flache Hierarchien und eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Dass mir am Ende meines Praktikums kein einziger Verbesserungsvorschlag zur Arbeit bei TNG eingefallen ist, spricht für sich.

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