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Beraterinnen unter Strom

Energie [Quelle: freeimages.com, Autor: gun4hire]

Quelle: freeimages.com, gun4hire

Beim Workshop von Siemens Management Consulting (SMC) besichtigte die zukünftige Beraterin Marion nicht nur die effizienteste Gasturbine der Welt, sondern sie lernte auch, wie man Oberbürgermeistern zeigt, wo es langgeht.

Titel der Veranstaltung

"Mit Vollgas in die Zukunft: Frauen bei Siemens Management Consulting (SMC)"

Datum und Ort

5. bis 6. Mai 2011 in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

23 Teilnehmer, Unternehmensvertreter von SMC: Jenny Bofinger, Project Manager; Stefanie Probst, Senior Consultant; Diana Reiß, Manager Recruiting
Am Abend des ersten Tages und bei der Fallstudien-Bearbeitung am zweiten Tag lernten wir zusätzlich kennen: Dr. Katharina Beumelburg, Vice President; Dr. Armin Haupt, Vice President; Dr. Michaela Schütt, Project Manager; Dr. Silja Kasch, Project Manager; Christian Kirchhoff, Senior Consultant; Ines Abdelghani, Consultant; Florian Krupp, Consultant, und Julia Halasz, ehemalige Mitarbeiterin von Siemens Management Consulting, heute bei der Siemens AG

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

Aktuell stecke ich in den letzten Zügen meines Master-Studiums an der HHL und stehe somit vor der großen Frage, wie ich meine Zukunft gestalten möchte. Dass ich den Berufseinstieg in die Beratung wagen möchte, stand für mich bereits vor dem Workshop fest. Doch andere offene Fragen beschäftigten mich noch: Soll es die interne oder externe Beratung werden? Werde ich als Frau in der Beratung wirklich langfristig gefördert oder erfülle ich nur eine kurzfristige Quote? Wie kann eine potenzielle Zukunft nach den ersten Berufsjahren als Berater aussehen? Außerdem wollte ich gerne Siemens Management Consulting (SMC) als potenziellen Arbeitgeber persönlich kennenlernen.

Maschinenbau und Mathematik meets BWL, Politik und Chemie

Am 5. Mai begannen zwei spannende Workshop-Tage für 22 andere Studentinnen und mich im Büro von SMC in München. Nachdem sich die drei Unternehmensvertreterinnen

und wir Workshop-Teilnehmerinnen vorgestellt hatten, stand bereits eine Tatsache fest: Ein vielfältiger Hintergrund der Mitarbeiter wird bei SMC großgeschrieben. Denn wir Teilnehmerinnen waren nicht nur aus verschiedensten Landesteilen und sogar dem Ausland angereist, sondern konnten ganz unterschiedliche Erfahrungen aus den Studiengängen Maschinenbau, Mathematik, BWL, Politik und Chemie aufweisen.

Gleich ging es ans Eingemachte: Jenny Bofinger stellte uns die Siemens AG und SMC vor. Dabei gab sie den üblichen Informationen wie der Geschäftstätigkeit und den Bewerbungsvoraussetzungen eine ganz persönliche Note, indem sie von ihren Erfahrungen als Project Manager berichtete. Auf der Weltkarte zeigte sie uns, auf welchen Kontinenten sie bereits Projekte für SMC betreut hatte und erzählte, dass sie sich auch jetzt noch regelmäßig über bereits abgeschlossene Projekte informiert. Das zeigte uns, dass SMC Internationalität tatsächlich lebt und dass den Beratern von SMC eine erfolgreiche Umsetzung der entwickelten Lösungen am Herzen liegt.

Nachhaltige Stromgenerierung hautnah

Den interessanten Projektberichten folgte schon bald unser erster Einstieg in die Praxis. Wir verließen die SMC-Zentrale und fuhren gemeinsam mit den drei Unternehmensvertreterinnen nach Irsching zur effizientesten Gasturbine der Welt, die Siemens entwickelt hat. Während der Fahrt hatten wir Gelegenheit, uns über Erwartungen an den Workshop, Erfahrungen aus Praktika und Vorstellungen über die berufliche Zukunft auszutauschen.
 Nach unserer Ankunft an dem imposanten Kraftwerk blieb nicht viel Zeit zum Staunen. Denn sogleich folgte eine gemeinsame Präsentation von Siemens und dem Kraftwerks-
betreiber. Wir bekamen zunächst ein solides Verständnis der Wirkungsweise einer Gas- und Dampfturbine vermittelt. Darauf folgte eine ausgiebige Fragerunde unsererseits.
Im Anschluss an die Einführung waren die Gesprächspartner begeistert, wie viele Fragen wir stellten und wie viel Interesse bei unserer Besuchergruppe bestand. Also wurde nicht lange gefackelt und wir gingen direkt zur Werksführung über: Für die Fallstudie am Folgetag wollten wir sehen, wie man Stromerzeugung nachhaltig gestaltet. Nach vielen spannenden Eindrücken verließen wir das Werksgelände am frühen Abend wieder in Richtung München.

Frauen@SMC: Karriere erwünscht!

Beim Abendessen trafen wir weitere Unternehmensvertreterinnen. In lockerer Atmosphäre hatten wir die Möglichkeit, mit Beraterinnen aller SMC-Stufen und einer ehemaligen Mitarbeiterin von SMC unsere Eindrücke des Tages zu diskutieren. Ergänzt wurden die Gespräche durch eine offene Podiumsdiskussion.

Besonders in dieser Runde wurde das Motto des Workshops deutlich: Frauen und eine Karriere bei SMC, beziehungsweise anschließend im Siemens-Konzern, passen sehr gut zusammen! So berichtete Dr. Michaela Schütt beispielsweise davon, wie sie ihre Rolle als Project Manager mit der Erziehung ihrer kleinen Tochter unter einen Hut bringt. Und Dr. Katharina Beumelburg verdeutlichte, dass ihre männlichen Kunden ihre Expertise als Ingenieurin schätzen – unabhängig vom Geschlecht.

In die Rolle des SMC-Beraters schlüpfen

Der nächste Morgen wurde im Münchener Büro eröffnet. Nun kam der Höhepunkt des Tages: die Fallstudie zur CO2-Reduzierung. Verstärkt wurde unsere Runde durch Dr. Silja Kasch, Ines Abdelghani, Christian Kirchhoff und Florian Krupp. Zunächst lernten wir einen wichtigen Aspekt der Beratertätigkeit: in Interviews mit dem Klienten Informationen sammeln, die für den Projekterfolg wichtig sind.

Anschließend ging es an die Praxis. Wir teilten uns in kleine Projektteams auf und erhielten unsere Aufgaben. Nun lag es an uns, in begrenzter Zeit ein stimmiges

Lösungskonzept zur CO2-Reduzierung einer großen Metropole zu entwickeln. Besonders spannend wurde die Aufgabe dadurch, dass es sich bei der Fallstudie nicht um eine fiktive Situation handelte, sondern SMC bereits ein solches Projekt bearbeitet hatte.
Viel Zeit zur Koordinierung innerhalb unserer kleinen Projektteams blieb nicht – alles war eben dem tatsächlichen Arbeitsszenario eines SMC-Beraters sehr stark nachempfunden. Schon rückten für alle Gruppen die ersten Interviews mit SMC-Beratern in der Rolle von Klienten oder Experten näher. Der Erfolg eines Interviews konnte recht leicht gemessen werden: Hatten die Interviewer die richtigen Fragen gestellt, erhielten sie zielführende und ausführliche Informationen.
Während des Mittagessens wurde erneut deutlich, welchen Wert SMC darauf legte, dass wir das Unternehmen von allen Seiten kennenlernen konnten: Vice President Dr. Armin Haupt gesellte sich zu uns. Besonders spannend war für uns, dass er als Ingenieur direkt in den Siemens-Konzern eingestiegen ist und erst anschließend zu SMC wechselte. Seine Erfahrungen ergänzten somit den Karriereweg, den SMC-Alumna Julia Halasz uns am Vorabend exemplarisch aufgezeigt hatte. Sie wechselte von SMC in den Siemens-Konzern.

"Sehr geehrte Herr Bürgermeister, unsere Empfehlungen lauten …"

Den Abschluss der Fallstudie bildeten die Gruppenpräsentationen vor SMC-Beratern in der Rolle des Oberbürgermeisters und anderer Stadt-Vertreter. Um die Fallstudie noch realistischer erscheinen zu lassen, wurden wir spontanen Stressmomenten ausgesetzt, die tatsächlich in der Abschlusspräsentation vor dem Klienten auftreten könnten. So verdeutlichte der Oberbürgermeister direkt zu Beginn einer Situation, dass Berater-Teams schon hervorragende Lösungen vorstellen müssten, um ihn zu überzeugen. Diesem Anspruch wurden alle Gruppen mehr als gerecht, sie konnten den Klienten von ihren Vorschlägen überzeugen.
In einer Abschlussrunde stellten die Mitarbeiter von SMC die Musterlösung vor. Dieser Ausführung folgten Besprechungen, in denen sich die SMC-Berater erneut sehr viel Zeit für ein ausführliches Feedback nahmen. So hatten alle Teilnehmerinnen noch einmal die Möglichkeit, ihre noch offenen Fragen zu der Fallstudie sowie zu einem Praktikum oder zum Berufseinstieg bei SMC zu stellen.

Fazit

Der Workshop und die Fallstudie zum Thema CO2-Reduzierung haben mir die Möglichkeit gegeben, im persönlichen Austausch mit Beratern und Alumni mehr über einen potenziellen Berufseinstieg bei SMC zu erfahren. Der entscheidende Unterschied zu Firmenkontaktmessen und Recruiting-Veranstaltungen an Universitäten bestand vor allem darin, dass wir die Berater-Tätigkeit direkt kennenlernen, ausprobieren und ein ausführliches Feedback erhalten konnten. Ich würde mich definitiv erneut für dieses spannende Event bewerben und empfehle es jedem, der sich für ein Praktikum oder einen Berufseinstieg bei SMC interessiert.

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