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Feedback bekommen (Quelle: freeimages.com, Autor: kikashi)

Quelle: freeimages.com, kikashi

80.000 Mitarbeiter in 150 Ländern und an der Börse höher im Kurs als Facebook - Roche ist ohne Zweifel ein riesiges Unternehmen, doch auch ein potenzieller Arbeitgeber? e-fellows.net-Stipendiatin Jessica war bei 'Roche meets ...'  und hatte eine lange Fragenliste im Gepäck: Wie einsteigen und mitwirken an der Vision der 'personalisierten Medizin'?

Titel und Thema der Veranstaltung

"Roche meets ... 2012" mit Roche Diagnostics

Datum und Ort

23. April 2012, Mannheim

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

Wir waren 20 Teilnehmer mit verschiedenen Studienhintergründen. Einige von uns hatten ihr Studium bereits abgeschlossen, andere steckten noch mittendrin. Die Mehrheit der Teilnehmer kam aus den Naturwissenschaften oder der Betriebswirtschaft.

Von Roche Diagnostics waren elf Unternehmensvertreter vor Ort: Dr. Bernd Schneidinger (Program Manager Coordination Chemistry Development), Dr. Lydia Langen (Head of Post Market Surveillance & Vigilance RPD), Dr. Tobias Posset (Head of Pharma Production Support), Mathis Lappenküper (Global Supply Manager Molecular Diagnostics), Dr. Eva Schraub (Trainee Management Start Up Human Resources), Fabian Prinz (Trainee Management Start Up Projektmanagement), Jennifer Runde (Senior Recruiter), Arved Kraus (Senior Recruiter), Dr. Lars Hummerich (Key Account Manager Strategische Geschäftsentwicklung/Vertrieb Roche Applied Science & Molekulare Diagnostik), Petra Decker (Expert Leadership Development) und Ulrike von Faber (Expert Personalmarketing und Organisatorin der Veranstaltung).

Nicht nur für Forscher

Ich promoviere gerade in Biologie, deshalb interessiert mich das Unternehmen Roche als potenzieller Arbeitgeber. Ich wusste, dass es bei Roche verschiedene Einstiegsmöglichkeiten gibt - sowohl in der Forschung als auch außerhalb davon. Über diese wollte ich mich bei der Veranstaltung genau informieren.

Hinzu kommt: Der Roche-Standort in Mannheim ist der drittgrößte weltweit - den wollte ich mir ansehen. Außerdem höre ich so viel Positives über Roche als Arbeitgeber, dass ich mir gern selbst ein Bild von den Menschen und der Stimmung im Unternehmen machen wollte.

Verschiedenheit macht interessant

Wir wurden sehr herzlich von Ulrike von Faber begrüßt und direkt mit einigen wertvollen Tipps auf den bevorstehenden Tag vorbereitet. Nachdem alle mit Getränken, Namensschildern und Give Aways von Roche versorgt waren, stellten sich die Teilnehmer vor. Wir waren eine gute Mischung aus Naturwissenschaftlern, BWLern und anderen Fachrichtungen. Ich freute mich also auf interessante Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen.

Von riesigen Präzisionsrobotern

Der nächste Programmpunkt war die Besichtigung der Reagenzien- oder Teststreifenproduktion. Hierzu wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und jeder von uns mit einem Fahrrad ausgestattet – denn der Weg zu der jeweiligen Station wurde radelnd zurückgelegt. Schon hier bekam ich einen ersten Eindruck von den Ausmaßen des Standorts: riesig.

Meine Gruppe durfte sich die Reagenzienproduktion und –abfüllung ansehen, was ausgesprochen faszinierend war. Nicht nur der hohe Durchsatz an Reagenzien, die abgefüllt und verpackt wurden, beeindruckten ungemein, sondern auch die Präzision der gigantischen Roboter. Bei einer späteren Radtour über das Gelände imponierte mir vor allem das riesige Logistikgebäude. Von dort schickt Roche Produkte in alle Welt.

80.000 Mitarbeiter, 150 Länder

Zurück im Seminarraum erwartete uns eine spannende Unternehmenspräsentation durch Dr. Lars Hummerich, der seinerzeit selbst als Trainee im Management-Start-Up-Programm bei Roche angefangen hatte. Nach einer Vorstellung seines Werdegangs erzählte er uns einige interessante Details zum Unternehmen Roche und seiner Geschichte: Roche wurde 1896 in Basel gegründet und beschäftigt heute mehr als 80.000 Mitarbeiter in 150 Ländern. Es ging um Standorte auf der ganzen Welt, Produkte und - die Unternehmensphilosophie:  Innovation für die Gesundheit. "Die Werte des Unternehmens sind Mut und Leidenschaft", so Lars Hummerich.

Lars  Hummerich legte in seiner Präsentation einen großen Schwerpunkt auf die starke Zusammenarbeit zwischen Roche Pharma und Roche Diagnostik, die in dieser Form einzigartig ist. Sie ist der Grundpfeiler der Vision "personalisierte Medizin". Auf der Grundlage der Molekularbiologie, die bei Roche eine Kernkompetenz darstellt, werden immer genauere Kenntnisse über Krankheiten und deren Ursachen, aber auch über medizinische Unterschiede zwischen Patienten gewonnen. Kernziel der Personalisierten Medizin ist es, in Zukunft eine gezieltere Behandlung von Patienten mit möglichst großem Therapieerfolg bei gleichzeitig guter Verträglichkeit anbieten zu können.

Highlight: Fragen an die Experten

Der wohl spannendste Teil der Veranstaltung folgte nach der Kaffeepause – die sogenannten "Round Tables". Hierbei saßen je zwei Unternehmensvertreter - von der Führungskraft bis zum Trainee jeweils fünf Teilnehmern gegenüber und standen diesen für alle Fragen offen. Nach ungefähr 25 Minuten wurde gewechselt und man kam mit den nächsten Roche Mitarbeitern ins Gespräch.

Fast zwei Stunden hatten wir Gelegenheit, die Mitarbeiter zu löchern. Ich hatte vorher eine ganze Liste von Fragen vorbereitet - nahezu alle wurden beantwortet! Besonders interessant war das Gespräch mit den zwei Management-Start-Up-Trainees aus Projektmanagement und Human Recources, die uns nicht nur Informationen zum Auswahlprozess und Ablauf des Programms gaben, sondern auch von spannenden Projekten und dem starken Zusammenhalt unter den Trainees berichteten.

Roche übertrifft sogar Facebook

Der letzte offizielle Punkt der Tagesordnung war eine Präsentation über die Einstiegsmöglichkeiten bei Roche im Allgemeinen und das Management Start-Up-Programm im Speziellen. Hierbei erfuhren wir nicht nur, dass der Börsenwert von Roche höher als der von Facebook ist und was Roche als Arbeitgeber auszeichnet, sondern auch viele Details zum Trainee-Programm mit seinen unterschiedlichen Schwerpunkten. Anhand eines Beispiels erklärte uns Petra Decker sehr genau, wie der Weg als Trainee bei Roche aussehen könnte und welche Jobs einen nach dem Programm erwarten.

Zum Abschluss des gelungenen Tages gab es belegte Brötchen und anregende Gespräche unter uns. Ulrike von Faber und Petra Decker standen uns bis zum Schluss mit Rat zur Seite.

Mein persönliches Fazit

Auch wenn wir ein straffes Programm hatten und mit ungemein vielen Informationen versorgt wurden, kam mir der Tag zu keinem Zeitpunkt anstrengend vor – im Gegenteil: Die Zeit verging wie im Flug. Ich bin begeistert von der Herzlichkeit aller beteiligten Unternehmensvertreter – insbesondere sind hier Ulrike von Faber und Petra Decker zu nennen – und der Offenheit, mit der all meine Fragen beantwortet wurden. Mein positiver Eindruck von Roche hat sich durchweg bestätigt und meine Erwartungen an den Tag wurden weit übertroffen.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle

Ich empfehle die Veranstaltung ausdrücklich Naturwissenschaftlern, BWLern, Ingenieuren, Gesundheitsökonomen und allen anderen interessierten e-fellows, die gern mehr über Roche und die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten erfahren möchten. Falls ihr euch vorstellen könnt, bei einem internationalen Unternehmen zu arbeiten, das sich durch exzellente Förderung der Nachwuchskräfte und ausgesprochen herzliche Mitarbeiter auszeichnet, seid ihr hier gut beraten.

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Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Kommentare (2)

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  1. 12

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  2. Smartgirl Rabattcode Januar13

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