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Face-to-Face mit der Mediziner-Karriere

Medizinisches Equipment [Quelle: freeimages.com, Autor: autodidact]

Quelle: freeimages.com, autodidact

Wohin als Mediziner? Ins 'Medical Management' oder doch lieber zur 'Drug Safety'? Welche Möglichkeiten die Medizinbranche für künftige Lebensretter bereit hält, erfuhr Ricarda beim Face-to-Face Meeting mit der Roche Pharma AG. Jetzt will sie sich dort für ein Praktikum bewerben.

Titel und Thema der Veranstaltung:

Face-to-Face mit der Roche Pharma AG in Grenzach
Thema: Karrieremöglichkeiten im Bereich "Medical Affairs"

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung:

Freitag, 10. Juni 2011 in Grenzach in der deutschen Niederlassung von Roche Pharma, 10 Uhr bis 16 Uhr

Teilnehmerzahl:

15 e-fellows.net Stipendiaten (14 Medizinstudenten, ein approbierter Mediziner)

Referenten:

  • Dr. Maria-Theresia Rose, Medical Director / Geschäftsbrereichsleitung Medical Affairs
  • Dr. Jelitto, Head of Communications & Public Affairs
  • Dr. Niko Andre, Medical Director Hematology/Oncology  
  • Dr. Christina Müller, Medical Manager
  • Andrea Schwarz, HR/Recruiting

Face-to-Face eröffnet neue Möglichkeiten

Ich nahm an "Face-to-Face" mit Roche Pharma teil, da ich mich informieren wollte, welche Möglichkeiten es für Mediziner gibt, in die Pharmabranche einzusteigen. Wie stellt man dies am geschicktesten an? Und wann ist der beste Zeitpunkt? Außerdem war mir bis zur Veranstaltung nicht klar, welche Einsatzgebiete es für ausgebildete Mediziner in einem solchen Unternehmen gibt. Ich wollte mir ein Bild darüber verschaffen, wie man sich den Arbeitsalltag bei Roche vorstellen kann, um ihn mit dem Alltag eines praktizierenden Arztes vergleichen zu können.

Einführung mit Frühstücksbuffet

Nach einer ziemlich langen Anreise (fünf Stunden mit dem Auto quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz) wurden ich und die anderen Teilnehmer um 10 Uhr in Grenzach im Konferenzraum mit Kaffee und Frühstücksgebäck begrüßt. Nach kurzer Vorstellung der Stipendiaten begann Dr. Jelitto das Unternehmen vorzustellen. Er referierte kurz über die Entstehungsgeschichte der Firma und erläuterte dann deren Einfluss im weltweiten Pharmageschehen.

Medical Affairs

Anschließend hielt Dr. Maria-Theresia Rose einen einstündigen Vortrag über die Karrieremöglichkeiten im Bereich Medical Affairs. Unter Medical Affairs versteht man die Brücke zwischen Wissenschaft und Anwendung. Sie ist in folgende Bereiche gegliedert:
- Data Generation (Datenerfassung)
- Knowledge Exchange (Kommunikation mit Fachpublikum und Patienten)
- Strategic Partnerships (Informationsaustausch mit Zulassungsbehörden, Experten)
- Quality Safety Compliance (Arzneimittelsicherheit)

Was tun als Mediziner?

Besonders interessant wurde es für uns als Medizinstudenten, als es um die Zielfunktionen für Mediziner ging. Ihnen stehen überwiegend drei Bereiche offen:

  1. Medical Management, das heißt Entwicklung und Umsetzung der produktspezifischen medizinischen Strategie in Zusammenarbeit mit dem Product Management, welches Außendienst und Marketing umfasst
  2. Clinical Operations, das heißt operative Umsetzung und wissenschaftliche Begleitung komplexer Studienprogramme
  3. Drug Safety, das heißt Herstellung der Übersicht über Sicherheitsinformationen

Die Karriereleiter hoch hinauf

Aufsteigen kann man sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene. Auf den Manager folgt der Senior Manager (mit und ohne Personalverantwortung). Auf der nächsten Stufe der Karriereleiter steht der Teamleiter, der nach geraumer Zeit und mit entsprechendem Erfahrungsschatz zum Abteilungsleiter aufsteigen kann. Der Medical Direktor hat an höchster Position die Leitung der Medical Affairs inne. Besonders hervorgehoben wurde von Dr. Rose die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Funktionen und zwischen lokaler und internationaler Ebene wechseln zu können.

Stolz wie Dr. Andre

Im Anschluss daran erzählte Dr. Niko Andre von seiner Tätigkeit als Medical Director im Fachbereich Hämatologie/Onkologie. Mit Stolz berichtete er über die langwierige Entwicklung und Zulassung des Medikaments Avastin, das unter anderem bei der Brustkrebs-Therapie eingesetzt wird. Er schwärmte von Weiterentwicklungsmöglichkeiten durch Soft-Skills- und Kommunikationseminare und der aktiven Förderung jedes einzelnen Mitarbeiters.

Der optimale Einstieg bei Roche Pharma

Danach erklärte Dr. Christina Müller zusammen mit Andrea Schwarz das Traineeprogramm, welches für Hochschulabsolventen der gängige Einstieg bei Roche Pharma ist. Angeboten werden ein 18-monatiges Traineeprogramm für Medical Affairs, ein 24-monatiges Traineeprogramm für den Quality-Bereich und ein 36-monatiges Traineeprgramm für Product Management (18 Monate Außendienst, 18 Monate Innendienst).

150 Bewerbungen auf vier Traineeplätze

Anschließend wurde kurz der Ablauf einer Bewerbung dargestellt und wie man sich am besten präsentieren sollte. Letztendlich werden vier Traineeplätze auf etwa 150 Bewerbungen pro Halbjahr vergeben. Zum Schluss konnten die Stipendiaten Fragen stellen und mit Mitgliedern der Geschäftsführung diskutieren. Auffallend oft wurde auf die Philosophie von Roche Pharma hingewiesen: Mut, Leidenschaft und Integrität sind Werte, die die Mitarbeiter auszeichnen sollen.

Mein Fazit

Die Veranstaltung war sehr hilfreich bei der Entscheidung für meinen weiteren Werdegang. Der Ein- und Aufstieg bei  wurde konkret dargelegt und ich erhielt einen Einblick in die Firmenstruktur. Die Atmosphäre war entspannt und angenehm, alle Mitarbeiter waren freundlich und haben geduldig unsere Fragen beantwortet. Meine Erwartungen an diesen Tag wurden übertroffen. Daher habe ich mich entschlossen, mich für ein Praktikum bei Roche zu bewerben.

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