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Einblicke in Einkauf und Logistik in der Hauptstadt

Bosch PreMaster Program, Container [Quelle: freeimages, Autor: johnnyberg]

Quelle: freeimages, johnnyberg

Laura nahm am BME-Symposium von Roche Diagnostics in Berlin teil. An drei ereignisreichen Tagen konnte die Studentin ihr theoretisches Wissen aus dem Studium praktisch anwenden und sich bei 80-er Musik und gutem Essen mit anderen Interessierten austauschen. Die enge Verbindung mit dem Unternehmen hat ihr nun zu einer Teilnahme in dem firmeneigenen Förderprogramm verholfen.

Titel und Thema der Veranstaltung

Mit Roche zum BME-Symposium nach Berlin, Praxiswissen und Workshops für Einkaufs- und Logistiktalente

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

7. bis 9. November 2012 in Berlin

Ablauf

Mittwoch ab 13 Uhr: Roche Workshop
Donnerstag und Freitag: Besuch des BME Symposium Einkauf und Logistik, Wrap-Up

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

14 Teilnehmer; Unternehmensvertreter der Roche Diagnostics GmbH:

  • Martin Klett, Head of Global Procurement
  • Christof Schröder, Head of Global Supply Management
  • Paul Wiggermann, Head of Information Management, Global Procurement
  • Stefan Gartenmaier, Head of Indirect Procurement Europe
  • Susanne Hintennach, Information Management, Global Procurement
  • Petra Decker, HR Expert Leadership Development
  • Klaus Schewe, Head of HR Marketing

Während meines Studiums hatte ich bereits mehrfach die Möglichkeit, bei e-fellows.net-Veranstaltungen Roche kennenzulernen. Den Höhepunkt bildete bis jetzt die Teilnahme am BME-Symposium in Berlin im November 2012.

Berlin, Berlin

Schon beim Roche-Power-Breakfast und beim "Roche meets..."-Tag, die beide in Kooperation mit e-fellows.net organisiert worden sind, konnte ich das Unternehmen näher kennen lernen. Aufgrund meiner positiven Eindrücke interessierte mich das BME-Symposium sehr. Zudem studiere ich Operations/Logistik im Hauptfach und habe bereits praktische Erfahrung im Einkauf gesammelt. Mein Hauptmotiv war, Anregungen für mein Masterarbeitsthema zu finden.

Per E-Mail bewarb ich mich direkt bei Roche. Einige Wochen später erhielt ich die Zusage mit den ersten Informationen. Die Organisation im Vorfeld war hervorragend: Allen wurde ein Einzelzimmer im Hotel gebucht, die Symposiumsunterlagen trafen rechtzeitig ein und auf Rückfragen wurde umgehend geantwortet. Ihre An- und Abreise haben die Teilnehmer selbst organisiert; die Kosten übernahm Roche. Die individuelle Planung bot vielen die Chance, noch ein paar zusätzliche Tage in Berlin zu verbringen.

Der erste Tag: Meet Roche!

Bei einem Imbiss lernten die Teilnehmer die Roche-Mitarbeiter sowie sich untereinander kennen. Das sorgte von Anfang an für eine sehr entspannte Atmosphäre. Auf das Mittagessen folgte eine Firmenpräsentation und die Vorstellung der Bereiche Einkauf und Global Supply Chain. Danach konnten wir anwenden, was wir im Studium gelernt hatten. In zwei Fallstudien - eine zu Einkauf, eine zu Logistik - bearbeitete die jeweilige Gruppe ein Roche-spezifisches Problem. Wir diskutierten angeregt, sammelten und verwarfen Ideen, entwickelten Lösungen und arbeiteten sie aus. Unser Thema beschäftigte sich mit der Frage, ob für den Ersatzteilbedarf von diagnostischen Geräten am polnischen Markt eine Direktbelieferung von Mannheim oder von einem zusätzlichen Lager in Polen sinnvoller wäre. Das Hauptaugenmerk legten wir auf hohe Serviceleistung. Wir kamen zu dem Schluss, dass eine Direktbelieferung eine höhere Servicequalität bietet und daher für Roche die bessere Lösung ist.

Die andere Gruppe beschäftigte sich mit generellen Einkaufstrategien und der Organisation des Einkaufes. Besonders wertvoll für mich als Teilnehmerin war das Feedback nach der Bearbeitung. Es stellte sich heraus, dass wir trotz richtigem Endergebnis unsere Arbeitsweise besser hätten organisieren können. Die Möglichkeit, eine ehrliche und objektive Rückmeldung zu bekommen ist selten, und daher schätzte ich die Tipps zu Zeitmanagement und Struktur der Gruppenarbeit sehr. Der Abend klang in lockerer Atmosphäre mit gutem Essen und interessanten Gesprächen aus.

Der zweite Tag: Vorträge, Workshops und dann "back to the 80s"

Am zweiten Tag konnten wir eigenständig an verschiedenen Vorträgen und Workshops des BME-Symposiums teilnehmen. Firmenvertreter referierten sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zu den unterschiedlichsten Themen wie "Green Logistiks", "Current challenges in Procurement", "Global sourcing" und  "e-procurement". Abends traf sich die Gruppe im Interconti Hotel, um mit den anderen Symposiums-Teilnehmern das Buffet zu genießen. Mit Live-Band, schrägen Brillen und 80er-Musik endete der Tag mit einer After-Work-Party im großen Saal des Hotels.

Der dritte Tag: Abschlussveranstaltung, Wrap-Up und Heimfahrt

Am Morgen fanden noch ein paar Referate statt, aber das eigentliche Augenmerk des Tages lag auf den Abschlussvorträgen des Symposiums im großen Saal. Die Vorträge konzentrierten sich in erster Linie auf die Themen Arbeitslosigkeit, Gleichstellung und Rohstoffknappheit. Danach gab es ein Roche-spezifisches Wrap-Up - eine Zusammenfassung der vergangenen Tage. Als Leitfaden hatten wir am ersten Tag eine Liste mit Fragen bekommen, deren Antworten wir während der Vorträge erarbeiten sollten. Wir diskutierten angeregt und sammelten verschiedene Ideen. In der Feedback-Runde wurde deutlich, dass auch alle anderen Teilnehmer das Event sehr genossen hatten und durchweg Positives berichteten.

"Den Kontakt zu Roche und die Einblicke in die Praxis nimmt man mit nach Hause"

Wegen der starken Praxisorientierung habe ich auf dem Symposium leider keine Anregungen für mein Masterarbeitsthema finden können. Nichtsdestotrotz war es für mich aber eine gute Erfahrung, Vorträge zu hören, die sich mit tatsächlichen Problemen und Lösungen befassen, statt rein akademische Ansätze präsentiert zu bekommen, wie in der Uni. Ich empfehle die Veranstaltung allen weiter, die ein Interesse an Roche und dem Bereich Einkauf/Logistik haben. Das BME-Symposium bietet nicht nur eine Möglichkeit, tiefer in die Materie einzutauchen und Kontakt zu Wirtschaftsvertretern herzustellen. Vielmehr ist es eine Chance für Studieren, herauszufinden, ob sie sich für den Einkauf begeistern könnten. Was man auf jeden Fall mitnimmt, ist der gute Kontakt zu Roche. Durch meine Teilnahme an Veranstaltungen des Unternehmens wurde ich auf das firmeneigene Stipendium aufmerksam und bin inzwischen Mitglied im Förderprogramm Roche Evolution.

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Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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