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Eine Postdoc zwischen Labor und Projektmanagement

Labor Reagenzglas Glaskolben (© fotolia.com - dusk)

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Wer sagt, dass Naturwissenschaftler nur im Labor arbeiten? Für Alumna Franziska ist gerade die Mischung aus Laborarbeit und Projektmanagement das Spannende an ihrer Postdoc-Stelle in der Gerinnungsdiagnostik von Roche.

Zugegebenermaßen befinde ich mich auch nach 100 Tagen noch mitten in der Einarbeitungsphase. Am Anfang absolvierte ich verschiedene Schulungen, um den Umgang mit unseren Messgeräten und speziellen Auswertungssoftwares zu lernen. Besonders gut gefällt mir, dass ich seit dem ersten Tag in die laufenden Projekte eingebunden bin. Ich hatte von Beginn an kleinere Projektaufgaben, bei denen ich mich ganz automatisch fachlich einarbeite und auch gleichzeitig erste Projektergebnisse beisteuern kann.

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig: Für einen Test erarbeite ich im Labor Applikationen, bei denen ich ein Reagenz auf bestimmte Kriterien an Messgeräten austeste. Wenn ich nicht im Labor beschäftigt bin, warten mindestens genauso viele Aufgaben am Schreibtisch auf mich: Hier werte ich Messdaten aus, verfasse Berichte, bearbeite Produktdokumente, erstelle Präsentationen und Entscheidungsvorlagen oder halte unseren Projektfortschritt fest.

Außerdem stehe ich im Kontakt zu den verschiedenen Projekt-Schnittstellen. Weil wir in unserem Forschungs- und Entwicklungsteam (R&D) sehr eng zusammenarbeiten, stimmen wir uns genau ab. Dafür gibt es fast täglich Besprechungen innerhalb unserer Gruppe, sei es mit meinen Kolleginnen im Labor oder mit meinem Abteilungsleiter. Ab und zu geht es außerdem zu Projektsitzungen oder Fortbildungen, entweder hier auf dem Werkgelände oder auch an anderen Roche-Standorten. Durch diese Mischung aus Laborarbeit und Projektmanagement empfinde ich meinen Arbeitsalltag als sehr abwechslungsreich.

Der Umgang miteinander

Die gesamte Abteilung hat mich zu meinem Start sehr offen und herzlich aufgenommen. Nicht nur meine Zimmergenossin, sondern auch die anderen Kollegen in der Abteilung haben mir von Anfang an bereitwillig ihre Hilfe angeboten, wenn ich einmal Fragen haben oder alleine nicht weiterkommen sollte. Dafür bin ich sehr dankbar und auch schon in einigen Fällen darauf zurückgekommen.

Auch mein Abteilungsleiter Dr. Michael-Town hat mich von Anfang an in sein Netzwerk integriert, zum Beispiel wenn es um den Kontakt zu Fachexperten geht. Insgesamt schätze ich diesen offenen, integrativen und hilfsbereiten Umgang sehr, weil er die Arbeit –  nicht nur für Einsteiger sondern für jeden Einzelnen – so viel angenehmer und produktiver macht.

Der persönliche Kontakt

Jeden Mittag geht es gemeinsam mit meiner Arbeitsgruppe zumeist mit dem Fahrrad über das Werkgelände zur Kantine. Die Essenskosten subventioniert Roche, was für uns Mitarbeiter – insbesondere für Auszubildende und Praktikanten – eine tolle Sache ist. Jeden Freitag steht der Postdoc-Stammtisch auf dem Programm. Dabei treffen sich die Teilnehmer des Management-Start-Up(MSU)-Programms und wir Postdocs vom Werk Penzberg zum gemeinsamen Mittagessen. Viele darunter sind mit den Jahren bereits Gruppenleiter geworden, aber kommen immer noch gerne zu den Treffen. Auch ich freue mich jede Woche darauf, denn wir tauschen viele Erfahrungen aus und knüpfen professionelle, aber auch persönliche Kontakte.

Gleich nach den ersten Wochen, es war kurz vor Weihnachten, haben mein ehemaliger Mentor und ich telefoniert, um zu besprechen, wie es mir bei meinem Start als Postdoc ergangen ist. Dabei fragte mich Robert Bühn neugierig: "Wie kommt es Ihnen denn nun vor, Frau Hampel? Von der Uni in die Industrie - fühlt es sich für Sie nicht ein bisschen wie ein Kulturschock an?" Aber genau das hatte ich nicht empfunden. Ich berichtete ihm, wie viel Spaß mir mein neuer Job macht, und dass meine Arbeit sowie mein Umfeld so sind, wie ich es erwartet hatte nach den Eindrücken aus dem Mentorenprogramm.

Mein Fazit

Das Mentorenprogramm von Roche hat mir bei meiner beruflichen Orientierung sehr geholfen. Deshalb kann ich interessierten e-fellows nur empfehlen, Veranstaltungen von Roche und e-fellows.net zu besuchen, dabei neugierig zu sein und möglichst viel mitzunehmen.

Gerade die Workshops bieten eine gute Möglichkeit, mit Vertretern aus dem Management in Kontakt zu kommen - und diese bieten im Anschluss an solche Events dann gerne ein Mentoring an. In meinen Augen war dies eine geniale Vorbereitung auf den Berufseinstieg und – wie sich nun am Ende herausstellte – bereits ein Teil des Wegs in meine jetzige Position bei Roche Diagnostics.

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtet Franziska, wie sie ins Mentorenprogramm von Roche aufgenommen wurde, im zweiten Teil erklärt sie, was in der Gerinnungsdiagnostik passiert.

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