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Kannst du Chef?

Business Anzug Krawatte (Quelle: freeimages.com, graffiti82)

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Als Student schon an den Führungsqualitäten feilen? Warum nicht, dachte sich e-fellow David und lernte beim Workshop 'Leadership bei Roche', was eine gute Führung ausmacht. Dabei durfte er mit 'seinen' Mitarbeitern Kritikgespräche führen und in 125 Metern Höhe mit Führungskräften beim Abendessen plaudern. Der Weg zum Mittagessen war zwar weniger hoch, dafür sportlicher: Vom Chefsessel ging es mit dem Fahrrad in die Kantine.

Titel und Thema der Veranstaltung

"Leadership bei Roche" – Kannst du führen?

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

5. - 7. Oktober 2011 bei Roche Diagnostics in Mannheim

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

  • 13 e-fellows.net-Stipendiaten
  • Unternehmensvertreter: Ulrike von Faber (Expert HR Marketing), Nina Beikert (Regionale Verkaufsleiterin), Maria Krauss (Trainee Management Start Up Programm), Dr. Andreas Hein (Leiter Marketing Applied Science), Thilo Killmaier (Leiter Kundenservice-Center Hospital Point of Care), Dr. Lars Hummerich (Key Account Manager RAS), Bernhard Schmidt (Head of Global Market Insights Diabetes Care), Norbert Ziegler (Bereichsleiter Vertrieb Services)

Als Student an einem Leadership-Workshop teilnehmen? Das kam mir erst etwas seltsam vor. Schließlich findet man in meinem Lebenslauf ja noch nicht viel mehr als ein paar Praktika und Werkstudentenstellen. Trotzdem weckte die Ausschreibung mein Interesse. Ich sah es als Investition für die Zukunft und sagte mir außerdem, dass "Führung" nicht nur im Job, sondern auch im alltäglichen Leben – wie im Studium oder beim Sport - wichtig ist. Natürlich war ich auch gespannt darauf, Roche Diagnostics besser kennenzulernen, und hoffte auf interessante Teilnehmer.

Führungsqualitäten und Interdisziplinarität

Nachdem uns Frau von Faber begrüßt hatte, folgte die obligatorische Vorstellungsrunde der Kursteilnehmer. Dabei wurde schnell klar, dass uns der Workshop neben Führungsqualitäten auch das Arbeiten zwischen Natur- und Wirtschaftswissenschaftlern näherbringen wird.

Mit dem Rad in die Kantine

Anschließend wurde das Unternehmen Roche vorgestellt und wir tauschten uns mit Roche-Mitarbeitern über Aspekte der Führung und unsere Erwartungen an Führungskräfte aus. Nachdem wir die Führungsprinzipien bei Roche genauer unter die Lupe genommen hatten, wurden wir in der Mittagspause sportlich gefordert. Mit dem Fahrrad ging es erst in die Kantine, dann über das Unternehmensgelände zur Produktion der Immundiagnostik. Hautnah konnten wir erleben, was und wie bei Roche produziert wird.

Einstiegtipps von Trainees

Die aktuelle Trainee Maria Krauss und der ehemalige Trainee Dr. Lars Hummerich berichteten anschließend vom Trainee-Programm Management-Startup (MSU) und von anderen Einstiegsmöglichkeiten bei Roche. Bevor es mit weiteren Führungskräften zum Abendessen in das Restaurant "Tomate" ging, diskutierten wir mit Norbert Ziegler über das Leben als Management-Mitglied und löcherten ihn mit unseren Fragen.

Wer hat das Zeug zum Chef?

Am zweiten Tag war dann Kreativität und Tatendrang gefordert. In drei- bis vierköpfigen Teams diskutierten wir das Verständnis von Führung, die Abgrenzung zum Management und die Charaktereigenschaften von Führungskräften. Die Ergebnisse präsentierten wir den anderen Gruppen und Roche-Mitarbeitern. Durch die Präsentationen des ersten Tages konnten wir gut unsere gewonnen Erkenntnisse mit den Führungsleitlinien von Roche vergleichen und fanden heraus, dass sie grundsätzlich deckungsgleich waren.

Mit Teamwork durch die Informations-Flut

Anschließend lasen wir uns in eine Fallstudie über das Vertriebssystem von Roche Diagnostics im Ausland ein. Diese analysierten wir in zwei Gruppen und erarbeiteten Wege zur Kostenreduktion. Wir arbeiteten uns durch die Flut an Informationen, planten und diskutierten über zwei Stunden lang und präsentierten nach Ablauf der knappen Deadline den Roche-Führungskräften unsere Vorschläge.

Ausklang in 125 Höhenmetern

Beide Gruppen wurde von jeweils drei der Führungskräfte bei der Ausarbeitung beobachtetet. Diese gaben zum Abschluss des Workshop-Tages sowohl in Gruppen-, als auch in Vier-Augengesprächen jedem Teilnehmer detaillierte Einzel-Feedbacks. Bei einem köstlichen Abendessen ließen wir den Tag im sich drehenden Restaurant "Skyline" im Fernsehturm in 125 Metern Höhe ausklingen.

Fahrplan erstellen mit Plan

Das Projekt zur Kostenreduktion bei Roche war mit unseren zwei Vorschlägen noch nicht abgeschlossen. Am Vormittag des dritten Tages  erarbeiteten wir also einen Fahrplan für das Projekt und die  dazugehörige Budgetierung. Die beiden neu gemischten Gruppen machten sich gleich an die Arbeit und gestalteten die am Vortag abgestimmten  Maßnahmen aus und erstellten einen Zeitplan für die Durchführung. Obwohl die Zusammenarbeit in den Gruppen noch nicht perfekt funktionierte, war eine Verbesserung durch das Feedback vom Vortag deutlich spürbar. Dies wurde ebenfalls in den folgenden Präsentationen und Einzelfeedbacks  deutlich.

"Wir sind mit Ihrer Leistung leider nicht zufrieden"

Der Nachmittag brachte uns die Führung von einzelnen Mitarbeitern, vor allem in Mitarbeiter-Gesprächen, näher. Einige Teilnehmer versuchten sich zum Beispiel daran, einer Werksleiterin klarzumachen, dass ihr Werk geschlossen wird. Andere mussten im Mitarbeitergespräch mit der stellvertretenden Abteilungsleiterin erörtern, weshalb ihre  Leistungen in letzter Zeit unterdurchschnittlich waren und wie dies zu verbessern ist. Zu guter Letzt gab es eine ausführliches Übungs- und Informationsmaterial zum Workshop und die Verabschiedung von Teilnehmern und Roche-Führungskräften.

Feedback fürs Leben

Die Veranstaltung war rundum gelungen und ich empfehle sie jedem, der etwas über Führung, über Roche Diagnostics und über sich selbst lernen möchte. Durch das Seminar erfährt man, was es heißt, ein Team zu führen, wie man sich Mitarbeitern gegenüber verhält und was es bedeutet, Verantwortung für Entscheidungen zu tragen. Außerdem bekommt man wertvolle Rückmeldung und Tipps zur eigenen Außenwirkung. Diese Ratschläge helfen einem nicht nur im Beruf weiter. Und wer so viel Glück hat wie ich, wird neben diesen Erfahrungen auch nette, interessante Leute kennenlernen, mit denen man neben der "Arbeit" auch drei Tage lang Spaß hat.

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Willst du mehr über unseren Partner Roche erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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