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shadowing, Mentoren

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Shadowing bei Roche Diagnostics
 Am 19. November 2007 erlebte ich ein "Shadowing" bei meiner Mentorin von Roche Diagnostics in Penzberg. Ich begleite Dr. Monika Bähner, Gruppenleiterin in der Abteilung Biochemie in der Pharmaforschung, einen Tag lang als "Schatten". Ich bin jetzt seit etwas mehr als einem Jahr ihr Mentee und wollte gerne eine Vorstellung davon bekommen, wie der Tag einer Gruppenleiterin in der Forschung bei Roche abläuft.
 

Gute Tipps am Abend vorher
 Schon am Vortag habe ich Monika Bähner in Penzberg getroffen und einen netten Abend mit ihr verbracht. Dabei haben wir die neuesten Informationen ausgetauscht: Ich habe sie auf den aktuellen Stand meiner Doktorarbeit gebracht und einige gute Ideen von ihr erhalten.
 

Die "Beschattung" startet
 Am nächsten Morgen war es dann soweit. Um 8.30 begann meine "Beschattung" an den Werkstoren von Roche. Zu Beginn unseres Arbeitstages wurde die spätere Mitarbeiterbesprechung vorbereitet, bei der Monika Bähner und ihre Mitarbeiter berichtet haben, welche Projekte in der nächsten Zeit anstehen und wo Probleme auftreten. So habe ich gleich einen Einblick erhalten, was in der Gruppe zurzeit aktuell ist.
 

Vom Labor in die Kantine
 Im Anschluss fand eine Sitzung statt, an der ich nicht teilnahm. Die freie Zeit nutzte ich, in das Labor reinzuschnuppern und mich mit den Technikern zu unterhalten. Diese konnten mir einiges über ihre Arbeit bei Roche erzählen. Nachdem Monika Bähner von ihrer Sitzung zurückgekehrt war, war es bereits Zeit für das Mittagessen, bei dem ich gleich noch ein paar andere Gruppenleiter kennen lernte. Außerdem hat Roche wirklich eine sehr gute Kantine.
 

Die Spannung steigt
 Ein Mittagstief kam aber trotz des leckeren Essens nicht auf, da nun der spannendste Teil des Tages bevorstand: eine Besprechung mit zwei Postdocs, die in ihren Projekten mit Monika Bähner zusammenarbeiten. Sie stellten ihre Projekte vor und stimmten die Zusammenarbeit ab. Das war für mich sehr interessant, da ich eine Vorstellung davon bekam, wie die Arbeit eines Postdocs bei Roche aussieht. Schließlich wäre das auch für mich eine gute Möglichkeit, wenn ich mit meiner Doktorarbeit fertig bin.
 

Im großen Maßstab
 Dann kam auch schon der letzte Programmpunkt des Tages. Ein Service-Mitarbeiter einer anderen Firma stellte ein neues Gerät zur Probe auf. So habe ich gleich etwas zum Thema Automation erfahren und gesehen, wie das, was wir im kleinen Maßstab bei uns im Labor machen, in der Industrie im großen Maßstab angewendet wird.
 

Prädikat: empfehlenswert
 Leider war dieser spannende Tag bei Roche danach auch schon vorbei. Ich habe live miterlebt, womit man als Gruppenleiterin in der Forschung seinen Tag verbringt - so ungefähr hatte ich mir das auch vorgestellt. Besonders toll fand ich es, zu sehen, welche spannenden Projekte man als Postdoc bearbeiten kann und wie gut man dabei auch von anderen Gruppen unterstützt wird. Der Tag hat mir großen Spaß gemacht und ich habe viele neue Eindrücke gesammelt. Ich kann es also jedem Mentee empfehlen, einmal ein "Schattendasein" zu führen.

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