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Interaktive Ausstellungsstücke auf der IAA

Ein grünes Modell-Auto [Quelle: freeimages.com, gerard79]

Quelle: freeimages.com, gerard79

Fahrzeugmischantrieb und E-Bike-Motoren aus der Nähe betrachten - e-fellow Nikolaus genoss die persönliche Führung über die Internationale Automobilausstellung mit Bosch. Er erfuhr nicht nur, welche neuen Fahrzeugtechnologien es gibt, sondern auch welche Promotions- und Einstiegschancen Bosch Technikinteressierten bietet.

Titel der Veranstaltung

Besuch der Internationalen Automobilausstellung (IAA PKW) 2011 mit Bosch

Datum und Ort

18. September 2011 in Frankfurt am Main

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

Ines Maurer von der Robert Bosch GmbH organisierte die Veranstaltung. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für die Kooperation mit e-fellows.net und arbeitet in der Zentralabteilung "Personalmarketing und Nachwuchsprogramme".

Die Teilnehmer waren 20 Studenten mit vorwiegend natur-/ ingenieurwissenschaftlichem Studienhintergrund.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, persönlich mit den Personalmitarbeitern zu sprechen. Dadurch konnte ich Fragen zu Abschlussarbeit und Promotion bei Bosch unkompliziert klären. Da meine Fragen recht speziell waren, hatte mir die Homepage des Unternehmens nicht weiterhelfen können.

Vorstellung der Robert Bosch GmbH

In der abgegrenzten Career-Lounge am Messestand von Bosch wurden wir begrüßt. Es folgten die Vorführung eines Image-Films und eine Präsentation zu Einstiegsmöglichkeiten bei Bosch: Frau Maurer stellte uns unter Anderem das Trainee-Programm vor und Möglichkeiten, Praktika und Abschlussarbeiten im Unternehmen zu absolvieren.

Das Junior Managers Program scheint dabei sehr exklusiv zu sein: Für die jährlich ca. 5.000 bis 7.000 Bewerber stehen rund 70 Plätze zur Verfügung. Es gibt keine festen Einstiegszeiten für das Programm, aber Frau Maurer empfahl, sich etwa vier bis sechs Monate vor einem möglichen Einstieg zu bewerben. Möglichkeiten zur externen Promotion in der Firma konnte ich hinterher im persönlichen Gespräch erfragen.

Wie mir eine weitere Mitarbeiterin aus dem Personal erklärte, gibt es bei Bosch zwei Promotions-Schienen: kaufmännisch und technisch. Auf meine Frage zur Promotion über Schnittstellenthemen, wie beispielsweise Produktionsmanagement, erfuhr ich, dass Schnittstellen nicht zum klassischen Programm gehören. Vorhandene Promotionsstellen werden allesamt online veröffentlicht.

High-Tech auf dem Messestand

Nachdem die ersten Fragen beantwortet waren, wurden wir in Gruppen aufgeteilt und über den Messestand geführt. Mit sichtlicher Freude an der Technik stellten die freundlichen Bosch-Mitarbeiter uns die zumeist interaktiven Ausstellungsstücke vor.

Dass Bosch an vorderster Technologie-Front mitmischt, machten vor allem zwei Beispiele deutlich: zum Einen der neue E-Bike-Motor, der Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h unterstützt, und zum Anderen das Modell eines Fahrzeug-Mischantriebs aus E-Motor an Vorder- und Verbrennungsmotor an der Hinterachse. Hier wird durch ein cleveres Zusammenspiel der beiden Antriebseinheiten nicht nur Sprit gespart, sondern auch die Kraft optimal auf die jeweiligen Räder verteilt. Interessant war auch die breite Produktpalette an Fahrzeugsicherheits- und Fahrerassistenzsystemen, die anhand einer Bildschirm-Animation erklärt wurden.

Europas größte GmbH

Nach der Veranstaltung, inklusive Führung, waren die zwei Stunden auch schon vorbei. Ich blieb noch eine Weile am Messestand, um mit einer Mitarbeiterin aus dem Strategischen Marketing zu sprechen. Zunächst fragte ich sie nach der Funktionsweise von Dieselinjektoren, mit denen sie beruflich zu tun hat.

Anschließend bat ich sie um eine Einschätzung eines wohl etwas sensiblen Themas, nämlich möglichen Schwächen des Unternehmens. Sie antwortete mir sehr ehrlich und offen auf die Frage, ob ein Unternehmen nicht schwerfälliger wäre, wenn die Anteile in einer Stiftung gebündelt sind und das Unternehmen nicht auf kurzfristige Anlegerinteressen reagieren muss, wie dies zum Beispiel bei einer Aktiengesellschaft der Fall ist.

Meine Gesprächspartnerin antwortete mir, dass bei Bosch die Dienstwege, zum Beispiel zur Absegnung von Ideen, natürlich länger seien als bei einem kleinen mittelständischen Unternehmen. Das habe ihrer Meinung nach allerdings mehr mit der Unternehmensgröße zu tun als mit der Rechtsform des Unternehmens wie AG, GmbH, KG oder ähnlichem. Sie sagte, Bosch habe recht flache Hierarchien für ein Unternehmen mit über 280.000 Mitarbeitern. Die Rechtsform wiederum erlaube dem Unternehmen einen "langen Atem", weil eben nicht auf die kurzfristige Gewinnmaximierung gezielt wird.

Mein persönliches Fazit und wem ich die Veranstaltung empfehle

In Anbetracht dessen, dass noch genug Zeit zur Erkundung der Messe blieb, war die Länge der Unternehmensvorstellung zwar kurz aber dennoch ideal. Meine Erwartung wurde zudem erfüllt: Ich konnte ein persönliches Gespräch mit Mitarbeitern der Personalabteilung zu meinen konkreten Anliegen führen.

Dazu kommt Boschs soziale Ader, die bereits der Firmengründer hatte - Bosch scheint ein wirklich besonderes Unternehmen zu sein. Dass Bosch ein Arbeitgeber ist, der sich um seine Mitarbeiter kümmert, hat nicht zuletzt das fantastische Lunchpaket bewiesen, das mir die anschließende selbständige Erkundung der Messehallen versüßt hat!

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