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Software-Innovationen am Bodensee

USB Stick, Netzwerk [Quelle: freeimages.com, Autor: mmagallan]

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Beim Karrieretag von 'Bosch Software Innovations' fühlten sich Clemens und Andreas schon fast als ein Teil des Bosch-Teams. Denn Duzen ist Pflicht und der Dresscode leger. Das Überraschungsevent zum Abschluss des Tages blieb ihnen besonders in Erinnerung.

Titel der Veranstaltung:

Karrieretag von "Bosch Software Innovations"

Datum und Ort:

15. Juni 2012, Immenstaad am Bodensee

Teilnehmer der Veranstaltung:

20 Studenten und Doktoranden aus der (Wirtschafts-)Informatik, Mathematik und Physik. Beate Bayer aus der Personalabteilung von Bosch Software Innovations organisierte und leitete den Tag.

Ab halb neun werden wir Teilnehmer empfangen. Die Zeit bis zum ersten richtigen Programmpunkt nutzen wir, um uns gegenseitig vorzustellen, einen Platz im Seminarraum zu finden und den Inhalt des Willkommenspakets zu ergründen.

Familiäres Arbeitsklima

Um kurz nach neun geht es dann los: Beate Bayer stellt sich vor und bespricht danach den weiteren Verlauf des Tages mit uns. Schnell wird klar, dass man bei Bosch Software Innovations auf ein familiäres Arbeitsklima setzt: Duzen ist hier "Pflicht" und der Dresscode leger. Auch bei uns Teilnehmern stellt sich sehr bald eine entspannte Stimmung ein, so dass wir alle schon nach der Vorstellungsrunde das Gefühl haben, unter Freunden zu sein, und nicht unter Mitbewerbern, Personalern und möglicherweise künftigen Vorgesetzten.

In der anschließenden Vorstellung erfahren wir, dass das Ende der 1990er gegründete Unternehmen "Innovations Gesellschaft für innovative Softwaretechnologie mbH" seit 2008 zur Bosch-Unternehmensgruppe gehört. Den letzten großen Zuwachs hat das Unternehmen durch die Fusion mit der inubit AG in Berlin erfahren. Anfang des laufenden Jahres zählte das Softwarehaus 450 Mitarbeiter; innerhalb der nächsten drei Jahre wolle man diese Zahl jedoch verdoppeln.

Virtuelle und physische Welt verbinden

Nach einer kurzen Kaffeepause und gekühlten Getränken hören wir Mitarbeitervorträge und bekommen einen Einblick in die Arbeitsweise der einzelnen Abteilungen. Neben Produkten rund um das Geschäftsprozess- und Geschäftsregelmanagement dreht sich bei "Bosch Software Innovations" alles um das Internet der Dinge und Dienste. Im sogenannten Web 3.0 entwickelt Bosch neue Geschäftsmodelle, die die Verbindung der virtuellen mit der physischen Welt ermöglichen.

Los geht es mit einem Vortrag zum ältesten Produkt von Bosch Software Innovations: Mit "Visual Rules" werden Geschäftsregeln graphisch modelliert, sodass daraus automatisch web-basierte Anwendungen generiert werden können. Thomas Baumhauer lüftet den Schleier der "Eclipse"-Benutzeroberfläche und zeigt einige technische Details des Produkts. Wie Visual Rules den Weg zum Kunden findet, schildert gleich darauf die Beraterin Sabrina Merle. Sie ermittelt zuerst vor Ort die abzubildenden Geschäftsprozesse und baut dann ein passendes graphisches Modell. Außerdem integriert sie die vorhandenen Systeme und Datenbanken beim Kunden und schult die Kundenmitarbeiter, damit diese in Zukunft das Modell selbst anpassen und weiterentwickeln können.

Speed-Dating mit den Personalern

An die erste Vortragsrunde schließen sich die Kurzinterviews an. Jeder von uns hat zehn Minuten, um ein detailliertes Bild der eigenen Person zu vermitteln. Bei Getränken und Brezeln unterhalten wir uns mit den Mitarbeitern über ihre Vorträge oder ihre Arbeit im Allgemeinen und mit den anderen Teilnehmern über deren bisherigen Werdegang. Fragen zum Unternehmen beantworten die Mitarbeiter stets mit größtmöglicher Offenheit.

Ein Prototyp entsteht

Gleich nach dem Mittagessen findet im Freien der nächste Vortrag statt. Die Abteilung "Diagnostics and Logistics" stellt dort live die internetbasierte Diagnose-Software für Autowerkstätten vor. Diese wurde in agiler Softwareentwicklung programmiert und richtet sich speziell an Mechaniker freier Werkstätten. In ständigem Austausch mit dem Kunden und Endnutzer des Produktes wurde aus dem provisorischen Demonstrator innerhalb von drei Monaten ein Prototyp entwickelt. Das fertige Produkt soll nach der dreijährigen Entwicklungszeit nun eine letzte Testphase durchlaufen und demnächst auf Messen vorgestellt werden.

Als letzte Abteilung stellt sich "eMobility" vor. Hier entwickelt man zurzeit internetbasierte Anwendungen für die Verwaltung von Ladestationen für Elektroautos. Sowohl von Verwaltungs- als auch von Nutzerseite werden Informationen über Ladestationen abgefragt und Anfragen wie Reservierungen gestellt, verwaltet, abgerechnet oder storniert. Da der "Tankvorgang" bei Elektroautos wesentlich länger als bei herkömmlichen Verbrennern dauert, ist hier ein grundlegend anderes und neues Vorgehen erforderlich. Die entwickelten Produkte werden derzeit in einem Pilotprojekt in Singapur getestet.

Teambuilding am Bodensee

Nach einer kurzen Fahrt durch die mit Obstplantagen bewachsenen Hügel am Bodensee finden wir uns auf einer kleinen Wiese nahe eines Badestrandes wieder, um hier in Form von Übungen Gruppendynamik und Teambildung zu erleben. Wenn in einer Gruppe von Menschen, die sich zuvor noch nie begegnet sind, plötzlich Teamstrukturen gebildet, Strategien entwickelt und Aufgaben gelöst werden sollen, hat manch einer das Gefühl, im Assessment Center gelandet zu sein. Die lockere Stimmung und die entspannende Umgebung lassen diesen Eindruck jedoch schnell verfliegen.

Alle sind begeistert und mit Brötchenpause wird dieser Teil des Tages schnell zum gelungenen Abschluss einer spannenden Veranstaltung. Zufrieden und voller Zuversicht verabschieden sich Teilnehmer und Veranstalter.

Fazit: entspannte Atmosphäre und gute Einblicke ins Unternehmen

Obwohl wir uns am Morgen erst kennengelernt haben, machen wir uns mit dem Gefühl auf den Heimweg, einen Tag mit Freunden verbracht zu haben. Der Tag hält mehr, als er verspricht. "Bosch Software Innovations" vermittelt auf seinem Karrieretag einen sehr guten Einblick in alle Aspekte des Unternehmens.

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Willst du mehr über unseren Partner Bosch erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Kommentar (1)

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  1. L. Ebbert

    Diesen Bericht kann ich ohne mit der Wimper zu zucken so unterschreiben. Letztes Jahr habe ich dort ein Praktikum absolviert und es war super! In dieser Zeit habe ich sehr viel gelernt und ich kann es jedem weiterempfehlen! Wenn ich nochmal die Gelegenheit bekomme, würde ich dort immer wieder arbeiten...

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