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Honig, Nutella und Elektromotoren

Technik (Quelle: freeimages.com, Autor: deafstar)

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Beim Power Breakfast mit Bosch konnte Johanna alle ihre Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen loswerden. Schließlich bekam sie dort Informationen aus erster Hand. In der Werksführung am Standort gewann sie außerdem einen Einblick in die Produktionslinien. Was war für sie das Spannendste an der Abteilung 'Electrical Drives'? Und: Wie wird man eigentlich Doktorand bei Bosch?

Titel des Events:

Power Breakfast mit Bosch

Ort und Datum der Veranstaltung:

26. Oktober 2012, Bühl

Teilnehmer und Unternehmensvertreter:

22 Studentinnen, Dr. Gerta Rocklage-Marliani, Jennifer Endres, Dr. Nadine Jung, Dr. Bernhard Straub

Mit großen Erwartungen bin ich zum Power Breakfast mit Bosch nach Bühl gefahren. Neben einem tieferen Einblick in das Unternehmen wollte ich mehr über die Lebens- und Karriereplanung der drei Bosch-Mitarbeiterinnen erfahren, die an der Veranstaltung teilnahmen. Außerdem hoffte ich, Kontakte für ein künftiges Praktikum knüpfen zu können. Und natürlich freute ich mich auf das leckere Frühstück.

Reichhaltiges Buffet und Vorstellungsrunde

Bei unserem Eintreffen erwartete uns bereits ein Buffet mit Wurst, Käse und Lachs, Nutella und Honig. Die Grundlage für einen erfolgreichen Tag war also geschaffen! Der Tag startete mit einer kurzen Vorstellungsrunde der 22 Studentinnen, bei der die Unternehmensvertreterinnen mehr über unsere Lebenswege und unsere Erwartungen an den Tag erfuhren. Wir kamen aus den verschiedensten Studienrichtungen und hatten eines gemeinsam: Fragen zu Promotion, Einstiegsmöglichkeiten und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen.

Die drei Referentinnen stellten sich anschließend vor: Dr. Gerta Rocklage-Marliani, Leiterin des Produktbereichs  Stellsysteme, Jennifer Endres, Leiterin des Projekts "Diversity für den Geschäftsbereich Elektrische Antriebe" und Dr. Nadine Jung, Entwicklungsingenieurin "Thermische Systeme" im Bereich Electrical Drives und e-fellows.net-Alumna.

Kind und Karriere unter einen Hut bringen

An Dr. Rocklage-Marliani gefiel mir besonders ihre Offenheit über die Koordination von Beruf und Familie. Da ihr Mann auch eine führende Position hat, müssen die beiden sich gut über die Kinderbetreuung abstimmen. Bosch unterstützt seine Mitarbeiter dabei, beide Lebensbereiche zu vereinen. So bekam die Mitarbeiterin am Standort Bühl schnell und unkompliziert einen Platz für ihr Kind in der Tagesstätte.

Internationale Einblicke

Jennifer Endres zeigte uns die Chancen und die Gestaltungsmöglichkeiten auf, die man bei einem Auslandsaufenthalt innerhalb von Bosch hat. Sie selbst hat mehrere Jahre in China gearbeitet und dort den Bereich "Corporate Research" mit aufgebaut. So konnte sie uns von kulturellen Erlebnissen und von internationalen Unterschieden zwischen Mann und Frau im Unternehmen berichten. Sie hat uns darin bestärkt, unsere Ziele stets im Blick zu behalten und mit großem Willen zu verfolgen.

Promotion bei Bosch

Für mich war Nadine Jung die Frau, die meinem momentanen Lebensabschnitt am nächsten kommt. Sie hat selbst erst vor Kurzem ihre Doktorarbeit abgeschlossen und stieg anschließend fest bei Bosch ein. Probleme oder Hürden, die in naher Zukunft auf mich zukommen werden, hat sie schon hinter sich. Sie hat uns außerdem vom gut organisierten, spannenden Doktoranden-Programm bei Bosch erzählt. Darüber werde ich mich demnächst noch genauer informieren.

Mehr Frauen willkommen

Als Überraschungsgast ist im Laufe der Vorstellungsrunde noch Dr. Bernhard Straub, Mitglied des Bereichsvorstandes, zu uns gestoßen. Er ist für kaufmännische Aufgaben zuständig. Ich fand es sehr gut, dass wir Frauen so auch die Perspektive eines Mannes im Unternehmen kennenlernen konnten. Bernhard Straub bestätigte unter anderem die Erfahrungen von Jennifer Endres bezüglich des Auslands, denn er war selbst als Werksleiter in Indien. Außerdem zeigte er großes Interesse daran, mehr Frauen für das Unternehmen Bosch zu gewinnen.

"Electrical Drives" und Produktionsstraßen

Im Anschluss bestand die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Außerdem hatten wir noch Gelegenheit, an einer Werksführung teilzunehmen. So machten wir uns mit Kopfhörern ausgestattet auf in die faszinierende Welt der Elektromotoren-Produktion. Der Standort Bühl ist Hauptsitz des Geschäftsbereichs "Electrical Drives" und damit Dreh- und Angelpunkt der Herstellung von Elektromotoren. Für mich als Maschinenbauerin war der spannendste Abschnitt die Wicklung der Spule auf den Anker. Aber auch der Einblick in die Bosch-Produktionsstraßen und die Erklärung über die Zusammenhänge der Produktion mit den Weltmarktpreisen für Kupfer ließen uns Bosch hautnah erleben.

Bosch "persönlich" kennengelernt

Für mich sind an diesem Tag alle Erwartungen erfüllt worden. Das Frühstück war super und jeder der Bosch-Mitarbeiter gab uns Einblicke in seine persönlichen Erfahrungen. Ich kann das Power Breakfast bei Bosch jedem empfehlen, der ein großes Technologieunternehmen gerne auf persönlicher Ebene kennenlernen möchte.

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