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Freiwilligenprojekt und japanische Entdeckungsreisen (2. Teil)

Tokio (Quelle: freeimages.com, chesnutt)

Quelle: freeimages.com, chesnutt

Mittlerweile hat sich Katharina richtig gut in Tokio eingelebt und kann sich sogar schon ein wenig auf Japanisch verständigen. In ihrer freien Zeit besucht sie Hiroshima und Kyoto – und galoppiert auf dem Pferd am Strand entlang.

Fünf Monate bin ich jetzt hier und ich kann nicht glauben, dass mein Japan-Abenteuer im Juli schon wieder vorbei sein soll. Weil mein Chef mir so viel Verantwortung gibt, kenne ich mich mittlerweile richtig gut mit unseren Themen aus. Es ist eine tolle Bestätigung, wenn ich von den anderen Teammitgliedern um Informationen oder Hilfe gefragt werde.

Ich bin eigenständig für unser monatliches Sales-Reporting und für die Preisregistrierung in sieben Ländern zuständig. Außerdem unterstütze ich meine Kollegen bei mehreren Projekten. In einem davonbefasse ich mich damit, wie wir den Lagerbestand reduzieren können. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und verantwortungsvoll und mein Team ist wirklich toll.

Insgesamt bin ich begeistert vom Leben in Japan. Jedes Wochenende kann man etwas anderes unternehmen. Ob man ins "verrückte" Shibuya mit seinen Karaokebars geht, Shoppingmeilen und Spielhallen besucht oder doch lieber in den Bergen wandert - es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Freiwilligenprojekte und Japanisch-Unterricht

An einem Wochenende habe ich bei einem Freiwilligenprojekt mitgemacht  und in einer Gruppe mit Stadtbewohnern und Bosch-Mitarbeitern einen öffentlichen Garten bepflanzt.

Meine Japanischkenntnisse werden langsam etwas besser. Einmal in der Woche nehme ich eine Stunde Unterricht und kann mich so im alltäglichen Leben schon deutlich besser verständigen.

Auch Tokio als Stadt ist eigentlich gar nicht so eine riesen Metropole, wie man es sich vorstellt. Natürlich gibt es in einigen Ecken wahnsinnig viele Menschen. Sobald man aber das direkte Stadtzentrum verlässt, hat man das Gefühl, man lebt in einer Kleinstadt.

Ich habe mir vor kurzem ein Fahrrad zugelegt. So kann ich bei schönem Wetter zur Arbeit fahren oder am Wochenende in einen der vielen Parks.

Bosch-Büro in Shibuya Beim Freiwilligenprojekt  

Urlaub auf Japanisch

Im April hatte ich eineinhalb Wochen Urlaub. In dieser Zeit hatte ich die Chance, etwas mehr von Japan zu sehen, und war unter anderem in Hiroshima und Kyoto. Am Ende meines Praktikums erfülle ich mir noch einen kleinen Traum, in dem ich nach Okinawa fliege. Die japanischen Inseln liegen südlich in der Nähe von Taiwan und sind richtige Südseeinseln.

Obwohl es mir so gut gefällt – ein bisschen Heimweh habe ich dennoch. Ich reite seit 14 Jahren im Verein und mir fehlen die Pferde wahnsinnig. Deswegen habe ich mich trotz der hohen Preise entschieden, zumindest einmal in diesem halben Jahr reiten zu gehen.

Der Reiterhof lag ein wenig außerhalb, etwa eine Stunde von Tokio entfernt. In einer geführten Gruppe ging es mit den Pferden direkt an den Strand, an dem wir dann entlang galoppierten. Japanische Pferde fressen übrigens Seegras aus dem Meer – das hat mich doch ziemlich erstaunt.

Nachdem der Ausritt zu Ende war, habe ich das Angebot bekommen, beim nächsten Mal bei einer Kindergruppe mitzuhelfen – eine kostenlose Reitstunde als Belohnung inklusive.

Am Ashi-See in den japanischen Alpen     Ausritt in Miura Kaigan bei Tokio   

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtete Katharina von ihrem Praktikumsstart in Tokio.

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