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Ulrichs Einstieg im Junior Managers Program III

Hengeler Müller Interview zum M&A (Autor: Minerva Studio, Quelle: Fotolia.com)

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Im dritten und letzten Teil seines Tagebuchs kümmert Ulrich sich darum, die Prozesse in seiner Abteilung zu optimieren. Dafür bringt er Mitarbeiter von der Früh- bis zur Nachtschicht zusammen. Außerdem darf er sich schon ein wenig wie eine Führungskraft fühlen: Er darf die Vorträge von der Fertigungstagung bei Bosch anhören, die sonst den Chefs vorbehalten bleiben.

Workshops mit Mitarbeitern von der Früh- bis zur Nachtschicht

Für mein "Golden Line"-Projekt habe ich in diesem Monat Workshops mit den Mitarbeitern durchgeführt. Ziel war es, einen Qualitätsregelkreis zu analysieren und Optimierungspotentiale herauszuarbeiten. Zu den Workshops habe ich Mitarbeiter von der Früh- bis zur Nachtschicht eingeladen, um eine schichtübergreifende Zusammenarbeit zu fördern. In den Workshops haben wir die Tätigkeiten der verschiedenen Mitarbeiter mit Blick auf den Regelkreis analysiert, unterschiedliche Ideen für Verbesserungen diskutiert und einen neuen, optimierten Standard festgelegt. Wir haben zum Beispiel ein Prüfkonzept verbessert - jetzt bin ich gespannt, wie sich die Neuerungen in der Praxis beweisen.

Wie schaffen wir den geeigneten Prüfautomaten an?

Meine Abteilung will einen neuen Prüfautomat anschaffen. Dafür gibt es schon ein Konzept und einen ersten Probeaufbau für den Prüfstand. Um dessen Leistungsfähigkeit zu beurteilen, bin ich mit einigen Kollegen zum Zulieferer gefahren. Meine Aufgabe war es, die Schnittstellen der beteiligten Abteilungen zu koordinieren und einen realistischen Zeitplan für die Beschaffung des Prüfautomaten zu erstellen. Generell ist es für mich sehr interessant, wie die Beschaffungsprozesse für Maschinen und Anlagen ablaufen. Dass ich selbst daran mitwirke, macht es nochmals spannender.

Für (zukünftige) Führungskräfte: die Fertigungstagung

Diesen Monat fand die Bosch-Fertigungstagung statt, die nur alle zwei Jahre jeweils von einem Standort organisiert wird. Dort stellen Bosch-Mitarbeiter ausgewählten Führungskräften besondere Fertigungsprojekte vor. Wir als Teilnehmer des Junior Managers Program hatten dieses Jahr die Chance, in der Woche nach der Fertigungstagung ebenfalls die Original-Vorträge zu hören und uns die Projekte anzusehen. Für mich war es besonders interessant, da ich 2009 als Praktikant selbst an einem der vorgestellten Projekte, bei dem es um Shopfloor-Management ging, mitgearbeitet habe.

Fazit meiner ersten drei Monate im Junior Managers Program

Das Programm hat meine Erwartungen übertroffen. Ich bekam von Anfang an herausfordernde Aufgaben übertragen und die ersten Ergebnisse meiner Arbeit sind schon sichtbar. Außerdem unterstützen mich meine Kollegen und Vorgesetzten sehr gut. Ich freue mich auf die nächsten Monate und bin gespannt, wo ich meinen Auslandseinsatz im nächsten Jahr verbringen werde.

Im ersten Teil seines Tagebuches berichet Ulrich von seinem Einstieg ins Junior Managers Program. Im zweiten Teil erhält er amerikanischen Besuch aus Charleston.

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