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Ulrichs Einstieg im Junior Managers Program

Büro (Quelle: freeimages.com, Autor: pmederos)

Quelle: freeimages.com, Pmederos

e-fellow Ulrich hat Bosch über ein e-fellows.net-Event kennengelernt. Nach seinem Studium stieg er als Teilnehmer im Junior Managers Program ein. Im Tagebuch berichtet er einmal im Monat von seinem Einstieg; wie er die ersten Projekte meistert und die Kollegen kennenlernt. Diesen Monat heißt es im Allgäu ankommen und in der Bosch-Werkstatt arbeiten.

Mein Weg zu Bosch

Auf Bosch als Arbeitgeber bin ich 2008 über ein "Face-to-Face"-Event aufmerksam geworden. Bei diesem wurden sowohl das Unternehmen als auch die Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten vorgestellt. Besonders interessant fand ich die anschließende offene Gesprächsrunde. Dabei konnte ich mit Mitarbeitern verschiedener Bereiche und Führungsebenen sprechen. Deren Offenheit und Bodenständigkeit hat mir sehr gut gefallen. Zudem hat mich begeistert, dass ich während meiner Laufbahn - auch nach dem Junior Managers Program - Funktions-  und Geschäftsbereiche wechseln kann und auch mehrjährige Auslandseinsätzen nicht unüblich sind.

Nicht nur reden, sondern handeln

Um noch mehr über Bosch zu erfahren, entschied ich mich für ein Praktikum in der Fertigungsplanung für Diesel-Einspritzinjektoren. Da habe ich Bosch näher kennen gelernt und das hat mich darin bestärkt, bei Bosch einzusteigen. Nach Assessment-Center und Vorstellungsgespräch bin ich nun in meiner ersten Station in der Fertigung angekommen.

ABS und ESP im Allgäu

Die ersten beiden Stationen von jeweils sechs Monaten werde ich am Standort Blaichach im Allgäu verbringen. Hier fertigen wir unter anderem ABS- und ESP-Systeme. Mein erster Einsatz ist in der Fertigungsvorbereitung für Magnetventile. Ich analysiere bestehende Qualitätskonzepte und Qualitätsregelkreise für eine Präzisionsspritzgusskomponente, suche Verbesserungspotentiale und setze entsprechende Maßnahmen um.

So sieht die Zukunft aus

Im Anschluss an diese Station werde ich zu den "Technischen Funktionen" wechseln. Diese Abteilung beschäftigt sich unter anderem mit der Herstellung der Werkzeuge für mein Spritzgussteil. Es wird sicher eine interessante Erfahrung, den Blickwinkel zu wechseln. Nach einem Auslandsaufenthalt wird meine letzte Station in einer Zentralabteilung sein. Die genauen Abteilungen der letzten beiden Stationen befinden sich derzeit noch in Planung.

Mein erster Arbeitstag

Nach dem Termin in der Personalabteilung ging es am ersten Tag zu meiner neuen Abteilung. Die Kollegen haben mich herzlich empfangen und mich dem Abteilungs- und Gruppenleiter vorgestellt. Besonders positiv ist mir in Erinnerung geblieben, dass ich gefragt wurde, ob ich mich schon im Allgäu eingelebt hätte oder ob ich noch Hilfe bräuchte. Es geht Bosch also um mehr als nur die reine "Arbeitskraft". Die Abteilung war darauf vorbereitet, dass ich komme: angefangen beim Namensschild auf dem Schreibtisch über bereitgestellte Büromaterialien bis zu einer konkreten Vorstellung meiner künftigen Tätigkeit. Das gibt natürlich ein gutes Gefühl.

Meine thematische Einarbeitung

Bei der thematischen Einarbeitung merkte ich, dass sich meine Kollegen und besonders mein Gruppenleiter viele Gedanken gemacht hatten. Sie hatten genau überlegt, wie ich mich am effizientesten in die Abläufe und Arbeitsfelder einarbeiten kann. Für die ersten Tage haben meine Kollegen "vorsortiert", welche Termine für meine Aufgabe interessant sind und mich dann mitgenommen. Zusätzlich haben sich meine Kollegen viel Zeit genommen, um mir Dinge zu zeigen und zu erklären.

Was macht eigentlich ein Werkstattmeister?

Um die Fertigungsabläufe, die Mitarbeiter und den Werkstattalltag besser kennen zu lernen, habe ich mich einerseits in die Dokumente zu Fertigungsabläufen und Qualitätskonzepten eingelesen. Außerdem durchlaufe ich derzeit einen zweiwöchigen Fertigungseinsatz. In der ersten Woche bekam ich einen praxisorientierten Einblick in die Tätigkeiten des Werkstattmeisters und Fachteamleiters. Kommende Woche werde ich, zusammen mit einem Werkzeugmacher, ein Werkzeug zerlegen und mir das Tagesgeschäft der Werkstattmitarbeiter anschauen.

Auch einen Paten gibt es

In allen Fragen steht mir neben der Personalabteilung mein Pate zur Seite. Dieser ist selbst Teilnehmer des Programms und schon seit einiger Zeit am Standort. Zusätzlich gab es ein eintägiges "Neueinsteigertreffen". Im Mittelpunkt dabei stand der Austausch mit anderen Teilnehmern, Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung, ehemaligen Teilnehmern sowie Dr. Wolfgang Malchow, aus der Geschäftsleitung.

Im zweiten Teil seines Tagebuches erhält Ulrich amerikanischen Besuch aus Charleston. Im dritten Teil optimiert er Arbeitsprozesse in seiner Abteilung.

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