Partner von:

Stärken gestärkt und Lust auf mehr gemacht

 Frauen im Bewerbungsgespräch [© contrastwerkstatt - Fotolia.com]

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

Beim Women's Day von McKinsey zeigten Teilnehmerinnen vollen Einsatz - Ob beim Lösen einer typischen Case Study oder beim Kochen eines Sechs-Gänge-Menüs - Langweile kam bestimmt nicht auf. Und wer am Ende noch nicht genug hatte, durfte einen eigenen kleinen Vortrag vorbereiten und am eigenen Leib erfahren, mit welchen Problemen sich Frauen in Führungspositionen herumschlagen müssen.

Titel der Veranstaltung

McKinsey Women's Day

Datum und Ort

14.-15. Oktober 2011 im Intercontinental Hotel, Düsseldorf

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

30 Doktorandinnen und Studentinnen, 170 teilnehmende Beraterinnen

Viele Fragen im Gepäck

McKinsey – wer steht eigentlich hinter diesem Namen? Wer sind die Menschen, die McKinsey zur weltweit umsatzstärksten und bekanntesten Unternehmensberatung machen? Was leisten sie wirklich in ihrem Job? All diese Fragen habe ich mir auch gestellt und mich deshalb für den McKinsey Women’s Day beworben.

Alles außer langweilig

Am Freitagvormittag fanden wir uns zusammen mit zehn Beraterinnen im Intercontinental Hotel in Düsseldorf ein. Das kleine Bisschen Aufregung, das sich auf der Fahrt nach Düsseldorf bei mir breit gemacht hatte, verschwand noch in den ersten zehn Minuten, denn die Beraterinnen waren sehr offen und zugänglich. Sie gaben uns sofort das Gefühl, dass wir uns hier in wirklich entspannter Atmosphäre kennenlernen können und zwei spannende Tage verbringen werden. Nach der ersten Vorstellungsrunde war ich beeindruckt von der Vielfalt der Teilnehmerinnen: Neben einigen Wirtschaftswissenschaftlerinnen gab es Promotionsstudentinnen der Philosophie, Chemie und Biologie. Auch eine Studentin der Veterinärmedizin war unter den Teilnehmerinnen. Die Vorfreude auf die nächsten zwei Tage wuchs stetig und mir war recht schnell klar, dass es nicht langweilig wird.

Flexibilität ist der Schlüssel

Beim anschließenden Mittagessen hatten wir viel Zeit, unsere Fragen loszuwerden. Aber natürlich nutzten wir Teilnehmer die freie Zeit auch, um uns gegenseitig näher kennenzulernen. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Programm weiter. Die zehn Beraterinneren stellten sich ausführlich vor und gingen besonders auf ihre Projekte und ihre Spezialisierung ein. Da zwei der Beraterinnen schwanger waren, erfuhren wir außerdem einiges über die Vereinbarkeit von Familie und hektischem Berater-Alltag. Besonders deutlich wurde, dass McKinsey eine nicht gerade übliche Flexibilität bietet. Mit dem sogenannten "Leave" hat man die Möglichkeit, sich nach zwei Jahren eine Auszeit zu nehmen, um bei vollem Lohnausgleich zu promovieren oder den MBA zu machen. Später kann man die "Personal Time" in Anspruch nehmen, das sind bis zu drei freie Monate pro Jahr, um privaten Interessen oder freiwilligem Engagement nachzugehen. Und auch verschiedene Teilzeitmodelle für Eltern gibt es.

Teamarbeit beim Cases-Knacken und Kochen

Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und mit einem Teil des Bewerbungsprozesses bei McKinsey bekannt gemacht: den Case Studies. Solche Fallstudien werden Bewerbern in den Interviews vorgelegt und sie müssen dazu strukturierte Lösungsansätze entwickeln. In den Kleingruppen haben wir uns unter Anleitung einer Beraterin mit einem Case auseinandergesetzt. Leider war die Zeit etwas knapp bemessen, einen Einblick gewinnen konnten wir trotzdem.

Nachtschwärmer mit Kochkünsten

Nach einer kurzen "Frischmach-Pause" sind wir alle in eine Düsseldorfer Kochschule gefahren. Der Koch hatte ein Sechs-Gänge-Menü geplant, zubereiten sollten wir es allerdings selbst. Unter seiner Anleitung schnibbelten und rührten wir in professioneller Kochmontur. Nebenbei wurde natürlich viel gequatscht – wie soll es auch sonst sein, wenn 40 Frauen auf einem Haufen zusammen sind. Es war toll, in so persönlicher und ungezwungener Atmosphäre mit den Beraterinnern von McKinsey ins Gespräch zu kommen. Serviert wurde das Essen dann vom Koch und seinem Team. Alles schmeckte toll und die Gespräche wurden immer besser. Nach dem Kochen verabschiedete sich ein Teil der Truppe ins Hotel, die anderen zogen noch in eine hotelnahe Bar um. Nach einer weiteren Stunde mit guten Gesprächen fanden dann auch die letzten den Weg ins Bett.

Lieber Networken als Zicken

Am nächsten Morgen lernten wir nach dem Frühstück Marion Knaths, Gründerin der Firma sheboss, kennen. Marion Knaths hat ein Trainingsprogramm extra für Frauen entwickelt, das alle Beraterinnen bei McKinsey zu Beginn ihrer Karriere durchlaufen. Die Coachings sollen Antworten auf spezifischen Fragen und Erlebnisse von Frauen in einem noch männlich dominierten Umfeld geben. "Stärken stärken" heißt das Training, das wir an diesem Tag mitgemacht haben. Im Job nicht ernst genommen werden oder als "Zicke" abgestempelt zu werden, passiert Frauen immer wieder, wenn sie versuchen den Weg in die Führungsetage zu erklimmen. Frau Knaths zeigte uns anhand vieler Beispiele, was wir bisher falsch machen und wie wir es besser machen können.

Wir haben ein Stimmentraining gemacht, um Aufforderungen und Arbeitsaufträge auch als solche zu kommunizieren und zu vermeiden, dass unsere Stimme hysterisch klingt. Einzelne Teilnehmerinnen hielten kurze Präsentationen und bekamen anschließend Feedback zu ihrem Auftreten. Wir haben gelernt, welche Haltung man am besten einnimmt, wie man Gestik und Mimik kontrolliert und was es sonst noch für Tricks gibt, um professioneller zu wirken. Das Training war insgesamt sehr hilfreich, alle waren begeistert und haben etwas daraus mitgenommen. Für mich persönlich – als Person mit kleiner Körpergröße – war es besonders hilfreich zu lernen, wie man sich durch einen festen und sicheren Stand sichtbarer macht und die eigene Präsentation an Wirksamkeit gewinnt.

Nach einer Verabschiedung und Feedbackrunde zum gesamten Wochenende mit den Beraterinnen war der Women’s Day dann auch schon vorbei und alle traten ihre Heimreise an. Natürlich wurden Kontaktdaten ausgetauscht und eine Facebook-Gruppe aller Teilnehmer gibt es auch schon. Denn wir wollen in Kontakt bleiben, bis wir uns vielleicht früher oder später mal bei McKinsey wiedersehen. Denn Lust auf mehr hat dieser Workshop definitiv gemacht.

nach oben

Willst du mehr über unseren Partner McKinsey erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren