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Vorsichtige Neuorientierung

Kompass (Quelle: freeimages.com, pawel_231)

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Eigentlich war von Anfang an klar, dass für Julie nur eine akademische Karriere in Frage kommt. Dann hat sie sich aber doch für ein Praktikum bei McKinsey entschieden - und jetzt ist alles wieder offen.

Nach meinem ersten Master fing ich an zu zweifeln, ob eine reine Wissenschaftskarriere wirklich das Richtige für mich ist. Deshalb wollte ich zumindest einen kleinen Einblick in die Welt fernab der Universität bekommen. Ende 2010 lernte ich beim McKinsey Women's Day in Frankfurt mehrere McKinsey-Berater kennen. Und die passten so gar nicht zu meinem Vorurteil vom "monotonen Anzugträger in grau". Sie waren sympathische, lockere und vielseitig interessierte Menschen, mit denen ich mich auf Anhieb gut verstanden habe.

Acht Monate später machte ich mich als "Associate Intern" auf den Weg zu meiner ersten Studie. Dort war ich Teil eines internationalen McKinsey-Teams, das die strategische Neuausrichtung für ein Telekommunikationsunternehmen entwickelte. Es ging vor allem darum, künftige Wachstumsfelder für unseren Klienten zu identifizieren. Eine spannende und herausfordernde Aufgabe, bei der ich von Anfang an ein vollwertiges Teammitglied war.

Ist unser Klient organisatorisch gut aufgestellt?

Meine Aufgabe bestand darin zu analysieren, wie gut unser Klient organisatorisch für die Umsetzung neuer Strategien aufgestellt ist: Sind dafür genug Mitarbeiter an Bord? Haben sie die richtigen Qualifikationen? Können die Führungskräfte ihre Mitarbeiter motivieren? Um diese Fragen zu beantworten, arbeitete ich eng mit den Mitarbeitern des Klienten zusammen, führte eigenständig Interviews, diskutierte unterschiedliche Ansätze mit internen und externen Experten, entwickelte einen Fragebogen und wertete dessen Ergebnisse aus. Währenddessen stand mir stets ein großartiges Team zur Seite, mit dem die Zusammenarbeit unglaublich viel Spaß gemacht hat. Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als sehr offen, konstruktiv und hierarchiefrei. Besonders gut gefallen hat mir die Möglichkeit, von Anfang an sehr viel selbst gestalten zu können. Und die Herausforderung, mich in kürzester Zeit in ein komplett neues Themenfeld einzuarbeiten.

Mein Fazit

Mein McKinsey-Praktikum war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich habe viel gelernt, vor allem was Führung, Teamarbeit und effizientes Zeitmanagement angeht. Zudem habe ich sowohl bei McKinsey als auch beim Klienten Menschen kennengelernt, die ich sehr schätze und mit denen ich auch weiterhin in regem Kontakt stehe. Vor allem aber ist der Weg in die Unternehmensberatung für mich jetzt eine ernstzunehmende Option.

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Kommentar (1)

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  1. Michael

    Ich finde es immer wieder spannend, solche Erfahrungsberichte zu lesen. Es ist total interessant, wie unterschiedliche Menschen Unternehmen kennen lernen und entdecken. Krass, wie solche Erfahrungen - siehe Julie - die Karriereplanung über den Haufen schmeißen können.

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