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3D-Printing für die Automobilindustrie

Auto [Quelle: freeimages.com; Autor: gerard79 ]

Quelle: freeimages.com, gerard79

Kommen Autos bald aus dem 3D-Drucker? Welche Auswirkungen haben neue Technologien auf die Zulieferungskette von Automobilkonzernen? Diesen Fragen ging e-fellows.net-Stipendiatin Katharina beim McKinsey-Symposium 'Forschergeist 2014' in Berlin nach.

Titel und Thema der Veranstaltung

Symposium Forschergeist 2014 - eine Veranstaltung von McKinsey

Zeit und Ort

16. - 18. Mai in Berlin

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Wir waren 40 Teilnehmer und wurden von 13 McKinsey-Beratern betreut. Zusätzlich war für jeden Workshop ein Partner vor Ort, der einen Expertenvortrag zu dem jeweiligen Thema gehalten hat.

Seit 2011 promoviere ich an der LMU München im Bereich kardiovaskulärer Vorgänge. Als Grundlagenforscherin begeistere ich mich für molekulare Abläufe wie die Analyse eines Proteins. Mich faszinieren die Forschung und das analytische Denken, doch oft ist mir die Grundlagenforschung zu weit entfernt von der Praxis. Deshalb konnte ich mir nur schwer vorstellen, wie der Alltag eines Beraters aussieht. Ich wollte endlich wissen, wie die Wissenschaft und Beratung zu einander finden und wie ich meine naturwissenschaftlichen Kenntnisse in einer Beratung einbringen kann.

Case Study zum 3D-Printing

Am ersten Veranstaltungstag galt es eine Case Study zu lösen. Die 40 Teilnehmer konnten sich im Vorfeld für ein Thema entscheiden, das wir in kleineren Gruppen bearbeiteten. Ich habe mich mit meiner Gruppe mit dem Thema das 3D-Printing beschäftigt. Zwei Berater haben uns die Technik vorgestellt, die meisten Doktoranden hatten von der Technologie vorher nur oberflächlich in den Medien gehört. Am ersten Tag bekamen wir nicht nur einen Einblick in die Technik, sondern eine kurze Einführung in die Marktmöglichkeiten und Anwendungsbereiche des 3D-Printings. Als Gruppe untersuchten wir dann, inwiefern das 3D-Printing einen Einfluss auf die Lieferkette der Automobilindustrie hat. Hierfür sammelten wir Faktoren, die für  das Marketing, die Produktion, das Controlling und die Entwicklung bedeutend sind.

Abendprogramm mit ausgefallenen Cocktail-Kreationen

Am Abend ging es gemeinsam zum Hotel in Berlin-Mitte. Nach einer Erfrischungspause konnten wir zu Fuß zum Abendevent spazieren. Das McKinsey-Team hatte das "Cookies" ausgesucht - eine  Mischung aus Club und Restaurant. Nachdem wir die eigens kreierten Drinks wie „Forschergeist“ probiert hatten, genossen wir ein kulinarisches Highlight aus Quinoa und Wachtelei - mitten  auf der Tanzfläche. Nach dem Essen stand der Abend zur freien Verfügung. Es wurde gelacht und geplaudert. Ich habe die Zeit genutzt und mit vielen Teilnehmern und Berater gesprochen und über die Themen der anderen Workshops ausgetauscht.

Innovative Technologien im Haus der Bundespressekonferenz

Nach dem Frühstück gab es für alle Teilnehmer einen Vortrag über innovative Technologien. Dann ging es weiter in die einzelnen Arbeitsgruppen. Nach einem Vortrag über Chancen und Risiken des 3D-Druckens haben wir Ideen für konkrete Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Unsere Empfehlung an den Vorstand eines fiktiven Automobilherstellers: Einstieg in das 3D-Printing – aber mit Bedacht.  Bei der abschließenden Präsentation hat jede Gruppe ihr Resultat vorgestellt und so konnte jeder Teilnehmer sich über die vier großen Themen informieren.

Anschließend starteten wir den Abend mit einer Bootsfahrt über die Spree, wo wir bei Bier und Wein den Blick aufs Bundeskanzleramt und die Berliner Museen genossen. Gefeiert wurde dann im Club Spindler & Klatt.

Abschluss- Symposium

Nach einer langen Nacht war das gemeinsame Frühstück sehr willkommen. So gestärkt wurde uns die Einstiegsmöglichkeiten für Wissenschaftler bei McKinsey vorgestellt. Beraterinnen mit dem gleichen Hintergrund wie die Teilnehmer sprachen aus ihrer Erfahrung über die Arbeit in der Unternehmensberatung.  In netter Runde haben wir so das Symposium ausklingen lassen.

Fazit

Es war ein super Wochenende. Es hat mich gefreut, so viele nette Leute kennenzulernen. In lockerer Atmosphäre konnten wir die Arbeit eines Beraters kennenlernen und ich habe mir ein genaueres Bild von McKinsey als Arbeitgeber gemacht. Sowohl Laien, die noch nie an einer Case Study gearbeitet hatten, als auch Doktoranden, die bereits erste Eindrücke in Beratungen gesammelt hatten, hatten Spaß an der Arbeit und wurden gefordert. Wer als Doktorand mit dem Gedanken spielt, ob der Einstieg in die Unternehmensberatung für ihn in Frage kommt, sollte sich definitiv für Forschergeist 2015 bewerben.

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