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Lernen bei der Probe-Präsentation

Präsentation, Referat, Vortrag (Quelle: freeimages.com, Autor: DaVinciS)

Quelle: freeimages.com, DaVinciS

Welche Karrierechancen gibt es außerhalb der Forschung? Dieser Frage wollte e-fellows.net-Stipendiat Malek nachgehen, als er sich für das 'Horizon'-Event von McKinsey bewarb. Dort traf er auf Teilnehmer aus ganz Europa – und löste eine Fallstudie zum chinesischen Versicherungsmarkt. Bei der Probe-Präsentation wurde seine Gruppe ganz schön auseinandergenommen.

Weiß ich, was Consulting ist?

Ich kenne einige Kommilitonen, die in die Unternehmensberatung gegangen sind oder gehen wollen. Außerdem sind die großen Beratungsunternehmen stets auf den Berufsmessen der Unis vertreten. Man weiß also eigentlich schon mehr oder weniger, was Consulting ist, aber was bedeutet das ganz konkret? Was genau macht man als Unternehmensberater? Was sind die Aufgaben? Wie steige ich ein? Und stimmt es, dass man so viel reisen kann? Das alles waren Fragen, auf die ich bislang noch keine konkrete Antwort hatte. Aber auch zu anderen Dingen, die einem durch den Kopf gehen, hätte ich gern Antworten gehabt, bevor ich den großen Schritt ins Consultant-Dasein wagen würde. Und auf alle diese Fragen sollte mir die Veranstaltung die passende Antwort geben.

Alles, was das Studentenherz begehrt

McKinsey lud für "Horizon" drei Tage lang Studierende nach Berlin ein und bot ein Programm mit allem, was das interessierte Studentenherz begehrte: interessante Workshops, ein komfortables Hotel, verschiedene Freizeitaktivitäten, Essen in tollen Restaurants (und das nicht zu knapp) und jede Menge Möglichkeiten, den Beratern Fragen zu stellen.

Wie erobert man als Versicherung den chinesischen Markt?

Die Veranstaltung bestand im Prinzip aus einer Reihe von Höhepunkten, aber zwei ganz besondere möchte ich gerne herausheben: den eigentlichen Workshop und die Menschen (Teilnehmer wie Berater).

In dem Workshop haben wir eine Fallstudie bearbeitet, in der es darum ging, für ein europäisches Versicherungsunternehmen eine Markteinstiegs-Strategie in China zu erarbeiten. In kleinen Gruppen haben wir realistische Materialien bekommen und mussten unter simulierten Realbedigungen wie "echte" Unternehmensberater unsere Aufgabe lösen. Über zwei Tage hinweg haben wir Informationen zusammengetragen und diskutiert, Experten befragt sowie Lösungsvorschläge beraten, um schließlich dem Vorstand (unserem Auftraggeber) unsere Ergebnisse vorzustellen. Die Berater übernahmen die Rolle der Experten und Vorstände.

Wir wurden auseinandergenommen

Selbst für diejenigen, die schon mal Fallstudien gelöst  haben, sei gesagt, dass dieses Konzept sich durchaus von den anderen unterscheidet. Vor allem wird man vom simulierten Umfeld so behandelt, als wäre man bereits Unternehmensberater. Die Betreuer sind selbst alle Berater und wissen genau, worauf die Auftraggeber achten und wie sie sich verhalten. Daher wurden wir bei der ersten, internen Präsentation "auseinandergenommen", um uns für die Präsentation vor unseren strengen "Auftraggebern" zu rüsten - und entsprechend viel lernt man dabei.

Drei internationale Tage

Ohne die internationalen Teilnehmer wäre dieser Workshop sicherlich nicht so klasse gewesen. Eine solche Ansammlung von kreativen und interessanten Menschen aus den verschiedensten Ländern ist selten: Deutsche, Franzosen, Belgier,  Polen, Tschechen, Schweizer, Italiener, Spanier, Portugiesen und Engländer. Mit ihnen drei Tage zwischen Arbeit und Freizeit zu verbringen, das macht ein solches Event einfach spannend.

Mein Fazit

Mir jedenfalls hat "Horizon 2010" eine Menge gebracht. Ich habe viel gelernt, Spaß gehabt, tolle Leute getroffen, und nebenbei meine Zukunftsperspektiven neu geordnet. Es war ein schönes Erlebnis, und ich kann es wärmstens empfehlen. Und auf die Frage, ob es stimmt, dass man so viel reisen kann – die Antwort lautet ja. Für alles Weitere hört euch doch mal bei McKinsey um, vielleicht ist es ja genau das, wonach ihr sucht.

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