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Klimaschutz in Kitzbühel

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Quelle: freeimages.com, faberga

Business Technology Office? Davon hatte e-fellows.net-Alumnus Sönke noch nie gehört. Was dahintersteckt, fand der Elektrotechniker beim McKinsey-Event 'Wechselwirkungen' in Kitzbühel heraus. Dort grübelte er darüber nach, wie eine Software-Schmiede ihre CO2-Emissionen senken kann. Dabei konnte er sich außerdem als Theaterschauspieler neu entdecken und sich sportlich beim Raften und Klettern versuchen.

Titel der Veranstaltung

Wechselwirkungen - Business Technology Seminar von McKinsey

Datum und Ort

7. bis 10. Oktober an der McKinsey AlpineUniversity in Kitzbühel, Österreich

Teilnehmer

28 Studenten und Doktoranden aus Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Ingenieurwesen

Warum ich teilgenommen habe

Durch e-fellows.net und andere Quellen ist mir das Unternehmen McKinsey zwar bekannt, aber mehr als eine vage Vorstellung von der Tätigkeit eines Unternehmensberaters hatte ich trotzdem nicht. Völlig neu war mir der Begriff "BTO" - Business Technology Office - eine Abteilung, die zu McKinsey gehört und zu großen Teilen Naturwissenschaftler und Ingenieure beschäftigt. Da ich einfach neugierig war, was sich dahinter verbarg, bewarb ich mich und zählte zu den 28 glücklichen Studenten und Doktoranden, die an "Wechselwirkungen" in der McKinsey AlpineUniversity in Kitzbühel teilnahmen.

"Theatralischer" Einstieg

Dass die Veranstaltung nicht allzu förmlich und steif werden würde, konnte ich schon am Flughafen erahnen: Dort wurden wir nicht im Anzug, sondern im Freizeitdress begrüßt und hielten den Fellow Associate Florian wegen seiner unkomplizierten Art zunächst für einen weiteren Teilnehmer.

Der endgültige Eisbrecher war das Teambuilding: Die Aufgabe war die Aufführung eines fünfminütigen Theaterstücks in den späteren Kleingruppen. Meine fünfköpfige Gruppe hatte Florian zur Unterstützung, der uns im Anschluss auch durch die Case Study begleitete. Dabei wurde aus "dem Berater von McKinsey" spätestens dann "der Florian", als er sich von uns ohne mit der Wimper zu zucken als Pferd in das Stück einspannen ließ - im wahrsten Sinne des Wortes!

Der CIO sagt Hallo

So ging es dann gut gelaunt an den Kernpunkt der Veranstaltung: eine Case Study zum Thema "Green IT", welche zudem als Planspiel vorbereitet war. Unser Ziel war es, für das IT-Unternehmen "Your Software" die CO2-Emissionen in der IT um mindestens 20% zu senken und zudem mögliche Strategien für ein Marktwachstum zu erarbeiten. Trotz Zeitdruck war die Gruppe mit viel Spaß bei der Sache.

Damit es für unser Team auch nicht zu einfach werden würde, versagte unserem Betreuer bereits am zweiten Tag die Stimme. So musste bei Fragen von da an halt geflüstert werden. Zudem platzte spontan der CEO in unseren Teamraum und wollte Zwischenergebnisse gezeigt bekommen. Es sollten noch mehrere Treffen mit unterschiedlichen Funktionsträgern wie dem CIO oder dem CEO folgen. Nach jedem dieser Meetings gab es in der Gruppe ein nettes und offenes Feedback, durch das ich eine wichtige Lektion gelernt habe: Unterbrich niemals eine Führungskraft und höre erst einmal gut zu! Was selbstverständlich klingt, ist im Eifer der Besprechung  manchmal schwer einzuhalten, da jeder möglichst viele Dinge in kurzer Zeit ansprechen möchte.

Rafting zum Wachwerden

Abschluss für die Case Study bildete ein Zwischenbericht vor dem Vorstand von "Your Software". Die meisten Emissionen konnten wir einsparen, indem wir kleinere, ineffiziente Rechenzentren zu einem großen, modernen Rechenzentrum zusammenlegten. Dort sollten nach unserer Strategie die Server außerdem virtualisiert werden, um noch weniger CO2 zu emittieren.

Zuhörer war eine andere Gruppe, bei deren Präsentation wir zuvor beisitzen durften. Abschließend grübelten wir im strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse noch ein bisschen weiter, schließlich hätte jeder doch noch gerne die Druckkosten gesenkt oder noch eine weitere Marktstrategie entworfen. Für die fast unzähligen Möglichkeiten hätten wir gerne noch einen Tag mehr gehabt.

Apropos gutes Wetter: Um am Samstagmorgen wirklich wach zu werden, spendierte McKinsey eine Runde Rafting. Bei österreichischem Prachtwetter konnten wir uns gemeinsam mit unseren Betreuern in die doch recht frischen Fluten stürzen. Freizeit und Case Study standen in einem angenehmen Verhältnis, sodass unsere rauchenden Köpfe nicht überhitzten. Sei es an der Kletterwand, bei der Stadtführung oder beim Abendessen auf einer Hütte hoch über Kitzbühel: gelacht, gegessen und geplaudert wurde viel!

Fazit

Für jeden, der aus dem technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich kommt, war diese Veranstaltung aus drei Gründen sehr interessant: Einen solch umfangreichen Einblick in die Arbeit beim BTO von McKinsey bekommt man in so kurzer Zeit wohl kaum ein zweites Mal. Viel wichtiger fand ich aber: Ich konnte jeden der McKinsey-Mitarbeiter fragen und noch mal fragen bis ich fraglos glücklich war. Gerade dafür nahmen sich unsere Betreuer viel Zeit. Mir kam es  manchmal vor, als würde ich ein Verhör sowohl über das Berufsleben als auch über die Konsequenzen für das Privatleben führen. Und drittens bekommt man selten einen Kurzurlaub im Fünf-Sterne-Hotel mit exzellentem Essen, Raften und Klettern spendiert.

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