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Kreative Klientenarbeit erfordert oft unkonventionelle Ideen

Glühbirne Papierhaufen Hand (© lassedesignen - fotolia.com)

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Sind Unternehmensberater geniale Problemlöser oder eiskalte Rationalisierer? Jakob wollte den Vorurteilen, die gegen Unternehmensberater herrschen, auf den Grund gehen und machte sich auf ins McKinsey-Büro in München. Dort bekam er nicht nur Infos zum Einstieg bei McKinsey – er lernte auch, dass Berater niemals aufgeben – selbst wenn sie dafür  unkonventionelle Ideen entwickeln.

Titel und Thema der Veranstaltung

Face-to-Face mit McKinsey

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

6. November, 18 Uhr, McKinsey Büro München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Sieben Berater und Recruiting-Mitarbeiter von McKinsey sowie 16 e-fellows.net-Stipendiaten.

Die vielen Gesichter der Unternehmensberatung

Zweifelsohne polarisiert der Berater-Job. Für manche ist er der personalisierte Unheilbringer, der  zum Einsatz kommt, wenn gewohnte Strukturen geändert oder Jobs gestrichen werden. Ein Beruf, der ein hohes Maß an Belastbarkeit, Arbeit und auch Verzicht einfordert.

Für andere ist der Berater ein Retter in Not mit Problemlösungskompetenzen wie kaum ein zweiter. Er hilft Unternehmen, die in eine Sackgasse geraten sind, wieder auf die richtige Spur zu bringen oder in weite Ferne gerückte Ziele doch noch zu erreichen. Ein Beruf mit vielfältigem Arbeitsumfeld und Atmosphäre.

Diese konträren Meinungen stellen lediglich zwei Extreme auf einer breiten Skala dar. Die Wahrheit liegt, wie so oft, wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Gerade deshalb ist es wichtig, sich einen eigenen Eindruck von dieser kontrovers diskutierten Riege zu machen. Daher hatte  ich  einen guten Grund, mich  für das Face-to-Face mit McKinsey zu bewerben. Selbstverständlich kann man von einem dreistündigen Abend nicht erwarten, ein allumfassendes Bild vermittelt zu bekommen. Dennoch bekommt man ein Gefühl für diesen Beruf.

Regen? Bahnstreik? Stört uns nicht!

Die Vorzeichen für die Veranstaltung im Münchner Büro von McKinsey hätten schlechter nicht sein können. Der Herbst zeigte sich von einer seiner bisher unangenehmsten Seite und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer schien den Teilnehmern die Anreise erschweren zu wollen. Trotz dieser Hindernisse schafften es fast alle e-fellows.net-Stipendiaten rechtzeitig in München zu sein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde eröffnete Büroleiter Johannes Elsner den Abend. Mit seinem lockeren Auftreten nahm er uns sofort die übliche Anfangsnervosität. Während er sich lose an die perfekt vorbereiteten PowerPoint-Slides hielt, reihte er eine Anekdote aus dem Beraterleben an die andere.

Berater im Plüschkostüm

Wir erfuhren, wie Strukturierungsfähigkeit hilft, Berater zu werden und wie man den zeitaufwändigen Beruf mit Familie und Hobbys unter einen Hut bringt. Auch die Vielschichtigkeit des Beraterlebens verdeutlichte uns Joe – wie er von uns genannt wurde - an einem ungewöhnlichen Beispiel. Während eines Projekts in Stuttgart stellte er sich im Plüschkostüm in die Innenstadt, um die Wirksamkeit der erarbeiteten Marketingstrategien am eigenen Leib zu testen. Er scheiterte mit acht von zehn Strategien und verbrachte zwei Wochen in diesem Kostüm, bis er den richtigen Weg gefunden hat. So komisch dieses Beispiel auch klingen mag, zeigt es meiner Meinung nach sehr gut die Mentalität, die dahinter steckt. Nicht alle Strategien, die ein Berater ausarbeitet, werden sofort zu Gold. Er wird aber so lange daran arbeiten, bis sie funktionieren.

Dass Joe und alle anderen im Raum für ihren Job brennen, hat jeder gesehen. Das merkte man an der Begeisterung, die sie an jenem Donnerstagabend vor den Studenten zeigten. Auch beim anschließenden Get-Together haben wir uns rege ausgetauscht. Hier konnten wir gezielte und persönliche Fragen zu stellen. Ich glaube, der Abend wäre nicht so früh vorbei gewesen, hätte die Bahn an diesem Tag nicht gestreikt und einige von uns Studenten dazu gezwungen, die Veranstaltung frühzeitig zu verlassen.

Fazit

Abgesehen von den vielen unterhaltsamen Anekdoten bekamen wir noch Informationen zu Entwicklungs- und Aufstiegschancen sowie zum Bewerbungsprozess bei McKinsey. Den größten Wert der Veranstaltung aber hatten für mich nicht diese konkreten Infos, sondern die persönlichen und offenen Gespräche. Der Abend bot einen Blick hinter die kontrovers diskutierte Fassade „Unternehmensberatung“ und der lockere und herzliche Umgang unter den Beratern zeigte mir eine völlig neue Seite des Berufsbildes.

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Willst du mehr über unseren Partner McKinsey erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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