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Zum IT-Workshop nach Rom

Rom Forum Romanum (Quelle: freeimages.com, Artgeek3K)

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Wie hilft man einem 'Asian Dragon', in Europa Fuß zu fassen? Beim 'She leads IT'-Workshop in Rom konnte e-fellow Stefanie den Beraterjob kennenlernen: Mit einem fiktiven Terminplan und einem ungeduldigen CEO im Nacken entwickelte sie eine Strategie für ein asiatisches Software-Unternehmen. Als Belohnung lockte unter anderem eine Führung durch die italienische Hauptstadt.

Titel und Thema der Veranstaltung

"She leads IT – Connect with women IT leaders" ist ein Workshop, der  Frauen die Arbeit des Business Technology Office von McKinsey näherbringen soll

Zeit und Ort

14.11. bis 16.11.2013, Gran Melia Hotel, Rom

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

30 Studentinnen, Doktorandinnen und Young Professionals nahmen am Workshop teil und wurden von 16 McKinsey-Beraterinnen und -Recruiterinnen betreut.

Als Naturwissenschaftlerin hatte ich im Studium keinen Kontakt zu Unternehmensberatungen und konnte mir nur schlecht vorstellen, wie der Arbeitsalltag eines Beraters aussieht. Auf einer e-fellows.net-Veranstaltung hatte ich erste Eindrücke von McKinsey gesammelt. So wurde mein Interesse an diesem Beruf und an McKinsey geweckt. Am  "She leads IT"- Workshop habe ich teilgenommen, um ein besseres Verständnis von der Arbeit einer Beratung zu bekommen und erste Kontakte zu knüpfen.

McKinsey stellt sich vor

Gleich zu Beginn des Workshops herrschte eine ungezwungene Atmosphäre. Beim Essen lernten sich schon vor der ersten Präsentation die Teilnehmerinnen und McKinsey-Beraterinnen kennen. Als es darum ging, in kleinen Gruppen möglichst hohe Spaghetti-Türme zu bauen, wurde viel gelacht und fleißig geklebt und gesteckt. McKinsey-Partnerin Alena Kretzberg stellte das Unternehmen vor und war dabei sehr offen für Fragen. Vor allem für Studentinnen wie mich, die noch keine Erfahrung im Consulting haben, war diese Präsentation sehr interessant.

Wie hilft man einem "Asian Dragon", in Europa Fuß zu fassen?

Nach der Kaffeepause machten wir uns in Teams von fünf Teilnehmerinnen mit der Fallstudie vertraut, an der wir den Rest des Tages und den kommenden Morgen über arbeiten sollten. Unsere Aufgabe war es, einem asiatischen Software-Unternehmen, das eine renommierte europäische Softwarefirma aufgekauft hatte, aufzuzeigen, wie es aus diesem Merger den größten Profit herausholen und den europäischen Markt erschließen kann.

Die Teilnehmerinnen waren eine ganz gemischte Gruppe mit verschiedenen Studienhintergründen – von Natur- bis Wirtschaftswissenschaften war alles dabei.  Außerdem hatten alle einen unterschiedlichen Erfahrungsstand, was die Arbeit von Beratungen betrifft. Trotzdem konnten sich in meinem Team alle in den Fall einbringen. Wir arbeiteten uns durch das umfangreiche Vorbereitungsmaterial zu Wirtschaftslage, Unternehmensstrukturen und Umsatzinformationen der Produkte, und entwickelten gemeinsam Strategien und Ideen zur Lösung der Aufgabe.

Kommunikation ist Trumpf

Zur Bearbeitung der Fallstudie hatten wir insgesamt acht Stunden Zeit. Um das Ganze realistischer zu machen, bekamen wir zu Beginn einen Terminplan: Es waren Meetings mit Unternehmensvertretern geplant. In diesen Meetings und auch in einem unangekündigten Besuch des ungeduldigen CEO lernten wir, dass Kommunikationsfähigkeit für Berater ebenso wichtig ist wie analytisches Denken - denn viele  hilfreiche Details für die Fallstudie mussten wir uns durch  unsere Fragen in den Meetings erarbeiten.

Wir präsentierten unsere Ideen, Ergebnisse und die Abschätzung des Gewinns durch die vorgeschlagenen Neuerungen auf einem Flipchart und mussten teilweise auch Ideen und Berechnungen  in einer fiktiven Vorstandssitzung rechtfertigen.

Die Arbeit an der Studie hat uns allen viel Spaß gemacht – trotz des Zeitdrucks. Die Stadtführung durch Rom, das leckere Dinner im Hotel und die anschließende Party am Abend boten ein willkommenes Kontrastprogramm.

Tipps fürs Vorstellungsgespräch

Der letzte halbe Tag stand ganz unter dem Motto unserer Einstiegsmöglichkeiten bei McKinsey. Kristin Tuot zeigte uns in einer Präsentation die verschiedenen Karrierestufen und den typischen Ablauf eines Vorstellungsgesprächs. Anschließend ging es ans Praktische: In Fünfergruppen hatte jeder von uns die Chance, ein Bewerbungsgespräch bei McKinsey zu simulieren. Dabei bekamen wir unterschiedliche Fallstudien, die wir unter Hilfestellungen des interviewenden Mitarbeiters lösen sollten.

Ich habe so viele hilfreiche Rückmeldungen dazu bekommen, wie ich mich auf ein etwaiges Interview bei McKinsey vorbereiten kann. Die Stimmung war dabei immer freundlich und ungezwungen, auch das Feedback für die anderen Teilnehmerinnen in der Gruppe war für alle hilfreich.

Fazit

Der "She leads IT"-Workshop war für mich persönlich das ideale Event, um detaillierte Einblicke in die Beratungsbranche zu erhalten. Sowohl Laien, die noch nie an einer Case Study gearbeitet haben, als auch Studentinnen, die bereits erste Eindrücke in Beratungen gesammelt hatten, hatten Spaß an der Arbeit und wurden gefordert. McKinsey und das Business Technology Office schafften es, uns ein vielseitiges Programm zu bieten, in dem auch Freizeitaktivitäten nicht fehlten. Im Interview-Training am Ende bekam dann jeder Einzelne noch hilfreiche Tipps mit auf den Weg.

Für Frauen wie mich, die großes Interesse an IT-Themen haben, und außerdem McKinsey näher kennenlernen wollen, ein ideales Event. Ich habe in Rom  wirklich viele nette und interessante Leute getroffen.

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