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Einstieg ins IT-Consulting (2. Teil)

Anna hat sich nun bei KPMG eingearbeitet und ist bereits auf ihrem ersten Projekt. Zwar wurde sie von ihrer Chefin ins kalte Wasser geworfen, aber immerhin bekam sie vorher Schwimmflügelchen.

In meinem ersten Tagebuchbericht erzählte ich von meinem außergewöhnlichen Einstieg bei KPMG. Entsprechend gespannt war ich zu sehen, wie sich die eigentliche Arbeit gestalten würde. Ein global agierendes Unternehmen wie KPMG muss sich nach außen natürlich mit einheitlichen Standards präsentieren. Deshalb bekam ich in den ersten Tagen erst einmal Vorlagen für Namensschilder, Präsentationen und Vertragsunterlagen.

Bald hatte ich einige meiner Kollegen aus dem ERP (Enterprise Resource Planning) Consulting und alle aus unserem CRM (Customer Relationship Management) Team kennengelernt. Meine Kollegen nahmen mich sehr freundlich auf, zeigten mir, wo es das beste Mittagessen gibt, und halfen, mein Firmenhandy und die Visitenkarten zu bestellen. Bereits nach einigen Tagen erkannte ich die Bedeutung eines wichtigen Aspekts des Beratungsalltags: die Menschen. Nicht selten kommt es vor, dass an Projektergebnissen bis zur letzten Minute gearbeitet wird und man mit seinem Team 15 Stunden am Tag verbringt, ein Mix aus Arbeits-, Reise- und Freizeit. Nach solchen Tagen war ich sehr glücklich, dass ich mich auf meine Teamkollegen absolut verlassen kann und sie sehr hilfsbereit, humorvoll und intelligent sind.

Nach solchen Tagen war ich sehr glücklich, dass ich mich auf meine Teamkollegen absolut verlassen kann und sie sehr hilfsbereit, humorvoll und intelligent sind.

Vorbereitung auf den Projektalltag

In einer Beratung ist die Lernkurve bekanntlich besonders steil. Auch ich machte diese Erfahrung. Meine Chefin, Antje-Kathrin Schumann, veranstaltete in den ersten drei Wochen in unserem CRM Team intensive interne Schulungen. So hatte ich von Anfang an sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Schulungen gab es in folgenden Themen: 

  • Business Excellence - wie verhalte ich mich beim Kunden, was sind hier die KPMG-Standards?
  • Organisational Excellence - wie organisiere ich meinen Alltag inklusive Folienstruktur und Outlook?
  • Workshop Excellence - wie strukturiere ich einen Workshop und führe diesen durch?

Diese Schulungen sind darauf ausgerichtet, die Projekte beim Kunden langfristig, effizient und produktiv zu gestalten. Obwohl ich bereits viel praktische Erfahrung gesammelt hatte, merkte ich allein in der Art des Schulungsaufbaus und der Durchführung deutlich den Unterschied zwischen KPMG und meinen bisherigen Arbeitgebern.

Ins kalte Wasser - aber nicht ohne "Schwimmflügelchen"

KPMG Ente [Quelle: KPMG]

Ein wichtiger Teil meiner zukünftigen Aufgaben wird es sein, Kunden zu ihrem Optimierungspotenzial zu beraten. Daher zielte die Hälfte der Schulungen darauf ab, mein inhaltliches Wissen zum CRM Consulting weiterzuentwickeln. Und zur Aufgabe eines jeden Unternehmensberater gehört es, sich schnell in eine neue Situation hineinzuversetzen und keine Angst vor neuen Inhalten zu haben.

Ein beliebtes Motto meiner Chefin heißt: "Ihr werdet ins kalte Wasser geworfen, aber ihr bekommt Schwimmflügelchen". Diese intensiven Vorbereitungen waren meine Schwimmflügelchen, und nun wollte auch ich ins kalte Wasser und das Leben als Unternehmensberaterin in einem Projekt beim Kunden kennenlernen. Bald nach dem Einstieg wurde ich tatsächlich in eines der laufenden Projekte bei einem global agierenden Pharmaunternehmen einbezogen.

Mein erstes Projekt

Meine Vorkenntnisse aus dem Praktikum in einem großen Automobilkonzern halfen mir weiter, mich schnell in einem komplexen Unternehmen zurechtzufinden. Bereits in den ersten Meetings wurde die Notwendigkeit für Customer Management und für unsere Beratungstätigkeit ganz deutlich sichtbar. Denn egal wie gut die Dienstleistung oder das Produkt eines Unternehmens auch ist: Wenn es nicht in der Lage ist, die internen Vertriebs-, Marketing- und Sales-Prozesse zu steuern, kann dies schnell zu unzufriedenen Mitarbeitern führen. Die Unzufriedenheit überträgt sich mittelfristig auf die Kunden, und langfristig kann das Unternehmen die Marktposition nicht mehr halten.

Unsere Projekte sind darauf ausgerichtet, unsere Kunden auf genau solche Szenarien vorzubereiten, indem wir Verbesserungspotenziale ermitteln und entsprechende Maßnahmen umsetzen. Dafür müssen wir Daten, Prozesse und Systeme analysieren, um Zeit, Kosten oder Ressourcenpotenziale beurteilen zu können.

Einige in meinem Team arbeiten intensiv am Vertragswesen unseres Mandanten, um dafür einen internationalen Standard zu schaffen. Später wird dies im sogenannten "Roll-out" umgesetzt. Meine erste Aufgabe war es, die Prozesse zu beschreiben und Prozessschritte festzulegen. Damit werde ich auch die kommenden Wochen noch sehr beschäftigt sein. Mehr zu meinen Tätigkeiten außerhalb der Projektarbeit folgen dann im nächsten Teil des Tagebuchs.

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