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Einstieg ins IT-Consulting (1. Teil)

Anna S., Einsteigerin im IT Consulting [Quelle: KPMG]

Quelle: KPMG

Die erste Fallstudie – und dann gleich mit der Senior Managerin von KPMG. Doch Anna ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich wenig später ihren Direkteinstieg. Gut, dass sie mithilfe von anderen Bewerbungsgesprächen geübt hatte.

Alles begann mit dem World Business Dialogue (WBD) im März 2015. Der WBD wird seit Jahren von Kölner Studenten organisiert und lockte auch dieses Mal 300 Studenten aus 80 Nationen nach Köln. Die Organisatoren, selbst Studenten, hatten eine Reihe von Vorträgen mit bekannten Vertretern der Wirtschaft veranstaltet. Zudem fanden mehrere Workshops mit Unternehmen statt – unter anderem auch mit KPMG, das einen Case-Study-Workshop für 20 zuvor ausgewählte Studenten anbot. Ich war eine von ihnen.

20 Minuten Probe, fünf Minuten Auftritt

Als ich den Raum betrat, in dem der Workshop stattfand, empfing mich eine sympathische Frau an der Tür. Später erfuhr ich, dass es die Senior Managerin persönlich war. Nach einer Vorstellung des Unternehmens ging es auch schon an die Fallstudie, die wir in Fünfer-Teams bearbeiten sollten. Das Thema lautete "Be passionate about Fashion" und ging indirekt ums IT Consulting. Wir hatten nun ganze 20 Minuten Zeit, um eine fünfminütige Präsentation vorzubereiten. Diese Situation kannte ich bis dato nicht, denn neben dem Zeitdruck kam eine weitere Komponente dazu: die mir bis dahin unbekannten Gruppenmitglieder. Zuvor hatte ich zwar Case Studies aus Büchern geübt, jedoch noch nie "live" bearbeitet - und jetzt gleich mit KPMG.

Diese Tatsachen blendete ich lieber aus und diskutierte mit meinen Gruppenmitgliedern über mögliche Lösungsansätze. Da die KPMG-Mitarbeiter die ganze Zeit im Raum waren, nutzte ich die Gelegenheit, die Senior Managerin direkt zu unserer Lösung zu fragen, was im anschließenden Feedback von ihr als positiv gewertet wurde.

Direkteinstieg? Umso besser!

Überhaupt war die Rückmeldung zu meiner Präsentation und Gruppenpräsenz sehr positiv, auch wenn es natürlich Verbesserungsvorschläge gab. Ich spürte schnell, dass KPMG die Veranstaltung tatsächlich als Recruiting-Event nutzte, denn die Managerin kam direkt auf ein Praktikum zu sprechen. Da ich aber kurz vor meinem Master-Abschluss stand und bereits einschlägige Praktika in der Unternehmensberatung gesammelt hatte, war ich eher an einem Direkteinstieg interessiert. Die Antwort: "Umso besser".

Wir tauschten also unsere Visitenkarten aus, und ich bekam am selben Abend eine offizielle Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Niederlassung Düsseldorf. Zwei Wochen später traf ich die Senior Managerin noch einmal zum intensivieren Kennenlernen und zu einer weiteren Case Study. Ähnlich wie beim ersten Treffen wurde dabei mein Wissen im Customer Management sowie das Auftreten beim Kunden getestet. Nach einem positiven Feedback zu diesem Termin galt es, die letzte Hürde zu überwinden: das Gespräch mit dem Partner. Auch hier hat mich die optimale Organisation des Bewerbungsprozesses sehr positiv überrascht, denn bereits am nächsten Tag bekam ich die Einladung.

Bewerbungsgespräche als Trainingslager

Von nun hatte ich genau drei Wochen Zeit, mich auf das alles entscheidende Interview mit dem Partner vorzubereiten. Hierfür ging ich Zahlen, Fakten und Publikationen von KPMG zum Thema IT durch, vereinbarte aber auch weitere Termine für Vorstellungsgespräche mit anderen Unternehmen. So wurde ich sicherer in meiner Präsenz, im Trainieren von Cases und verstand mit jedem Gespräch besser, was Beratungsunternehmen von ihren Mitarbeitern wollen.
Das Partnergespräch verlief sehr angenehm und war vor allem sehr informativ für mich. Ich erfuhr wichtige Details über meine potenzielle Abteilung, die Projekte als IT Consultant und das Arbeiten mit SAP. Und offensichtlich konnte ich von meinen Qualifikationen überzeugen: Einige Tage später rief mich der KPMG-Partner persönlich an und beglückwünschte mich zu meiner neuen Stelle.

Der erste Arbeitstag

Quelle: KPMG

Der Berufsstart erfolgte prompt einen Tag nach der Ankunft in Düsseldorf. Nachdem ich mein Team kennengelernt hatte, versammelten sich alle neuen Mitarbeiter, sowohl Praktikanten als auch Manager, im Foyer und wurden von zwei HR-Mitarbeitern abgeholt. Auf dem Weg in die Büroräume konnte ich bereits erste Kontakte knüpfen und zukünftige Arbeitsbereiche besprechen. Nach ein paar organisatorischen Informationen und einem Mittagsbuffet erklärte uns ein IT-Mitarbeiter unsere Accounts und die Software. Den gesamten Nachmittag verbrachte ich damit, mich in die wichtigsten Themen zur IT-Sicherheit einzuarbeiten. Schließlich durfte ich meinen ersten KPMG-Feierabend am schönen Rhein genießen.

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