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Die Wirtschaftsprüfung schmackhaft gemacht

Quelle: freeimages.com, Autor: OmirOnia

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Wirtschaftsprüfer? Das sind doch die, die ein grausam schweres Examen bestehen müssen und im Beruf nichts als Häkchen machen, oder nicht? Vorurteile über die Arbeit eines Wirtschaftsprüfers gibt es genug. Bei der KPMG's Lecture konnte e-fellow Victor sie auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Jetzt weiß er auch, wie man die 'busy season' leichter meistert.

Titel und Thema der Veranstaltung

KPMG's Lecture "Berufsbild im Wandel – Wirtschaftsprüfer 2020"

Zeit und Ort

19. Juni 2013 in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Thomas Kagermeier aus dem Bereich Audit, fünf weitere KPMG-Mitarbeiter aus den Bereichen Audit, Tax und Advisory sowie 20 Teilnehmer

"Super! KPMG hat mich eingeladen!" Ich war sehr froh, die Teilnahmebestätigung für die Veranstaltung in Händen zu halten. Ich hatte mich für die KPMG's Lecture "Berufsbild im Wandel – Wirtschaftsprüfer 2020" beworben, weil die Wahl der Vertiefungsgebiete in meinem BWL-Studium bald ansteht. Ich wollte wissen, ob dieser Beruf, über den es unzählige Vorurteile gibt, etwas für mich ist.

Die Wahrheit über Examen und "busy season"

In der Münchner KPMG-Niederlassung angekommen, wurden wir nach wenigen Minuten abgeholt und in den Seminarraum begleitet. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Referenten Thomas Kagermeier starteten wir mit der Lecture, die wie ein Workshop ablief. Die erste Frage des Referenten überraschte uns: "Welche Vorurteile kennen Sie über den Beruf des Wirtschaftsprüfers?" Stille. War ich nicht hier, um die Vorurteile abzubauen und nun sollten sie wieder aufgewärmt werden? Vorsichtig berichteten einige Teilnehmer, was sie bereits über diesen Beruf gehört hatten: "Ein öder Job, es werden nur Häkchen gemacht … Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, vor allem während der 'busy season' … Man muss ein unmenschlich schweres Examen meistern."

Wie Herr Kagermeier zugab, ist das alles nicht ganz falsch. Danach gelang es ihm jedoch mühelos, uns den Beruf schmackhaft zu machen. Der Job sei keineswegs langweilig, weil man immer wieder neue Unternehmen kennenlerne, die jeweils völlig verschiedene Lösungen benötigten. Der Stress während der "busy season" könne durch langen Urlaub in den Sommermonaten kompensiert werden. Das Examen sei zwar schwer, aber machbar: Immerhin fünfzig Prozent würden es schaffen.

Zahlenaffinität ist alles

Auch die Berufsanforderungen wurden angesprochen. Fundierte Kenntnisse im Bereich Rechnungslegung und Controlling sowie generelle Zahlenaffinität sind sehr wichtig. Bevor die eigentliche Prüfung des Unternehmens beginnt, ist besonders die Kontrolle der unternehmensinternen Kostenrechnung wichtig. Es muss geklärt werden, wie verlässlich Daten und Zahlen des Mandanten sind. Darum sind Kenntnisse im Bereich Controlling von großem Vorteil.

Die Wirtschaftsprüfer-Teams bestehen aus einer Kerngruppe, die die eigentliche Prüfung vornimmt. Die Zuarbeit leisten viele Experten, die sich mit einem bestimmten Bereich, zum Beispiel Pensionsrückstellungen, sehr genau auskennen. Herr Kagermeier berichtete auch, dass der Wirtschaftsprüfer für grobe Fehler in seiner Prüfung haftbar ist. Er unterschreibt diese mit seinem Namen und nicht im Auftrag von KPMG.

Dialog statt Vortrag

Zum Ende kamen fünf Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen von KPMG zu Wort. Sie berichteten von ihren Berufsfeldern Audit, Tax und Advisory und davon,wie sie zu KPMG gekommen sind. Sie erzählten auch von der kollegialen und angenehmen Atmosphäre, was mich überraschte angesichts der zum Teil sehr großen Arbeitsbelastung, die bei KPMG herrscht.

Besonders gefallen hat mir der Dialog während der KPMG’s Lecture. Die Mitarbeiter von KPMG haben uns immer wieder ins Gespräch eingebunden und nie länger als zwei oder drei Minuten gesprochen, sondern die Fragen immer an uns weitergegeben.

Nicht nur beim Kunden vor Ort

Während des anschließenden Get-togethers konnten wir in einem entspannten Rahmen weitere Fragen zum Berufsalltag sowie zu Arbeitsbedingungen und Aufgaben stellen. Ich wollte wissen, inwieweit eine Abschlussprüfung vorbereitet werden könne, um sich in der "busy season" etwas zu entlasten. Die Antwort war, dass die Mitarbeiter nach einer größeren Pause im Sommer bereits mit den Vorbereitungen der Abschlussprüfung beginnen. Das hat mich erstaunt, weil ich dachte, dass immer beim Mandanten vor Ort gearbeitet werden müsse. Allerdings lässt sich Vieles auch mit Hilfe der Erfahrungswerte aus früheren Jahren vorbereiten.

Fazit

Mir hat die KPMG‘s Lecture sehr gut gefallen, weil sie einen Einblick in den Berufsalltag aus erster Hand bot. Ich kann mir sehr gut vorstellen, später in diesem Bereich ein Praktikum zu machen, um KPMG noch besser kennenzulernen. Überrascht war ich vor allem von der angenehmen, kollegialen Atmosphäre, die wesentlich zum Erfolg des Tages beigetragen hat.

Ich kann die Teilnahme nur empfehlen! Und an KPMG: Danke!

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