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Berater zwischen Finance und IT

Kreditkarte, Kredit, Geld, Bafög [Quelle: freeimages.com, Autor: wundelman]

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Kundentermine, Teambuilding-Events, Netzwerken - so weit, so normal für eine Beratertätigkeit. Die Verknüpfung von Finanz- und IT-Wissen ist jedoch eine besondere Herausforderung. Steven Hartmann weiß jedenfalls die verschiedenen Facetten seines Berufsalltags bei KPMG zu schätzen.

Den meisten dürfte KPMG nur als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bekannt sein. Was viele nicht wissen ist, dass KPMG mit seinen Services viel breiter aufgestellt ist, als sich ausschließlich mit der Prüfung von Bilanzen zu beschäftigen. Diese Besonderheit war nur ein Grund, mich bewusst für KPMG als Arbeitgeber zu entscheiden. Aber auch den Bezug zur IT, den ich in meiner bisherigen Laufbahn hatte, wollte ich nicht verlieren. So kam es, dass ich Mitte 2014 über das Event "e-fellows.net working Consulting" meine aktuelle Stelle bei KPMG Financial Services - Business Technology fand, einer Organisationseinheit, in der die Verbindung von Finanz- und IT-Kenntnissen besonders spannende Aufgaben bietet.

Der Kunde hat Vorrang

Wie so oft im Bereich Financial Services, ist auch bei mir Frankfurt am Main das Zentrum meines beruflichen Wirkens. Ich versuche immer vor der Rush-Hour durchzurutschen, um in den ersten 30 Minuten des Tages die Mails vom Vortag abzuarbeiten. Ganz oben auf meiner Prio-Liste stehen natürlich die Mails des Kunden - einer Bank - aber gleich danach die unserer Partner. KPMG ist ein partnergeführtes Unternehmen - was für mich erst einmal neu war, aber im Arbeitsalltag gut funktioniert: Die Berichtswege sind kurz und die Stimmen jeder Hierarchieebene finden offenes Gehör - egal ob Associate, Senior Associate oder Assistant Manager. Zudem sind alle Alters- und Erfahrungsstrukturen in den Teams vertreten, was das Arbeiten umso interessanter gestaltet.

Vorausdenker im Vorteil

Mein Team, das sind übrigens: ein Kollege gleichen Grades, ein äußerst hilfreicher Praktikant, der über eine KPMG’s Lecture auf uns aufmerksam geworden ist, sowie die projektverantwortliche Senior Managerin, mit der wir regelmäßig über die aktuellen Fortschritte und das weitere Vorgehen in unserem Projekt sprechen. Sie sorgt für die projektübergreifende Abstimmung innerhalb des Programms und stellt so sicher, dass wir am Ende des Weges das Ziel nicht verfehlen. Bei dem Projekt geht es um die konzernweite Erfassung von Zugeständnissen finanziell notleidender Schuldner. Wir unterstützen dabei in enger Abstimmung mit der Bank die Implementierung einer geeigneten IT-Lösung. Das beinhaltet den gesamten Projekt-Lebenszyklus von der Konzeption über die Umsetzung bis zum Test der Lösung.

Wie in einem Projekt dieser Größenordnung üblich, ist mein Tag zu einem großen Teil von Abstimmungsterminen mit den verschiedenen Ansprechpartnern des Projekts bestimmt. Dabei legen wir größten Wert auf die Vorbereitung der Meetings. Denn das Vorausdenken, die Erzeugung von Ergebnissen, bevor sie der Kunde nachfragt, und die Vorbereitung von Entscheidungsvorlagen sowie Empfehlungen, die der Kunde nur noch freizugeben braucht, sind für mich persönlich die Eigenschaften, durch die wir uns von anderen abheben. Was braucht man vor allem dazu? Ich würde sagen Weitsicht, die Einstellung, dass man die Zeit des anderen so effizient wie möglich nutzen sollte, und Qualitätsbewusstsein.

Netzwerkpflege dank Lunch Dates

Die meiste Zeit des Tages arbeite ich an den nächsten Meilensteinen des Projekts. Egal ob Konzeptstudie, Fachkonzept oder Testfälle: Jedes Dokument bedarf mehrerer Abstimmungs- und Review-Schleifen. Natürlich stößt man bei der Erstellung solcher Dokumente auch mal an seine Grenzen, was die Fachkenntnisse oder besten Vorgehensweisen angeht. In solchen Situationen ist es äußerst hilfreich, jemanden in seinem KPMG-Netzwerk zu haben, der einem weiterhelfen kann. Der Stellenwert von Networking ist daher auch in der Beratungswelt nicht zu unterschätzen. Manchen mag es aufwändig vorkommen, das eigene Netzwerk zu pflegen, für erfolgreiche Berater ist es aber unabdingbar. Gute Beziehungen kann man aber auch nicht erzwingen. So versuche ich beispielsweise, in lockeren "Lunch Dates" meine Kontakte zu halten. Außerdem fördert KPMG selbst mithilfe zahlreicher Teambuilding-Events den interdisziplinären Austausch.

Fußball, Judo und Laufen als Ausgleich

Und wie ist es bei all diesen Aktivitäten um die Work-Life-Balance bestellt? Auch wenn es vereinzelt zu Belastungsspitzen kommen kann, bleibt neben dem Job noch genügend Raum für Privates. Bei mir sind das aktuell meine baldige Hochzeit, Treffen mit Freunden und Kollegen oder sportlicher Ausgleich in Form von Fußball, Judo und Laufen. All das wäre nicht möglich, wenn ich immer als Letzter das Büro verlassen würde. In der Regel endet mein Tag gegen 18 Uhr. Sollte dann doch die eine oder andere Überstunde erforderlich sein, dann kann ich in Abstimmung mit meinem Team Überstunden zeitnah in Urlaub umwandeln. Dies sind nur ein paar Gründe, warum es mir morgens nicht schwerfällt, vor der Rush-Hour loszufahren.

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