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Eine duale Studentin zieht Bilanz

Vom Wirtschaftsgymnasium in die Wirtschaftsprüfung: Nach 13 Jahren Schule wünschte sich Anne Abwechslung von der grauen Theorie und entschied sich für ein duales Studium bei KPMG. Dort prüfte sie sich in den letzten eineinhalb Jahren einmal quer durch Süddeutschland.

Mein duales Studium dauert drei Jahre, wobei sich Theorie- und Praxisphasen alle drei Monate abwechseln. In der Theoriephase absolviere ich den Bachelor-Studiengang "Rechnungswesen, Steuern, Wirtschaftsrecht – Wirtschaftsprüfung" an der DHBW Stuttgart, in der Praxisphase werde ich im Bereich Audit Corporate bei Jahresabschlussprüfungen ausgebildet.

Bewerbungsgespräch im Outback

Da ich mein Abitur an einem Wirtschaftsgymnasium absolviert habe, war mir klar, dass ich etwas mit Wirtschaft studieren wollte. Um allerdings nach 13 Jahren Schule nicht weiterhin nur über Büchern zu sitzen und schon im Studium Praxiserfahrung zu sammeln, erschien mir ein duales Studium die beste Alternative. Als eine der Big-Four-Gesellschaften machte KPMG von Anfang an einen sehr guten Eindruck auf mich, auch im Hinblick auf die Fördermöglichkeiten in und nach dem Studium. Außerdem war der Bewerbungsprozess unkompliziert und flexibel. Mein erstes Bewerbungsgespräch mit der Personalabteilung in Stuttgart führte ich beispielsweise per Telefon, während ich 16.000 Kilometer entfernt im australischen Outback saß.

Erst die Theorie ...

Am Starter-Tag im September wurden alle Neueinsteiger bei KPMG begrüßt. Anschließend legten wir dualen Studenten erst einmal mit der Theoriephase los, um im Januar gut vorbereitet in unsere erste Busy Season zu starten. Die Vorlesungen an der DHBW werden meist von Dozenten aus der Praxis gehalten, die die Inhalte sehr anschaulich vermitteln und viele Bezüge zum Berufsalltag herstellen. Da mein Kurs mit circa 30 Studierenden relativ familiär ist, entwickelten sich schon in der ersten Theoriephase Lerngruppen, aber auch enge Freundschaften.

Arbeiten in der Lerngruppe [Quelle: KPMG]

... dann die Praxis

Wer denkt, dass duale Studenten in der Praxisphase nur fürs Kaffeekochen und Kopieren zuständig sind, liegt falsch: Von Anfang an habe ich eigene Prüfgebiete zugeteilt bekommen. So fühlte ich mich sofort als geschätztes und vollwertiges Mitglied in meinem jeweiligen Prüfungsteam. Und eines kann man über alle Kollegen bei KPMG sagen: Egal wie stressig der Tag und wie eng die Deadline ist, jeder hat sich Zeit genommen, um Fragen zu klären und Tipps zu geben. Gefühlt habe ich daher in der Praxisphase doppelt so viel über Rechnungslegung, Bilanzierung und spezielle Sachverhalte der Abschlussprüfung gelernt wie in den Vorlesungen.

Bei der Arbeit in der KPMG-Niederlassung [Quelle: KPMG]

Abwechslung statt eintönigem Alltag

Mittlerweile habe ich die Hälfte meines dualen Studiums hinter mir und zwei Busy Seasons erlebt. Unglaublich interessant finde ich die Abwechslung im Job. Ich war sowohl bei der Jahresabschlussprüfung von großen Konzernen dabei als auch bei der von mittelständischen Unternehmen; ich habe bei Motorenherstellern, in der Energiebranche und bei einem Krankenhaus geprüft. Die Arbeit hat mich quer durch Süddeutschland geführt, sei es auf mehrwöchigen Hotelmandaten, bei Einsätzen rund um Stuttgart, aber auch bei Mandaten, welche ich von der Niederlassung in Ulm mitbetreut habe. Wer also denkt, dass man in der Wirtschaftsprüfung das ganze Jahr über nur im dunklen Kämmerchen sitzt, liegt falsch. Und sollte man sich nach den vielen spannenden Eindrücken, die die Arbeit bei KPMG mit sich bringt, doch mal wieder nach dem entspannten Studentenleben sehnen, so hat man als dualer Student das Glück, dass den drei aufregenden Monaten in der Wirtschaftsprüfung eine nicht weniger interessante Theoriephase in der Uni folgt.

 

Mittagspause auf der Dachterasse [Quelle: KPMG]
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