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Zwischen Aktennotiz und Unternehmenskauf (3. Teil)

Verhandlungsraum Büro (Quelle: freeimages.com, abxtrim)

Quelle: freeimages.com, abxtrim

Die Gesichter werden vertrauter, das Verirren in den Büros seltener - mittlerweile hat sich Frühjahrspraktikantin Elisabeth schon gut bei Hengeler Mueller eingelebt. Zusammen mit einem jungen Anwalt berät sie einen Mandanten - und erlebt dabei vom Mandantenanruf bis zur Übergabe des Ergebnisses jeden Arbeitsschritt mit.

In der dritten Praktikumswoche bei Hengeler Mueller ist ein bisschen Alltag und damit auch Ruhe eingekehrt in mein Praktikantenleben. Auf der Suche nach der Kaffeemaschine oder nach einzelnen Anwaltsbüros verlaufe ich mich immer seltener, auf dem Flur erkenne ich schon viele Gesichter und ich betrete die schicken Büroräume am Morgen immer selbstverständlicher. Nur mein Namensgedächtnis scheint von meinem fortschreitenden Einleben bei Hengeler Mueller leider noch nichts mitbekommen zu haben – bis jetzt habe ich das aber mit einem umso freundlicheren "Guten Morgen" und einem netten Lächeln (hoffentlich) gut überspielen können.

Am Dienstagmorgen fand das dritte Corporate Breakfast statt, dieses Mal zum Thema "Öffentliches Recht". Der Vortrag war besonders durch die vielen Praxisbeispiele aus vergangenen und aktuellen Mandaten sehr interessant. Abgesehen von einem weiteren Corporate Breakfast am Freitag zum Thema M&A habe ich diese Woche vor allem die Aufgaben der Tutoren erledigt und zusammen mit meinem Team an der Fallstudie zum Unternehmenskauf gearbeitet.

Ein neues und lehrreiches Mandat

Eine der größeren Aufgaben bekam ich von einem recht jungen Anwalt, der selbst erst vor kurzem das 2. Staatsexamen absolviert hat. Für ihn war das Mandat genau so neu wie für mich und es war sehr lehrreich zu beobachten, wie strukturiert er sich in die neue Thematik einarbeitete. Es ging um eine kurze Notiz für einen Mandanten, der uns eine juristische Frage zu einem älteren Vertrag gestellt hatte. Ich sollte einen Teilaspekt dieser Notiz recherchieren und verfassen. Diese Aufgabe war spannend, weil ich vom ersten Mandantenanruf bis zur Übergabe des Ergebnisses jeden Schritt mitverfolgen konnte.

Hilfe vom Anwalt

Ansonsten bearbeitete ich noch kleinere Rechercheaufgaben und beschäftigte mich, soweit es die Zeit zuließ, mit meinen Kollegen mit der Fallstudie zum Unternehmenskauf. Gemeinsam sollten wir einen Unternehmenskaufvertrag überarbeiten und mit käuferfreundlichen Anmerkungen versehen. Da der betreuende Anwalt uns netterweise schon auf die zentralen Probleme des Kaufvertrages hingewiesen hatte, war die Aufgabe mit Hilfe eines Handbuchs für Vertragsklauseln gut zu bewältigen.

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtete Elisabeth von dem Start ihres Frühjahrspraktikums, im zweiten Teil von einer Verhandlung, die großes Medieninteresse weckt.

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