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Wow, unser Mandant ist im Fernsehen! (2. Teil)

Fernseher Video TV (Quelle: freeimages.com, taktikal)

Quelle: freeimages.com, taktikal

Beinahe wäre Elisabeth ins Fernsehen gekommen – denn sie darf an einer Gerichtsverhandlung mit einem prominenten Mandaten teilnehmen. In ihrer zweiten Woche im Frühjahrspraktikum bei Hengeler Mueller ist sie außerdem bei einer Due-Diligence-Verhandlung dabei und kocht zusammen mit ihren Kollegen ein Vier-Gänge-Menü.

Schon ist die zweite Woche meines Praktikums bei Hengeler Mueller vorbei. Im Gegensatz zur ersten Woche ging es dieses Mal vor allen Dingen inhaltlich richtig zur Sache: Telefonkonferenzen, "echte" Konferenzen, ein medienwirksamer Gerichtstermin – aber auch das Rahmenprogramm hatte wieder einiges zu bieten.

Am Montagmorgen ging es spannend los. Ich durfte an einem richtig großen Meeting mit einem Mandanten und seinen Due-Diligence-Beratern teilnehmen. Die verschiedenen von den Beratern verfassten Berichte wurden zunächst in der großen Runde und dann in Kleingruppen diskutiert und ergänzt.

Aufeinander trafen Investmentbanker, Wirtschaftsprüfer, Versicherungsvertreter, technische Berater, Vertreter des Mandanten selbst und natürlich die Anwälte. Für mich war es sehr spannend, einen Eindruck vom Ablauf eines solchen komplexen Meetings zu bekommen, weil wir in der Woche zuvor bei unserer M&A-Fallstudie einiges über die theoretischen Grundlagen eines Due-Diligence-Verfahrens gelernt hatten.

Corporate Breakfast und Gerichtsverhandlung

Am Dienstagmorgen fand wieder ein Corporate Breakfast statt, dieses Mal zum Thema Kartellrecht. Da ich während des Praktikums diesem Bereich zugeordnet bin, war der Vortrag besonders lehrreich. Anschließend nahm ich an einer Telefonkonferenz teil, in der das Meeting vom Vortag nachbereitet wurde. Den Rest des Tages bereitete ich mich auf die Gerichtsverhandlung vor, zu der ich am nächsten Tag mitfahren sollte.

Am Mittwoch war ich dann den ganzen Tag bei der Gerichtsverhandlung am Oberlandesgericht Düsseldorf. Da das Thema der Verhandlung großes Medieninteresse geweckt hat, fand ich mich auf den Zuschauerplätzen inmitten einer Gruppe von Journalisten wieder, die genauso fleißig mitschrieben wie ich.  Denn ich war mit der Aufgabe betraut worden, ein Verhandlungsprotokoll zu erstellen, und versuchte, kein Wort zu verpassen – es könnte ja wichtig sein.

Kaffeepausen mit dem Mandanten

Fast noch interessanter als die Gerichtsverhandlung selbst waren für mich die Kaffeepausen und das Mittagessen mit dem Mandanten und den beiden Anwälten von Hengeler Mueller. Die Gespräche über die Eindrücke von dem Verfahren und die geplante Strategie ermöglichte mir, die Perspektive des Mandanten besser zu verstehen.

Auftritt in den Abendnachrichten verpasst

Als wir nachmittags aus der Verhandlung kamen, wartete schon das Fernsehen und bat den Mandanten um ein Interview. Es war schon etwas Besonderes, abends in den Nachrichten einen Bericht über das Urteil mit einer Stellungnahme des Mandanten zu sehen, mit dem ich wenige Stunden vorher noch zu Mittag gegessen hatte. Inzwischen habe ich dem ZDF auch verziehen, dass sie mich aus dem Bild geschnitten haben.

Der Donnerstag war wieder gut gefüllt mit dem Praktikanten-Rahmenprogramm. Morgens fand die nächste Sitzung zur Fallstudie "Unternehmenskauf" statt, in der wir unsere Ergebnisse der vergangenen Woche diskutierten und Grundzüge über Unternehmenskaufverträge lernten.

Ein juristisches Vier-Gänge-Menü

Nachmittags versuchte ich verzweifelt, aus meinen viel zu ausführlichen Mitschriften vom Vortag (war ja klar!) ein Verhandlungsprotokoll zu erstellen. Allerdings blieb mir dazu nicht allzu viel Zeit, denn abends um 18 Uhr ging es schon wieder zum nächsten Event – "Kochen mit Leidenschaft".

Hinter diesem vielversprechenden Namen verbarg sich ein sehr netter Abend, an dem eine bunte Gruppe aus ungefähr fünfunddreißig Anwälten, Referendaren, Praktikanten und Personalreferentinnen unter der Anleitung von Profiköchen zusammen ein köstliches Vier-Gänge-Menü auf den Tisch zauberten. Noch toller als das Kochen war natürlich das Verspeisen unserer Kreationen, die wirklich extrem gut gelungen waren - wobei das wohl weniger unserem Geschick als der Geduld der Köche zu verdanken ist.

Der Freitag war dann ein bisschen ruhiger. Wir Praktikanten arbeiteten alle fleißig an den Aufgaben unserer Tutoren und versüßten uns den Tag unter anderem mit einer Kaffeepause in der ersten Frühlingssonne auf der Dachterrasse der Kanzlei.

Im ersten Teil ihres Tagebuchs berichtete Elisabeth von dem Start ihres Frühjahrspraktikums.

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