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Die wahren Gesichter von A und B

Zeigen, wo der Hammer hängt - mit dem LL.M. [Quelle: freeimages.com, Autor: gmarcelo]

Quelle: freeimages.com, gmarcelo

Welchen Anspruch erhebt A gegen B? Und kann auch C von B Schadensersatz verlangen? Mit solch theoretischen Konstrukten beschäftigte sich Paul bisher in der Uni. Beim Sommerpraktikum bei Hengeler Mueller konnte er sein Wissen in die Praxis umsetzten - und A, B und C ein Gesicht geben. Dabei wollten er und die anderen Praktikanten hoch hinaus - zum Beispiel auf den 'Magic Mountain'.

Eine international ausgerichtete Wirtschaftskanzlei, die für juristische Arbeit auf höchstem Niveau steht – die wollte ich kennenlernen. So ging es nicht nur mir, sondern noch sechs weiteren Praktikanten des Sommerpraktikums 2011 bei Hengeler Mueller in Berlin. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen wurde schnell klar, dass wir eine gemischte Gruppe aus ganz Deutschland sind, die den Weg nach Berlin gefunden hat.

Vom Humboldt Carré in die Kreuzberger Szenekneipe

An unserem ersten Arbeitstag wurden wir sehr herzlich von den Organisatoren des Sommerpraktikums empfangen. Die Kanzlei befindet sich in den obersten drei Etagen des Humboldt Carrés - unmittelbar in der Nähe von Friedrichstraße, Gendarmenmarkt und Unter den Linden. Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir bei einem Rundgang sämtlichen Mitarbeitern und etwa 40 Associates und Partnern der Sozietät vorgestellt.

Hierbei lernten wir gleichzeitig unsere Tutoren – jeweils zwei Associates – kennen. Sie waren für die kommenden sechs Wochen unsere ersten Ansprechpartner. Bei einem anschließenden Mittagessen sowie einem gemeinsamen Umtrunk am Abend in einer Kreuzberger Szenekneipe gab es dann auch gleich Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Damit hinterließ schon der erste Tag bleibende Eindrücke.

Klageschriften, PowerPoint-Präsentationen und Memos

Ich war zwei Associates zugeteilt, die sich vor allem mit Mergers & Acquisitions (M&A) und Gewerblichem Rechtsschutz befassen. Sowohl von ihnen als auch den übrigen Anwältinnen und Anwälten wurde ich mit viel Engagement betreut. Insbesondere meine Tutoren nahmen sich stets Zeit für ausführliche Erklärungen und die Beantwortung all meiner Fragen.

Meine Aufgaben reichten von der Überarbeitung von Klageschriften über die Erstellung von PowerPoint-Präsentationen bis hin zur Beantwortung komplexer Fragestellungen und dem Verfassen von Memos. Thematisch beschäftigte ich mich unter anderem mit dem Ausschluss von Minderheitsaktionären (Squeeze-Out), Gewinnabführungsverträgen, Fusionskontrollen und der Übertragung von Rechten.

Eigene Meinung und Vorschläge einbringen

Durch meine zwei Tutoren, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auseinandersetzten, konnte ich mich mit vielen Rechtsgebieten beschäftigen. Außerdem lernte ich dadurch juristische Themengebiete kennen, die an der Uni vermutlich nur eine untergeordnete Rolle spielen. Dabei wurde mir und meiner Tätigkeit immer ein – wie ich finde – keineswegs selbstverständliches Vertrauen entgegengebracht. So konnte ich mich stets mit eigener Meinung und Vorschlägen in die Bearbeitung von Mandaten einbringen.

Sich selbst als Wirtschaftsanwalt beweisen

Neben unseren mandatsbezogenen Aufgaben beschäftigten wir uns mit  einer Fallstudie zum Thema M&A. Hier wurden uns anhand eines  Beispiels die einzelnen Schritte eines Unternehmenskaufs veranschaulicht. Gleichzeitig bekamen wir die Gelegenheit, uns  als Wirtschaftsanwälte zu beweisen. Es galt, eine eigene "Due Diligence-Prüfung" durchzuführen und anschließend einen entsprechenden  Kaufvertrag (SPA) zu verfassen. Dazu arbeiteten wir Praktikanten  gemeinschaftlich zusammen und präsentierten anschließend zwei Associates unsere Ergebnisse.

A und B werden zu Realität

Zusätzlich wurde uns bei Hengeler Mueller ein  abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Zum Beispiel Veranstaltungen wie das wöchentliche Corporate Breakfast oder der Berliner Erfahrungsaustausch. Hier brachten uns Partner der Kanzlei bei einem üppigen Frühstücksbuffet ihre Tätigkeiten bei  Hengeler Mueller nahe - anhand von aktuellen Fällen.

Dies ermöglichte uns  einen detaillierten Einblick in ihre Arbeit und zeigte uns, mit welchen doch sehr unterschiedlichen Rechtsgebieten man sich bei  Hengeler Mueller befasst. Besonders spannend fand ich,  von Mandaten mit Unternehmen zu erfahren, die einem sonst nur in den  Medien begegnen. Dies ermöglichte mir einen Bezug zur Realität, den man so aus der Uni nicht kennt, wo meistens doch nur A und B irgendetwas  gegen C haben.

Hoch hinaus zum Magic Mountain

Aber auch für die sportliche Betätigung wurde gesorgt. Unter anderem erklommen wir gemeinsam als Seilschaft die spektakulären Kletterwände  des Berliner "Magic Mountain" - um dann anschließend unseren Aufstieg  gebührend zu feiern. Zum Abschluss des Praktikums gab es dann noch ein großes Abschiedsessen. Somit ergaben sich – unter anderem auch bei Einladungen zu  diversen Mittagessen mit Partnern oder Associates – ausreichend  Gelegenheiten zu persönlichen Gesprächen in entspannter Atmosphäre.

Immer willkommen bei Hengeler Mueller

Schließlich möchte ich noch die uns in der Kanzlei entgegengebrachte Offenheit und das ausgesprochen freundliche Betriebsklima betonen. Wir hatten stets das Gefühl, auch über das Praktikum hinaus,  bei Hengeler Mueller willkommen zu sein. Rückblickend betrachte ich das Praktikum als eine Zeit, die mir sowohl  in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht viel gebracht hat.

So konnte ich nicht nur mein juristisches Wissen erweitern,  sondern auch interessante Menschen mit ihren unterschiedlichen  Werdegängen bei den zahlreichen  Freizeitaktivitäten kennenlernen. Insgesamt bot das Praktikum mit seinem  perfekt organisierten Rahmenprogramm einen fundierten Einblick in die  Arbeitsabläufe einer Großkanzlei. Allen Interessenten kann ich daher eine Bewerbung nur empfehlen.

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Willst du mehr über unseren Partner Hengeler Mueller erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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