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Cocktails und Kartellrecht

Cocktail Drink Bar Lounge (Quelle: freeimages.com, redzonk)

Quelle: freeimages.com, redzonk

Lisa und Bettina gehörten zu den Glücklichen, die für das Frühjahrspraktikum 2011 bei Hengeler Mueller ausgewählt wurden. Vier Wochen lang wurden aus den Studenten Kartell-, Umwelt- und Markenrechtler, die neben ihren Rechtskenntnissen auch ihre Fähigkeiten in 'Legal English' und Cocktail-Mixen verbessern konnten.

Kurz vor zehn Uhr trafen wir vierzehn Praktikanten am ersten Tag im fünften Stock des Benrather Karrees in Düsseldorf ein. Dort wurden wir von Janine Teuchler, der zuständigen Personalreferentin, herzlich in Empfang genommen. Nach einer Einführungsveranstaltung durch die Partner Professor Dr. Gerd Krieger und Thomas Meurer wurden wir zu dritt bzw. zu viert auf unsere Büros verteilt, die sich angenehmerweise alle in einem Gang befanden. Jeder wurde einem Partner und zwei Tutoren zugeordnet, die für die nächsten vier Wochen unsere Ansprechpartner sein würden.

Kartell-, Umwelt-, Markenrechtler - und Detektive

Mittags gingen wir mit unseren Tutoren zum Essen und konnten bei ihnen schon einmal erste Fragen loswerden und einen Eindruck von unseren zukünftigen Aufgabengebieten gewinnen. Anschließend folgten eine Bibliotheksführung und eine Vorstellungsrunde durch die vielen Stockwerke der Kanzlei. Am Abend trafen wir uns alle an der Bar im sechsten Stock zu einem Willkommensumtrunk und gingen anschließend mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Unsere Tutoren und Partner haben uns in den folgenden Tagen schnell mit Arbeit versorgt. Bereits im Vorfeld hatten einige von uns die Möglichkeit genutzt, darum zu bitten, in einen bestimmten Bereich eingeteilt zu werden. So gab es Kartellrechtler, Umweltrechtler und Markenrechtler unter uns. Drei von uns hatten sogar die einmalige Möglichkeit, zusammen mit einem Detektiv auf einer Messe Markenrechtsverletzungen aufzuspüren, Abmahnungen zu verteilen und Plagiate zu vernichten.

Eingebunden in die Arbeit der Anwälte

Die Arbeitsaufträge waren abwechslungsreich und spannend; oftmals kamen wir mit neuen Rechtsgebieten in Berührung. Doch unsere Tutoren haben sich stets die Zeit genommen, uns die Zusammenhänge und die jeweilige Situation des Mandanten zu erklären. Man fühlte sich daher nicht überfordert und auch nicht mit unbekannten Aufgaben allein gelassen. Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, "beschäftigt zu werden", sondern haben vielmehr festgestellt, dass unsere Arbeit Verwendung findet und gebraucht wird. Wir wurden aktiv in den Tagesablauf der Anwälte eingebunden und durften bei Telefonkonferenzen und Mandantengesprächen dabei sein. Auf diese Weise konnten wir den weiteren Verlauf des Mandats mitverfolgen.

Wie läuft eine typische Unternehmenstransaktion ab?

Besonders gut gefallen hat uns die Fallstudie zum Unternehmenskauf. Im Rahmen dieser Studie haben wir unseren fiktiven Mandanten beim Erwerb eines Computerunternehmens begleitet und beraten. Dazu mussten wir in der Due Diligence anhand von Verträgen und vertraulichen Unterlagen potentielle Risiken ausmachen und Empfehlungen für die Berücksichtigung im Kaufvertrag geben.

Zwischen den drei Sitzungen à drei Stunden haben wir unsere Lösungsvorschläge in Gruppen erarbeitet und diese anschließend zusammen mit den sehr engagierten Tutoren Dr. Dirk Busch und Dr. Sebastian Schneider besprochen. Auf diese Weise konnten wir den Ablauf einer typischen Unternehmenstransaktion nachvollziehen und so ein Kerngeschäft der Sozietät kennenlernen.

Kartellrecht und Limburger

Die Kanzlei hat uns neben der Arbeit ein außergewöhnliches Rahmenprogramm geboten. In regelmäßigen Abständen fanden insgesamt fünf "Corporate Breakfasts" statt. Bei Croissants, belegten Brötchen und Kaffee referierte jeweils ein Partner zu seinem Spezialgebiet, was uns die Möglichkeit gab, die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Kanzlei kennenzulernen. So haben wir in der Einführung ins Kartellrecht unter Anleitung von Dr. Christoph Stadler Marktabgrenzungen zu würzigen Käsesorten vorgenommen. Als Anschauungsobjekte dienten uns Limburger, Harzer Käse und Weinkäse – nur mitnehmen wollte den Käse am Ende keiner.

"Legal English" und Cocktail-Mixen

Jeden Mittwochmittag konnten wir darüber hinaus im Englischkurs unser "Legal English" verbessern. Außerdem wurden wir zum wöchentlichen Hengeler-Lauftreff eingeladen. In einem Cocktail-Mix-Kurs konnten wir bei vietnamesischem Fingerfood unsere Fähigkeiten als Barkeeper unter Beweis stellen. Am letzten Abend besuchten wir gemeinsam die Ausstellung "Kunst im Tunnel" an der Rheinpromenade, wo wir uns moderne Installationskunst ansahen. Im Anschluss daran trafen wir uns mit unseren Tutoren und Partnern an der hauseigenen Bar, um bei Käse und Wein das Praktikum ausklingen zu lassen.

Unser Fazit

Alles in allem war das Praktikum bei Hengeler Mueller eine richtig tolle Erfahrung. Wir haben viel dazugelernt und waren für vier Wochen wirklicher Teil der Kanzlei. Besonders gefallen hat uns die herzliche und hilfsbereite Art der Tutoren, die uns schnell das Gefühl gaben, in das Hengeler-Team integriert zu sein. Außerdem haben wir die Zeit mit den anderen Praktikanten sehr genossen. Wir hatten gemeinsam eine Menge Spaß und planen deshalb auch schon ein Treffen für das kommende Jahr.

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Willst du mehr über unseren Partner Hengeler Mueller erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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