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Flugzeug vorm Horizont [Quelle: freeimages, Autor: teslacoils]

Quelle: freeimages, teslacoils

10. Dezember 2009,  zwischen 14 Uhr und 21 Uhr: 20 e-fellows besuchten das Frankfurter Büro der Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Dort trafen sie Dr. Eckart Schweyer (Office Managing Partner Frankfurt), Dr. Andreas König (Partner Unternehmensrecht), Dr. Thomas Wagner (Partner Bank- und Finanzrecht), Dr. Andreas Fabritius (Partner Unternehmensrecht), Dr. Konrad Schott (Partner Bank- und Finanzrecht) und Dr. Benjamin von Bodungen (Associate Bank- und Finanzrecht). Mit Blick auf die Skyline diskutierten sie Unternehmens-, Bank- und Finanzrecht.

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

Ich habe die Informationsveranstaltung besucht, um mir ein Bild des Frankfurter Büros von FBD zu machen. Die Organisation der Praxisgruppen "Unternehmensrecht" und "Bank- und Finanzrecht" bei FBD hat mich zwar auch interessiert, aber diese Informationen kann man auch auf der Website der Kanzlei nachlesen. In erster Linie wollte ich mir daher einen unmittelbaren Eindruck von der Arbeitsatmosphäre verschaffen - durch Gespräche mit Partnern und Associates und die Besichtigung der Kanzleiräume.

Praxisgruppen vor der Frankfurter Skyline

Die beiden freundlichen Damen am Empfang wiesen uns den Weg zum Fahrstuhl in die 25. Etage. Dort empfing uns Silvia Wenzel, HR Coordinator Recruitment, sehr herzlich und führte uns in einen Konferenzsaal mit beeindruckendem Blick über die Frankfurter Skyline. Eckart Schweyer, Office Managing Partner, begrüßte uns und gab uns eine lebendige und kurzweilige Einführung in die Kanzlei. Anschließend erläuterten die beiden Partner Andreas König und Thomas Wagner ihre Praxisgruppen "Unternehmensrecht" und "Bank- und Finanzrecht". Sie gaben uns einen Überblick über Rechtsgebiete und wirtschaftliche Fragestellungen. Ihre Präsentationen lockerten sie durch Beispiele aus der Praxis und Fragen an die Teilnehmer auf.

Kaffee, Kuchen, Networking

Bei Kaffee und Kuchen unterhielten wir uns danach mit den Partnern und weiteren Anwälten - ideale Gelegenheit für Fragen über die Kanzlei, die vorgestellten Praxisgruppen oder den Werdegang der Gesprächspartner. Die Pause nutzten die Teilnehmer auch, um sich gegenseitig zu "beschnuppern".

Für Steinbrück Banken stabilisieren

Danach gab uns Andreas Fabritius, Partner der Praxisgruppe Unternehmensrecht, einen lebendigen Einblick in die Entstehung des "Finanzmarktstabilisierungsgesetzes" zur Rettung angeschlagener Banken. Von Samstagmittag bis Montagmorgen hatte er mit seinem Team einen Gesetzesentwurf für die Bundesregierung erarbeitet - auf Anweisung des damaligen Bundesfinanzministers Peer Steinbrück. Anschaulich beschrieb er den Weg von der ersten Skizze am heimischen Notebook bis zum fertigen Entwurf - hoher Zeitdruck und rechtliche Hindernisse wie EuGH-Urteile inklusive. Der Partner präsentierte sich dabei nicht nur als ausgezeichneter Jurist und Anwalt, sondern zeigte deutlich, dass er großen Spaß an Herausforderungen und allgemein an seiner Arbeit hat.

Mit dem Partner ein Flugzeug geleast

Weiter ging es nach erneuter Kaffeepause ebenso engagiert mit Konrad Schott, Partner im Bank- und Finanzrecht, und Benjamin von Bodungen, Associate derselben Praxisgruppe. Gemeinsam erarbeiteten wir die wirtschaftlichen Interessen und rechtlichen Knackpunkte bei der Gestaltung eines Leasingvertrages zwischen einer Fluggesellschaft und einem Investor.

Kickern wie die Bayern

Ein Sektempfang und ein köstliches Buffet rundeten die Veranstaltung ab. Noch einmal konnten wir uns mit Partnern, Associates und den anderen Teilnehmern unterhalten und ein wenig hinter die Kulissen schauen. Höhepunkt des Abends war der Besuch der Mitarbeitercafeteria im 27. Stock, die einen atemberaubenden Blick über die nächtliche Skyline bot – und einen Tischkicker. Klar, dass es in der letzten Diskussion des Abends darum ging, ob der FC Bayern München wirklich der beste Fußballverein Deutschlands ist.

Mein Fazit

Die Veranstaltung war für mich ein Gewinn, da ich mit Partnern und Associates der Kanzlei sprechen, das Büro besuchen und mir so ein eigenes Bild von FBD machen konnte. Ich empfehle die Teilnahme vor allem Juristen, die mit dem Gedanken spielen, sich im Frankfurter Büro von FBD zu bewerben. Mitmachen lohnt sich aber auch, wenn man sich allgemein für Freshfields oder die Aufgaben und Herausforderungen eines Wirtschaftsanwalts in einer Großkanzlei interessiert. Denn einen Einblick in die Organisationsstruktur, die Fälle und – last but not least – die Menschen in einer Großkanzlei bekommt man auf jeden Fall.

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